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21

01.07.2010, 10:55

hm - da liegt bestimmt auch ein philosophisches gesamtkonstrukt hinter, was mir romantiker nicht einleuchter kann.
ich hätte gedacht, dass die auf nationaler ebene einfach weiter wie bisher ihre spieler ausbilden können, und der ausfall von ca. 4 länderspielen pro jahrgang sich nicht bis ins kleinste glied auswirkt.
...: "musti, dein körper, und mein kopf - was könnten wir frauen haben." :auslachen:

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22

01.07.2010, 14:08

Wenn man bedenkt, dass alle zwei Jahre eine U17- und U20-Afrikameisterschaft ausgespielt werden, die gleichzeitig der Qualifikation zur jeweiligen WM dienen, ist das zumindest ein Nachteil gegenüber allen anderen afrikanischen Mannschaften. Wettkampfbedingungen sind halt etwas anderes, selbst wenn es nur vier Spiele pro Jahr wären.

Natürlich können die weiterhin Lehrgänge etc. einberufen und Freundschaftsspiele austragen, aber dafür gibt es dann z.B. keine Abstellungspflicht. Das ist wichtig, wenn Spieler schon in Europa Fuß gefasst haben. Man bekommt also nie die gesamte Mannschaft zusammen, man kann Talente schlechter testen usw. Wie man es dreht und wendet, sie schwächen ihren (erfolgreichen!) eigenen Nachwuchs, zumindest im Hinblick auf die Nationalmannschaft.
„Englischer Fußball setzt voraus, dass der Ball sich schneller bewegt als der Spieler;
brasilianischer Fußball setzt voraus, dass der Spieler schneller ist als der Ball.“
(Tomás Mazzoni, 1949)

23

01.07.2010, 14:24

Ich hätte jetzt sogar vermutet, dass auch keine Freundschaftsspiele mehr möglich wären. Aus dem Bauch heraus.
„Totes Geschäft heute, da könnten wir uns eigentlich noch ein paar gestreifte Kartoffeln reinschaufeln.“ – „Aber mit Quetschfleisch!“
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24

01.07.2010, 15:02

Doch, gegen Frankreich, wenn die auch gesperrt werden.
Ich mach Projekte und so.


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25

01.07.2010, 16:57

Freundschaftsspiele kannst Du doch machen, wann und gegen wen Du willst (ich wüsste jetzt nicht, dass der Gegner dafür bestraft werden würde). Nur einen Schiedsrichter von der FIFA kriegst Du natürlich nicht zugeteilt.
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pasza

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26

01.07.2010, 18:39

Wobei es gut sein kann, dass sich der Präsident die Idee noch mal überlegt, wenn man ihn mit den Konsequenzen konfrontiert, sobald er sein Mütchen gekühlt hat.

Zitat

But make no mistake, this was less about Nigeria's poor performance at the World Cup, and more about the elections into the executive committee of the NFF.

quelle und der ganze artikel
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27

01.07.2010, 22:03

Ja und? Was willst Du mir damit sagen? Die Gefahr einer Suspendierung ist damit doch nicht vom Tisch. Noch nicht mal nach dem, was kickoff.com schreibt. Wenn man Jonathan klar macht, was ein zweijähriger Rückzug mit sich bringen kann -- egal warum --, könnte er sich die Sache ja noch mal überlegen (und eben anders regeln).
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28

01.07.2010, 22:20

das er vielleicht nicht aus affekt gehandelt hat und es in seinem beraterstab auch einen mr. mo gibt, der ihn schon auf die konsequenzen seiner entscheidung im vorfeld hingewiesen hat.
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29

02.07.2010, 08:29

Vielleicht nicht. Vielleicht auch doch. Vielleicht geht es auch noch um was ganz anderes.

Oder wie gut kennst Du Dich bezüglich der Person Goodluck Jonathan aus? Und wie seriös schätzt Du Deine Quelle kickoff.com ein (die in einer anderen Meldung übrigens das verbreitete, was man auch hier gehört hat)? Wenn schon Klugscheißerei, dann bitte auch richtig.
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30

02.07.2010, 08:39

die quelle ist nicht (nur) kickoff, sondern der nigerianische sportjournalist: http://twitter.com/colinudoh
und wieso ist das klugscheißerei? du unterstellst jonathan (indirekt) doch, dass er unbedacht den verband aufgelöst hat und schon zu einsicht kommen wird, wenn ihn jemand über die konsequenzen aufklärt. ich hab darauf nur einen artikel von colin udoh gebracht, der andeutet, dass die auflösung vermutlich etwas durchdachter war und johnathan auch hier seinen kampf gegen korruption fortführen will (mit dem bewußtsein über die konsequenzen seitens der fifa).
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31

07.07.2010, 10:10

Goodluck Jonathan hat seine Entscheidung übrigens revidiert. Allerdings gab es vorher ein paar Rücktritte beim nigerianischen Verband, einschließlich Präsident. Dann hoffen wir mal, dass es dort einen gesunden Neuanfang gibt.

Pasza, ich bin dummerweise wie viele hier den europäischen Medien aufgesessen. Dass die Staatsspitze willkürlich und ohne Wissen um mögliche Konsequenzen in die Fußballadministration eingreift, ist in Afrika leider Gottes immer noch nicht unüblich (und war es bisher gerade in Nigeria nicht). Folglich war die Meldung in der Form durchaus glaubwürdig. Die Probleme, auf die ich aufmerksam gemacht habe, wären geblieben: Eine Sperre hätte alle betroffen. Übrigens auch die Frauen, die Schiedsrichter und die Clubmannschaften, siehe kickoff.com. Prinzipiell freue ich mich ja schon, wenn sich politisch gerade in Nigeria etwas verändert. Viel weiß ich über die dortige Politik nicht, aber was ich bisher wusste, war wenig ermunternd. Trotzdem weiß ich auch, wieviel die Nationalmannschaften den Menschen dort bedeuten. Insofern wäre es definitiv ein herber Einschnitt gewesen. Ob Jonathan die Konsequenzen wirklich voll überblickt und einkalkuliert hat, weiß ja nun mal keiner.

Im Übrigen hättest Du diese hier offenbar nicht geläufige Information auch einfach sachlich einbringen und die Debatte entsprechend beeinflussen können. Mir war nicht klar, dass Du Dich so gut mit Nigeria auskennst.
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