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MK 96

96er

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201

Mittwoch, 7. April 2004, 13:10

Es wäre nicht verkehrt, wenn der wieder bei 1860 arbeiten würde, schließlich haben sie unter ihm stets sehr solide dagestanden. Ich mag auch seine offene und ehrliche Art, er ist keiner, der sich den Mund verbieten lässt. Ein echter Typ halt.

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202

Mittwoch, 7. April 2004, 16:53

sport1.de

Osnabrück trennt sich von Pagelsdorf

München - Der abstiegsbedrohte Zweitligist VfL Osnabrück hat sich von seinem Trainer Frank Pagelsdorf in beidseitigem Einvernehmen getrennt.

Pagelsdorf hat vor der Saison das Amt von Jürgen Gelsdorf übernommen. In der Zweiten Liga holten die Niedersachsen aber nur 23 Punkte in 27 Spielen. Damit sind die Osnabrücker Tabellenletzter.

Der ehemalige Profi Pagelsdorf war zuvor Trainer von den Bundesligisten Hansa Rostock und dem Hamburger SV.
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kicker.de

VfL trennt sich von Frank Pagelsdorf
Frank Pagelsdorf ist nicht länger Trainer des VfL Osnabrück. Nach einer Mitteilung des VfL-Vorstands erfolgte die Trennung im beiderseitigem Einvernehmen.
Beide Seiten legen demnach Wert auf die Feststellung, dass die bisherige Zusammenarbeit fair und partnerschaftlich verlaufen sei: "Herr Pagelsdorf wird auch künftig an der Bremer Brücke stets willkommen sein," hieß es in einer Pressemitteilung.

Die Norddeutschen stehen schon seit Wochen abgeschlagen am Tabellenende, nach der 1:2-Niederlage in Unterhaching ist der sofortige Wieder-Abstieg in die Regionalliga bei neun Punkten Abstand zum rettenden Ufer und einer Tordifferenz von -18 praktisch nicht mehr zu verhindern. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Im bevorstehenden Punktspiel am Ostersonntag gegen Jahn Regensburg wird die Mannschaft vom bisherigen Co-Trainer Thorsten Haas betreut.

Pagelsdorf kam im Juni 2003 als Nachfolger des nach dem Aufstieg überraschend zurückgetretenen Jürgen Gelsdorf nach Osnabrück. In der Bundesliga betreute Pagelsdorf zuvor Hansa Rostock und den Hamburger SV.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dvdscot« (7. April 2004, 16:55)


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203

Mittwoch, 7. April 2004, 17:11

War abzusehen....Mein Tipp war ja, dass er zu WOB geht, aber nun ist ja Gerets bei den Wölfen.

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204

Mittwoch, 7. April 2004, 17:28

Vielleicht geht Rangnick ja nach Mainz, würde jedenfalls gut passen. :)


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205

Mittwoch, 7. April 2004, 19:12

Die Trainerentlassung in Osnabrück war abzusehen. Bloß meiner Meinung nach geschiet dies einige Wochen zu Spät
Ich brauche nur Fettgedrucktes zu lesen,
schon nehme ich zu.

(Heinz Erhardt)

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206

Samstag, 17. April 2004, 18:47

Götz wurde entlassen!!!
Heißer Kandidat als Nachfolger ist Brehme
...

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207

Samstag, 17. April 2004, 18:47

Götz ist nun definitiv entlassen. Hoffentlich bewirkt der Trainerwechsel nicht einen neuen Aufschwung.

EDIT: Ups, Malle war schneller.
Eine Prise Zucker wirkt oft Wunder...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MeisterFloh« (17. April 2004, 18:48)


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208

Samstag, 17. April 2004, 19:35

Und lest mal, wie der abserviert wurde. Wenn manche Leute die Kündigung von Rangnick schon unmenschlich finden, was sagen die dann erst dazu :nein:

EDIT: man muss sich das mal überlegen: 15 Minuten nach Spielende. Habe vorhin die "Affäre" in der Sportschau gesehen und: "Holla die Waldfee..."


Zitat

17.33 Uhr - Zehetmair entlässt Götz

Am Samstag, um 17.33 Uhr, war die "Ära Falko Götz" bei den "Löwen“ beendet. Nach dem 1:2 im Heimspiel gegen den auswärts bekannt schwächelnden HSV zog Vize-Präsident Hans Zehetmair in einem beispiellosen Alleingang die Reißleine und verkündete die Entlassung des 42-jährigen Coaches.

Die magere Bilanz in der Rückrunde hatte den deutschen Meister von 1966 zuletzt in arge Bedrängnis gebracht. Das 0:4 in Bochum und die nun folgende siebte Rückrundenschlappe gegen die Toppmöller-Elf hatten die Münchner immer stärker in den Abstiegsstrudel gerissen. Mit der Heimniederlage rutschten die Münchner nach der dritten Pleite in Folge auf den 15. Tabellenplatz. “Das ist jetzt unser letzter Versuch. Wir trennen uns von Götz und werden am Sonntag einen neuen Trainer präsentieren“, sagte Vizepräsident Hans Zehetmair.

Falko Götz erfuhr von seiner Entlassung in der Pressekonferenz von den fragenden Journalisten. "Ich glaube nicht, dass Zehetmair die Befugnis dazu hat“, sagte Götz. Unmittelbar zuvor hatte der 42-jährige Trainer ein Gespräch mit Sportdirektor Dirk Dufner und Präsident Karl Auer geführt, nach dem er sich noch als Trainer der "Löwen" wähnte. Präsident Auer entschuldigte sich hernach vor laufenden Kameras bei Trainer Götz. Interimsweise soll Reiner Maurer das Auslauf-Training am Sonntag übernehmen.

Mit den Aufgaben gegen den Lokalrivalen FC Bayern und Bayer Leverkusen vor Augen, will das Präsidium der 60er offenbar das Ruder im Abstiegskampf rumreißen. Dabei trugen speziell Präsident Karl Auer als Wildmoser-Nachfolger und Vizepräsident Hans Zehetmair mit ihrem öffentlich ausgetragenen Kompetenzstreit nicht gerade dazu bei, die Wogen beim TSV nach der Wildmoser-Affäre zu glätten. Hatte Auer stets betont, es gäbe kein Ultimatum an Trainer Götz für das HSV-Spiel, so kokettierte Zehetmaier offen mit Namen möglicher Nachfolger. Unter anderem Werner Lorant, derzeit in Südkorea, aber mit einer Ausstiegsklausel für die Bundesliga ausgestattet. Auch Friedhelm Funkel (zuletzt 1. FC Köln), Andy Brehme (zuletzt 1. FC Kaiserslautern) und Bernd Krauss (zuletzt Aris Saloniki) werden gehandelt.
Yuuup!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »euronymous« (17. April 2004, 19:37)


Mats

96er

Registrierungsdatum: 16. März 2003

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209

Samstag, 17. April 2004, 19:35

Zitat

Original von malle96
Heißer Kandidat als Nachfolger ist Brehme

Aber der spricht doch kein Deutsch... :)
Für Oliver Pocher ist KEIN Platz im Niedersachsenstadion...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mats« (17. April 2004, 19:36)


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210

Samstag, 17. April 2004, 19:42

wie soll ich das denn verstehen? :grübel:
...

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Verein: Hannover 96

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211

Samstag, 17. April 2004, 19:44

Der ist so unglaublich dumm, dass der nicht einmal seine eigene Sprache richtig sprechen kann.
Yuuup!

Tobias

Redakteur / Moderator

Registrierungsdatum: 16. Januar 2002

Wohnort: Hannover

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212

Samstag, 17. April 2004, 19:47

Die Außendarstellung der Löwen wird ja immer besser. Die würden perfekt ins Amateurlager passen, so wie sie sich geben...
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

Registrierungsdatum: 28. Februar 2002

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213

Samstag, 17. April 2004, 20:00

Unglaublich, wie die den abserviert haben. :nein: Was denkt sich dieser Vize-Präsident überhaupt? Das läuft noch auf einen neuen internen Machtkampf hinaus...

Registrierungsdatum: 21. September 2002

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214

Samstag, 17. April 2004, 20:04

Etwas besseres kann uns momentan eigentlich kaum passieren. Würde mich echt wundern, wenn 1860 sich jetzt noch mal fängt. Imho ist 1860 schon fast abgestiegen. Aber man hat ja schon Pferde kotzen sehen...
Yuuup!

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2002

Verein: Nur der HSV !!!

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215

Sonntag, 18. April 2004, 11:46

und da sage nocheiner unsere Entlassung von Ralle wäre nicht sauber gewesen....: :nein:

Quelle Sport1.de:

Zitat

'Löwen'-Posse um Götz-Entlassung


Der TSV 1860 München hat mit der an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Entlassung von Trainer Falko Götz unrühmliche Bundesliga-Geschichte geschrieben. Nun droht den "Löwen" nicht nur der sportliche Absturz, sondern auch ein langfristiger Imageschaden.

Wenige Wochen nach dem Wirrwarr um den Bestechungsskandal steht der Fußball-Traditionsverein durch das Chaos in seiner Führungsspitze schon wieder vor einer Zerreißprobe. Für Montag stellte Sportdirektor Dirk Dufner immerhin die Präsentation des neuen Trainers in Aussicht, der die Sechziger vor dem drohenden Abstieg bewahren soll.

Nach dem einer Schmierenkomödie gleichenden Rauswurf von Götz ist der Machtkampf zwischen Präsident Karl Auer und seinem Stellvertreter Hans Zehetmair mittlerweile offen ausgebrochenen. Der "Löwen"-Boss ging noch am Samstagabend in die Offensive. "Er hat dem Verein erheblich geschadet. Ich schließe eine weitere Zusammenarbeit mit Herrn Zehetmair kategorisch aus", ließ Auer per Presseerklärung mitteilen. Schon in den nächsten Tagen wird somit wohl eine Entscheidung im Machtkampf der Führungsfiguren fallen müssen.

Das unglaubliche Durcheinander um die von Zehetmair entgegen klarer Absprachen unmittelbar nach dem 1:2 (0:0) gegen den Hamburger SV verkündete Entlassung des Cheftrainers hatte Auer schockiert. In seiner ersten Erregung hatte der von seinem "Vize" zum wiederholten Mal brüskierte Wurstfabrikant seinen Rücktritt angeboten. Nun scheint Auer aber seinen Posten nicht freiwillig räumen zu wollen.

Falko Götz konnte seine possenhafte Demission nach außen nicht recht fassen. Längst entlassen, wähnte er sich angeblich während der Pressekonferenz noch im Amt. "Also ich weiß davon nichts", sagte der 42-Jährige. Laut Dufner war Götz aber nach dem Vorpreschen Zehetmairs notgedrungen zwischen Tür und Angel schon sein mit 300 000 Euro Abfindung "versüßtes" Schicksal bestätigt worden. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Trainer zur PK geht, nur zum Sportlichen Stellung nimmt und zu allem anderen sagt: Dazu kann ich nichts sagen", erklärte Dufner am Sonntag das unprofessionelle Gebahren.

In der seit dem Rücktritt von Karl-Heinz Wildmoser vor fünf Wochen schwelenden Münchner "Präsidenten-Frage" wendet sich das Blatt nun offenbar zu Gunsten von Auer. Der mit einer starken Hausmacht ausgestatte CSU-Politiker Zehetmair hat sich mit seinem Verhalten keine Freunde gemacht und musste sich auch Kritik von Aufsichtsratschef Alfred Lehner ("vereinsschädigendes Verhalten") gefallen lassen. Auch dass er Götz offenbar falsch zitierte ("Ich bin mit meinem Latein am Ende."), dürfte dem ehemaligen Staatsminister noch vorgehalten werden.

Götz hatte im März 2003 die Nachfolge von Peter Pacult bei den Sechzigern angetreten. Bei seinem "Wunschverein" hatte der Berliner einen Vertrag bis Sommer 2005 und wollte mit einem Jugendkonzept eine neue "Löwen"-Ära begründen. Nur 13 Monate später gilt der Plan als gescheitert. Ohne Ersatz für den ausgemusterten Spielmacher Thomas Häßler fehlt dem TSV 1860 die spielerische Qualität.

Fünf Spieltage vor Saisonende hat der Verein als Tabellen-15. nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Gegen den HSV, der durch das Eigentor von Fernando (65.) und den Treffer von Mehdi Mahdavikia (79.) bei einem Gegentor von Paul Agostino (87.) zum Erfolg kam, zeigte der TSV wieder nicht den erhofften Aufwärtstrend.

An Kandidaten für die Götz-Nachfolge mangelt es offenbar nicht. Neben Ex-Coach Werner Lorant, Andreas Brehme, Friedhelm Funkel und Rudi Bommer wurden mittlerweile auch die Niederländer Huub Stevens und Gerald Vanenburg als aussichtsreiche Bewerber ins Spiel gebracht. Ex-"Löwe" Vanenburg war unter Pacult bereits kurze Zeit Co-Trainer.

Wer auch immer das vakante Amt bei den Sechzigern übernimmt, den Rest der Saison wird der neue Trainer ohne Benjamin Lauth auskommen müssen. Der 22-Jährige zog sich gegen den HSV einen Bruch des linken Mittelfußes zu und muss sechs Wochen Gips tragen. Damit sind wohl auch die Träume des Jungstars von einer Teilnahme an der EM im Sommer in Portugal beendet.


damit stehen für mich die drei Absteiger diese Saison fest: Köln, Frankfurt und 1860 München......
Zitat Schmiedebach: „Die Aggressivität gehört zu meiner Spielweise. Aber Leon ist da noch schlimmer als ich. Der würde am liebsten mit Messer und Gabel auf den Platz kommen und die Spieler aufessen. Aber das gehört dazu. Man darf sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Ich spiele auf der Sechs, da muss ich die Bälle erobern. Mache ich das nicht, sitze ich auf der Tribüne.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schmidti« (18. April 2004, 11:46)


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216

Montag, 19. April 2004, 14:26

Meyer hört in Berlin auf



Hans Meyer (r.) gab Dieter Hoeneß einen Korb. Er hört in Berlin auf.



München/Berlin - Hans Meyer wird am Ende der Saison seinen Platz auf der Trainerbank der Berliner Hertha räumen.

Der 61-Jährige teilte am Montagmittag mit, dass er seinen seit Januar laufenden Vertrag bis 30. Juni nicht verlängern wird.

"Ich wollte meine Entscheidung nie revidieren", sagte Meyer. "Die Voraussetzung dafür, den Posten zu übernehmen, war, nur bis zum Sommer zu bleiben. Die Sache ist endgültig."

Götz und Rangnick Nachfolge-Kandidaten

Meyer bleibt den Haupstädtern aber bis Sommer 2006 als Talent-Scout erhalten. Als Nachfolger ist der eben erst bei 1860 München entlassene Falko Götz im Gespräch. Als weiterere Kandidaten gelten Ralf Rangnick und der Österreicher Walter Schachner, der nach eigenen Angaben eine Anfrage Herthas hat.

"Es gibt einige Kandidaten. Zwei bis drei favorisieren wir", erklärte Manager Dieter Hoeneß. Es habe bereits erste Kontakte gegeben, auch ein Ex-Coach sei als neuer Mann nicht ausgeschlossen.

Zuvor hatte Hoeneß bis zuletzt auf die Unterschrift Meyers unter einen neuen Vertrag gehofft. "Wir haben ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen können, dem Verein nicht mehr als Cheftrainer zur Verfügung zu stehen. Aber wir respektieren die Entscheidung", so der Manager.

Comeback im Rentenalter?

Schon beim Pressegespräch am Sonntag hatte Meyer aber erneut durchklingen lassen, dass er sich nach fünf Monaten bei Hertha wohl endgültig aus dem aktiven Fußballgeschäft zurückziehen wird:

"Man weiß aber nie. Vielleicht bin ich mit 67 in einer völlig anderen Situation. Weil sich meine Frau von mir getrennt hat und meine Enkelkinder sich von mir abgewendet haben. Dann gebe ich noch ein Comeback", sagte Meyer mit dem gewohnten Schuss Selbstironie.

Trainerkarussell in Berlin

Nun ist Hoeneß mehr denn je gefordert. Der Manager hatte in der Vergangenheit nicht gerade ein glückliches Händchen, wenn es Trainerverpflichtungen ging.

Nach der Entlassung von Jürgen Röber im Februar 2002 wurde Falko Götz als Notnagel und Interimscoach engagiert. Der gebürtige Berliner arbeitete äußerst erfolgreich, konnte sein Amt jedoch nicht weiterführen, weil Huub Stevens bereits als neuer Hertha-Coach feststand.

Experiment mit Stevens scheiterte

Das Experiment mit dem Holländer ging bekanntich in die Hose. Im Dezember 2003 wurde er gefeuert, nachdem der selbst ernannte Champions-League-Kandidat bis auf Rang 17 abstürzte. Auch Intermscoach Andreas Thom brachte keine Wende.

Hans Meyer übernahm in der Winterpause, doch fünf Spieltage vor Saisonende steht die Hertha immer noch auf einem Abstiegsplatz. Sollte Meyer den Klassenerhalt schaffen, würde er 50.000 Euro Pärmie erhalten.

Wunschkandidat wieder auf dem Markt

Vielleicht erinnert sich Hoeneß jetzt, da sein Wunschkandidat abgesagt hat, an Götz. Aus den letzten 13 Spielen der Saison 2001/02 holte der 42-jährige 28 Punkte und brachte die Hertha noch in den Uefa-Cup.

Und Götz ist wieder zu haben. Am Samstag wurde er Opfer der chaotischen Zustände bei 1860 München und als Trainer der "Löwen" buchstäblich rasiert. Als Nachfolger haben die Münchener inzwischen Gerald Vanenburg verpflichtet.

"Ich kann sofort woanders anfangen"



Das Gerücht hält sich jedenfalls hartnäckig, dass Götz schon in Kürze bei der Hertha als neuer Trainer vorgestellt wird. Dies berichtete am Samstag der Radiosender Bayern 1 in "Heute im Stadion".

Götz gab nach seinem Abschied bei den "Löwen" bekannt, dass er sofort woanders anfangen könnte.

Hertha am 33. Spieltag bei den "Löwen" zu Gast

Im Abstiegskampf könnte diese Personalie jedenfalls für gehörige Brisanz sorgen. Am vorletzten Spieltag kommt die Hertha nach München - zum Spiel bei 1860.

Ob Genugtuung oder sogar Rache, wenn 1860 absteigt und nicht Hertha, Götz hätte wahrscheinlich nichts dagegen. Egal ob er nun neuer Hertha-Coach wird oder nicht.

Thomas Gaber
...

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217

Montag, 19. April 2004, 14:27

Vanenburg neuer "Löwen"-Coach



Kennt sich bei 60 bestens aus: Gerald Vanenburg (l.) neben Peter Pacult



München - Gerald Vanenburg ist neuer Trainer des Bundesligisten 1860 München. Der Niederländer tritt damit die Nachfolge des am Samstag entlassenen Falko Götz an.

"Ich hatte als Profi eine Super-Zeit bei 1860 und davon möchte ich etwas zurückgeben", bestätigte Vanenburg schon in der DSF-Sendung "Bundesliga - Der Sonntag".

Vanenburg am Montag vorgestellt

"Normalerweise ist das für fünf Spiele, damit 1860 in der Bundesliga bleibt. Was dann passiert, muss man sehen", so Vanenburg weiter.

Erwartungsgemäß meldete der TSV 1860 München am Montagmorgen, dass Vanenburg ab sofort die sportlichen Geschicke bei den Münchnern leiten wird. Bereits am Nachmittag steht für den 40-jährige die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft an.

Vanenburg wurde als Spieler 1988 in München mit den Niederlanden Europameister. Von Juli 1998 bis Dezember 1999 trug er in 43 Spiele das Trikot der Sechziger und erzielte 2 Tore. Vanenburg war zuletzt als Juniorentrainer beim PSV Eindhoven tätig.

"Der richtige Kandidat"

"Er ist der richtige Kandidat, er kennt Verein, Mannschaft und Bundesliga", sagte Präsident Karl Auer.

Vanenburg war bereits vor rund zwei Jahren für kurze Zeit Co-Trainer bei den Sechzigern, schied dann aber wegen Kompetenz-Streitigkeiten mit Chefcoach Peter Pacult aus.

"Noch nie so geschämt"

Im DSF-Doppelpass hat sich Sportdirektor Dirk Dufner unterdessen noch einmal bei Falko Götz entschuldigt: "Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht so geschämt wie gestern."

Für den neuen Trainer Vanenburg hat er nur gute Worte parat: "Gerald ist sicherlich ein ausgesprochener Fachmann, der bei 1860 seit langer Zeit einen sehr, sehr guten Namen hat."

Karl Auer indes zeigte sich sehr geknickt über die Art und Weise des Götz-Rauswurfs. "Wir mussten den Schritt leider tun und erhoffen uns durch einen neuen Trainer einen anderen Impuls. Wir müssen alles versuchen, um die erste Liga zu halten", sagte der Präsident, der Götz zuletzt wiederholt das Vertrauen ausgesprochen hatte.

"Auer wird kämpfen"



In der ersten Enttäuschung über das Vorpreschen seines Vize-Präsidenten hatte Auer sogar mit seinem Rücktritt gedroht. Eine weitere Zusammenarbeit mit seinem "Vize" schloss er aus.

Im DSF bekräftigte Dufner aber noch einmal, dass Auer kämpfen werde. Mit Blick auf Zehetmair forderte er Konsequenzen: "Wenn jemand Dinge tut, die dem Verein offenschtlich schaden, dann muss das Konsequenzen haben."

Zehetmair reagierte prompt. In einem Brief an Präsident Auer legt er sein Amt nieder. "Sehr geehrter Herr Auer, um unseren Verein in schwieriger Lage nicht im Wege zu stehen, stelle ich mit sofortiger Wirkung mein Amt des Vizepräsidenten zur Verfügung. Hochachtungsvoll Dr. h. c. Hans Zehetmair."

"Zehetmair hat sich nicht an die Absprache gehalten"

Vom Verhalten des Ex-Ministers zeigte sich Sportdirektor Dufner sehr enttäuscht: "Es war klar vereinbart, dass nur Präsident Karl Auer oder ich Stellung dazu beziehen und sonst niemand quatscht, eben auch nicht Hans Zehetmair."

Dieser habe dem Verein damit sehr geschadet. "Wir haben in der Öffentlichkeit ein unheimlich schlechtes Bild abgegeben, weil sich Herr Zehetmair nicht an die Absprachen gehalten hat."

www.sport1.de
...

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218

Montag, 19. April 2004, 14:39

würde gerne Falko Götz wieder bei der Hertha auf der Trainerbank sehen. Schon damals hat er bewiesen, das er mehr als nur eine Notlösung ist.
Ich brauche nur Fettgedrucktes zu lesen,
schon nehme ich zu.

(Heinz Erhardt)

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Verein: Hannover 96

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219

Dienstag, 20. April 2004, 19:18

Claus-Dieter Wollitz wird neuer Trainer beim VfL Osnabrück

Trainer Claus-Dieter Wollitz übernimmt den VfL
Osnabrück in der nächsten Fußball-Saison. Der 38 Jahre alte Ex-Profi
erhielt am Dienstag die Freigabe von seinem bisherigen Arbeitgeber
KFC Uerdingen. Das bestätigte Wollitz. Er soll beim Zweitliga-
Tabellenletzten einen Zweijahresvertrag unterschreiben.

Bei den Niedersachsen, die bereits für die Regionalliga Nord
planen, löst Wollitz Interimscoach Thorsten Haas ab. Der bisherige
VfL-Trainer Frank Pagelsdorf hatte am 7. April die Konsequenzen aus
der sportlichen Talfahrt gezogen und den Posten aufgegeben. Wollitz
spielte als Profi in der Bundesliga für FC Schalke 04, Bayer
Leverkusen, 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln. Er war von 1989 bis
1993 auch für den VfL Osnabrück aktiv.

www.transfermarkt.de
Ich brauche nur Fettgedrucktes zu lesen,
schon nehme ich zu.

(Heinz Erhardt)

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220

Sonntag, 25. April 2004, 16:15

Na sowas

Saarbrücken: Gestörtes Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft als Begründung - 24.04.2004 13:24

Hach gefeuert - Ehrmantraut zurück

Der 1. FC Saarbrücken hat am Samstag überraschend Trainer Eugen Hach entlassen und Horst Ehrmantraut als neuen Coach zurückgeholt.
Das gab der frühere Bundesligist rund 30 Stunden vor dem Punktspiel in der Süd-Gruppe gegen die TSG Hoffenheim bekannt.

Als Grund für die Trennung von Hach nannten die Saarländer ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen dem Trainer und der Mannschaft. Hach hatte erst im vergangenen November Ehrmantraut abgelöst. Zuvor war Hach beim Zweitligisten Greuther Fürth entlassen worden.

Saarbrücken rechnet sich sieben Spiele vor Saisonschluss noch Chancen auf die Rückkehr in die Zweite Liga aus. Auf Platz fünf hat der FCS nur vier Punkte Rückstand auf die beiden Aufstiegsplätze.