Bergmann möchte ich auch zum abschied noch kurz würdigen.
Er hat die völlig entnervte hecking elf ohne Vorbereitung übernommen, und die Truppe schnell wieder zum laufen gebracht. Und das war kein reiner selbstläufer aus Erleichterung, er hat auch viele reizpznkte im Training gesetzt. Viele Übungen alt gegen Jung, was den Wettbewerb gefördert, und allen sichtlich spass gemacht hat.
In den spielen wirkte das alles ein bischen fuchsteufelswild, und es gab nur eine Richtung, und Vollgas solange für Kräfte reichten. Mich hatte das damals, nach dem lustlosem gekicke davor, schön begeistert. Und Punkte haben Sie auch eingefahren, und nicht zu knapp für unsere verhältnisse.
Wer weiss wie alles gekommen wäre ohne die Enke Tragödie, von der Bergmann quasi mit überrollt wurde. Da musste einfach was von aussen kommen, nur mit befangenen Leuten ließ sich dieser knoten nicht lösen.
Übrigens glaube ich Slomkas aussage, eine völlig unfitte Mannschaft vorgefunden zu haben, für weit überzogen. Die Körperliche Intensität des Trainings war bei Bergmann nicht geringer. Slomka hat eher die köpfe frei gemacht, indem er geistig anspruchsvolle Übungen absilviere ließ. Dieser Mythos "eine komplette Vorbereitung während der laufenden Saison nachgeholt ist für mich mehr eine legende. Es hat hält Slomka anfängliche Niederlagenserie einfach erklärt, und im nachhinein hat auch keiner mehr hingesehen was für grüze er am abfangen hat aufstellen lassen.
Also, vielen dank Andi Bergmann, und viel Erfolg in Bochum!