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1 661

Montag, 7. April 2014, 12:43

"Grundsätzlich haben wir eine charakterfreie Truppe."

Ups da ist ihm ausversehen mal die Wahrheit rausgerutscht....

:ja:
Ole ole Dirk Dufner muss weg......

Registrierungsdatum: 16. Februar 2008

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1 662

Montag, 7. April 2014, 14:59

Nachdem Führungsspieler Zieler gestern mitgeteilt hat, dass es ihm wirklich leid für uns tut, wird auch der Capitano Stindl ganz großmütig: "Wir können die Wut und Enttäuschung verstehen.".

Eigentlich möchte ich "verstehen" nicht mehr im Zusammenhang mit 96 lesen.

Riot

96er

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1 663

Montag, 7. April 2014, 15:44

"Grundsätzlich haben wir eine charakterfreie Truppe."

Ups da ist ihm ausversehen mal die Wahrheit rausgerutscht....

:ja:


:kopf:

Stindl ist genauso ein Depp, wie alle anderen.
Kann nichts mehr außer Scheiße labern.
Leaderfigur? Witzfigur!

Kann sich nach der Saison ebenfalls verpissen, oder von mir aus auch gleich.
Zieler - Rajtoral - Marcelo - Hoffmann - Schulz - Bittencourt - Stindl - Andreasen - Huszti - Ya Konan - Rudnevs -- Schlaudraff - Prib - Sulejmani - Korkut - Dufner

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1 664

Montag, 7. April 2014, 16:05

Leute, das ist Bild-Zeitungs-Niveau.

Mir ist nicht bekannt, dass Stindl hier den Anspruch erhoben hätte, der große "Führungsspieler" zu sein. Wir und die Verantwortlichen haben vielleicht gehofft, dass er das mal werden kann. Klappt vermutlich eher nicht. In dieser "Mannschaft" nicht mit unterzugehen, ist aber nicht ganz leicht.
Stindl hat sich in Braunschweig über 90 Minuten permanent angeboten, Bälle gefordert und bekommen - und dann oft auch deshalb verstolpert, weil er keine Anspielstationen hatte. Waren außer ihm ja nur noch Bittencourt, Huszti und Ya Konan mal anspielbar. Andreasen zum Beispiel, der hier völlig frei ausgeht, hat sich versteckt, immer schön so hingestellt, dass er nicht angespielt werden kann.

Und wenn Ihr Euch über einzelne Aussagen lustig macht, dann möchte ich Euch mal in so einer Drucksituation erleben. Das sind junge Leute - vielleicht auch nicht immer die allerintelligentesten -, die vom ersten Tag ihrer Karriere an vor allem lernen, wie man sich möglichst ausdrückt, ohne irgendwo anzuecken. Immer schön Sprechblasen absondern. Kernige Derby-Rhetorik, dazu noch tief empfunden und überzeugend dargeboten, wie Ihr sie gern hättet, gehört da nicht unbedingt zum Repertoire. Muss es auch nicht.
So, Martin, das ist jetzt (endgültig?!) Dein Verein. Meiner nicht mehr.

Sobald die DFL und die Gerichte die Übernahme bestätigt haben, trete ich aus.

Noch 2016 hätte ich mir nicht vorstellen können, dass das Ende von 50+1 zugleich das Ende meiner Beziehung zu 96 sein könnte. Aber zuviel ist zuviel.


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1 665

Montag, 7. April 2014, 16:08

Warum Stindl Kapitän geworden ist, wissen wir: Stevie war in dieser Saison quasi nicht mehr dabei. Das konnte man nicht wirklich wissen, und es schien anfänglich egal, wer da 2. Mann hinter Stevie wird. Halt Stindl. Und genau das ist jetzt ein richtiges Problem.

Stindl ist mit dieser Funktion völlig überfordert. Andreassen wäre ein guter Kapitän gewesen - und dieses psychologische Moment ist auch wieder so ein Ding - wenn der nicht sofort enteiert worden wäre von Korkut durch die Demission am Anfang, als es dann auch noch klappte, dann wäre Andreassen in dieser Funktion vielleicht nochmal der Leader geworden.

Hinzu kommt, dass Stindl ein richtig guter ORM ist, aber kein 6er. Das hat Slomka aus meiner Sicht verkannt, das verkennt Korkut. Warum das so ist: Keine Ahnung. Er würde uns wirklich richtig großartig helfen, wenn er Rechts spielt, auf Mitte defensiv ist er verschenkt, auch wenn er natürlich sein Möglichstes versucht. Wäre so, als würde man Zieler jeden Ball zum Wegschlagen nach vorne zuspielen... Was man nicht kann, das lernt man manchmal einfach nicht.

Stindl ist zudem ein weitgehend geräuschloser Leisetreter. Kein Arsch in der Sprache, keine Aggressivität im Ton, da ist kein bisschen Pinto drin. Die Aussagen von ihm wundern doch keinen, oder? Mehr ist da nicht zu erwarten!!!

Stindl wird nach der Saison bei Gladbach spielen, von daher ist ihm das Kapitel jetzt sicher auch bald egal. Noch nicht, ich glaube, er leidet, aber nach dem Abstieg ist er einfach weg, ohne sich umzudrehen.
Was mich fertig macht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen.

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1 666

Montag, 7. April 2014, 16:10

@JohenHeisig:

1) Ja, Stindl war gestern mit den von Dir erwähnten Spielern auf der besseren Seite zu finden.
2) Dass nach einem solchen Spiel die Leute sauer sind und das an den Spielern auslassen, gehört zu einer Karriere als Profifußballer. Zu ihnen gehört die Derbyrhetorik vielleicht nicht, zu uns aber schon. Und das versüßt man den Jungs mit einem dezent überdurchschnittlichen Salär.

Stindl ist keinesfalls der Schuldige, aber sehr wohl Kapitän der Mannschaft und somit im Fokus. Das muss der dann abkönnen.
»Always code as if the guy who ends up maintaining your code will be a violent psychopath who knows where you live«
kalsarikännit!
Augen wie Kekse

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1 667

Montag, 7. April 2014, 16:10

ich finde auch, dass Stindl sowohl charakterlich einwandfrei ist als auch versucht Leistung zu bringen. Auch wenn er diese Saison sicher im Durchschnitt die erhofften Leistungen gezeigt hat, sicher kein Spieler, auf den man jetzt einhauen muss.

Er - wie beispielsweise auch Stoppelkamp - waren sicher keine Transferflops.

Bonez

96er

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1 668

Montag, 7. April 2014, 16:23

"Grundsätzlich haben wir eine charakterfreie Truppe."

Ups da ist ihm ausversehen mal die Wahrheit rausgerutscht....

:ja:


:kopf:

Stindl ist genauso ein Depp, wie alle anderen.
Kann nichts mehr außer Scheiße labern.
Leaderfigur? Witzfigur!

Kann sich nach der Saison ebenfalls verpissen, oder von mir aus auch gleich.


Bei aller berechtigten Kritik an den Spielern ist das selbstredend ein völlig bescheuerter Kommentar. Als ob er das so sagen wollte - der wird doch "Grundsätzlich haben wir eine charakterlich einwandfreie Truppe" gesagt haben wollen und hat sich dabei verhaspelt. Scheiße labern und schreiben kannst du anscheinend deutlich besser als er.
"The first ten million years were the worst," said Marvin, "and the second ten million years, they were the worst too. The third ten million years I didn't enjoy at all. After that I went into a bit of a decline."

Riot

96er

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1 669

Montag, 7. April 2014, 16:30

Haha...glaubst du wirklich, dass ich glaube er wollte das so sagen?
Mir ist schon bewusst, dass er sich verhaspelt hat.

Ändert aber überhaupt nichts daran, dass er ein überbewerteter Fußballer ist, den hier ständig alle loben, weil er es ja versucht und sich anbietet und so ne Scheiße. Der Typ ist fußballerisch und charakterlich Mittelmaß und hat bei mir verschissen seit er vor dem Hinspiel diesen Rotz vorgelesen hat. Deshalb: Bitte wechseln nach der Saison (oder gleich).
Zieler - Rajtoral - Marcelo - Hoffmann - Schulz - Bittencourt - Stindl - Andreasen - Huszti - Ya Konan - Rudnevs -- Schlaudraff - Prib - Sulejmani - Korkut - Dufner

Registrierungsdatum: 10. Januar 2007

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1 670

Montag, 7. April 2014, 17:11

Das sind junge Leute - vielleicht auch nicht immer die allerintelligentesten -, die vom ersten Tag ihrer Karriere an vor allem lernen, wie man sich möglichst ausdrückt, ohne irgendwo anzuecken. Immer schön Sprechblasen absondern. Kernige Derby-Rhetorik, dazu noch tief empfunden und überzeugend dargeboten, wie Ihr sie gern hättet, gehört da nicht unbedingt zum Repertoire. Muss es auch nicht.



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1 671

Montag, 7. April 2014, 17:37

Stindl ist mit dieser Funktion völlig überfordert. Andreassen wäre ein guter Kapitän gewesen - und dieses psychologische Moment ist auch wieder so ein Ding - wenn der nicht sofort enteiert worden wäre von Korkut durch die Demission am Anfang, als es dann auch noch klappte, dann wäre Andreassen in dieser Funktion vielleicht nochmal der Leader geworden.

Hinzu kommt, dass Stindl ein richtig guter ORM ist, aber kein 6er. Das hat Slomka aus meiner Sicht verkannt, das verkennt Korkut. Warum das so ist: Keine Ahnung. Er würde uns wirklich richtig großartig helfen, wenn er Rechts spielt, auf Mitte defensiv ist er verschenkt, auch wenn er natürlich sein Möglichstes versucht. Wäre so, als würde man Zieler jeden Ball zum Wegschlagen nach vorne zuspielen... Was man nicht kann, das lernt man manchmal einfach nicht.

Stindl ist zudem ein weitgehend geräuschloser Leisetreter. Kein Arsch in der Sprache, keine Aggressivität im Ton, da ist kein bisschen Pinto drin. Die Aussagen von ihm wundern doch keinen, oder? Mehr ist da nicht zu erwarten!!!

Stindl wird nach der Saison bei Gladbach spielen, von daher ist ihm das Kapitel jetzt sicher auch bald egal. Noch nicht, ich glaube, er leidet, aber nach dem Abstieg ist er einfach weg, ohne sich umzudrehen.
Ich denke, dass es dies ganz gut trifft. Nicht jeder bringt das Zeug zum Anführer oder Leader auf den Platz. Das ist nicht weiter schlimm. Stindl hat lange genug durch Leistung überzeugt. In der Tat ist er bei uns zu einem richtig guten ORM gereift. Das er verpflanzt worden ist, ist vermutlich auch der Schwäche auf der Position 6 und den halbwegs ordentlichen Außen (Huszti und Bittencourt) geschuldet.

Ob Leons "schwache" Leistungen an unseren hohen Erwartungen liegen, die aufgrund seines letzten grandiosen Comebacks entstanden sind und die er aufgrund seiner fussballerischen Limitiertheit nicht erfüllen kann oder weil er von Korkut erstmal rasiert worden ist??? Vom Auftreten wäre er sicherlich der passendere Co-Kapitän gewesen.

Stindl hat man damit jedenfalls keinen Gefallen getan und Leon hat die Entscheidung auch nicht gestärkt.
"Ihr habt geschrien, wo andre schwiegen, obwohl ein Schrei nichts ändern kann, ihr habt gewartet, ihr seid geblieben, ihr habt geschrien, wo andre schwiegen - es ging ums Tun und nicht ums Siegen!"

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1 672

Montag, 7. April 2014, 17:46

Der "passendere Co-Kapitän" hatte gestern in 75 Minuten 35 Ballkontakte. Man kann das natürlich darauf schieben, dass Stindl (88 in 90) ihn nicht angespielt hat (Quelle: Ran-Datenbank). Tatsächlich lag es aber daran, dass Andreasen sich versteckt hat, fast die ganzen 75 Minuten durch, die er auf dem Platz stand.

Ich habe in Leon auch lange Zeit einen potentiellen Führungsspieler gesehen. Aber wenn er der wirklich wäre, würde er wohl nicht sein Selbstvertrauen verlieren, nur weil Korkut ihn ein paar Mal auf die Bank gesetzt hat. Leider völlig von der Rolle wie mancher andere und zur Zeit meines Erachtens meist der schlechtere 6er, sofern da nicht gerade Sane aufläuft.
So, Martin, das ist jetzt (endgültig?!) Dein Verein. Meiner nicht mehr.

Sobald die DFL und die Gerichte die Übernahme bestätigt haben, trete ich aus.

Noch 2016 hätte ich mir nicht vorstellen können, dass das Ende von 50+1 zugleich das Ende meiner Beziehung zu 96 sein könnte. Aber zuviel ist zuviel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JochenHeisig« (7. April 2014, 17:47)


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1 673

Montag, 7. April 2014, 18:06

Es kann doch nicht sein, dass man auch im Jahre 2014 noch immer in die alten Muster verfällt, wenn es mal nicht läuft.

Führungsspieler, Schleifer, Motivator, Arschtreter, whatever.

Als Slomka noch Trainer war, fehlte natürlich einer, der "an der Außenlinie arbeitet".

Was macht denn Andreasen zum besseren Käpt'n? Die Tattoos oder seine Frise?

Denken das dieselben Leute, die meinen, Deutschland hätte gegen Italien wegen der Hymne verloren?

Was ist eigentlich Lahm für ein Kapitän?

  • »YaKonan« wurde gesperrt

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1 674

Montag, 7. April 2014, 18:33

Das Problem ist ja, das ein Führungsspieler das "Standing" haben muss bei allen Spielern bzw. dem Großteil und da sind so Aussagen von Leon schon kontraproduktiv. Pinto hatte den Vorteil das er u.a. gut Deutsch und Portugiesisch konnte und auch verbal mal dazwischen hauen konnte. Das kann ich mir momentan bei keinem unserer Spieler vorstellen.

Registrierungsdatum: 16. Februar 2008

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1 675

Montag, 7. April 2014, 18:49

Es kann doch nicht sein, dass man auch im Jahre 2014 noch immer in die alten Muster verfällt, wenn es mal nicht läuft.

Führungsspieler, Schleifer, Motivator, Arschtreter, whatever.

Als Slomka noch Trainer war, fehlte natürlich einer, der "an der Außenlinie arbeitet".

Was macht denn Andreasen zum besseren Käpt'n? Die Tattoos oder seine Frise?

Denken das dieselben Leute, die meinen, Deutschland hätte gegen Italien wegen der Hymne verloren?

Was ist eigentlich Lahm für ein Kapitän?


Ich finde, du bringst da Dinge durcheinander.

Ich finde Führungsspieler sind auch 2014 durchaus wichtig. Bei Hannover 96 ist es eine andere Situation, welche mit einer Nationalmannschaft überhaupt nicht vergleichbar ist. In der dt. Nationalmannschaft spielen eine Menge Alphatiere, die sich selbst selber schon bewiesen haben. Zudem droht bei schlechten Leistungen halt die Nichtberücksichtigung. Für die meisten Spieler ist es zudem eine große Ehre und ein Karrierehighlight, für die Nationalmannschaft zu spielen.

Anders ist es bei 96: Dort hat man mit problematischen Charakteren zu kämpfen und einem kaum vorhandenen Teamspirit. Gerade im Abstiegskampf besteht die Gefahr, dass die Spieler einfach auf einen neuen Verein hoffen. Da muss es Leute geben, die vorangehen und die anderen mitziehen, im Training und auf dem Platz.
Führungsspieler, die auch mal dazwischengehen und die Mannschaftskollegen zusammenfalten, wenn sie sich erkennbar hängen lassen, aber gleichzeitig auch Verantwortung übernimmt.
Leute, vor denen der Rest der Mannschaft Respekt hat. Pinto war so etwas, Cherundolo auch.
So etwas fehlt halt. Und das finde ich durchaus problematisch.

Schleifer und Motivator? Ja, ich zittere selber, ersteres zu befürworten. Aber: Wenn eine Mannschaft, die eigentlich keine mehr ist, gerettet werden soll, ist dies seltenst durch etwas Internes zu retten. Da sind teilweise leider mittlerweile Prozesse durchlaufen, in denen sich die Scheißegal-Haltung einiger Spieler niederschlägt. Es kann durchaus einen kurzfristigen positiven Effekt haben, wenn diese Spieler mal von einem erfahrenen Trainer mental "geschliffen" werden und ihnen so ein wenig Demut gegenüber dem Arbeitgeber und den Fans beigebracht wird.

Die Wichtigkeit eines Motivators halt ich bei Trainern für sehr hoch. Guck' dir einen Klopp an, einen Tuchel, einen Lieberknecht, einen Streich: Die Mannschaft muss heiß sein und sich für den Trainer und die Fans zerreißen. Und nicht so lustlos über den Platz schleichen und sich nach 70. Minuten schon aufgeben. Die Basics des Fußballspielens können die Spieler alle, da muss der Trainer denen nicht sehr viel beibringen. Gerade der Cheftrainer muss aber in der Lage sein, die Mannschaft hinreichend zu motivieren.

Der Rest ist richtig. Andreasen ist genausowenig ein guter Kapitän wie Stindl.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Second Prize« (7. April 2014, 18:51)


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1 676

Montag, 7. April 2014, 19:32

Kann man alles so sehen.

M.E. geht der Trend aber unverkennbar zum taktischen Kollektiv mit flachen Hierarchien. Einzelspieler, Führungsspieler - alle haben sich in ein System einzuordnen. Was machen denn Vereine wie Mainz und Augsburg besser? Mit Sicherheit haben sie weder bessere Einzel- noch Führungsspieler.

Korkut wollte offenbar ursprünglich auch genau an diesem Punkt ansetzen. Stichwort: Solidarität.

Man kann darüber diskutieren, wer nun den Kapitän machen soll. Ich glaube nur, das ist derzeit egal wie nur was. Und davon abgesehen sehe ich keinen besseren als Stindl.

Die große Sehnsucht nach Pinto teile ich emotional. Man darf nur nicht vergessen, wie viel Verklärung dabei ist. Wir haben unfassbare Grottenkicks erlebt - von und mit Pinto.

Wir befinden uns in einer unglaublichen Abwärtsspirale, die eine Vielzahl von Gründen hat. Und in der Krise verstärken sich alle möglichen Negativfaktoren gegenseitig. Das sieht dann aus, als fehle es an allem, insbesondere Einsatzbereitschaft und Spielidee. Es war ja nicht nur die Zweikampfbilanz, sondern auch die erschreckende Planlosigkeit, wie man eigene Angriffe aufziehen könnte.

Registrierungsdatum: 16. August 2003

Verein: Hannover 96

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1 677

Montag, 7. April 2014, 21:11

Für mich ist Cherundolo, der hier zum Teil als Idealbild stilisiert wird, übrigens auch ein Kapitän der "modernen Zeit". Von dem habe ich kaum jemals Klartext gehört und hätte ihn auch in der aktuellen Situation nicht erwartet. Ebenfalls eher ein Typ Weichspüler, aber einer, der eben schon immer hier war und deshalb ein entsprechendes Standing hat. Härter als Lahm würde ich ihn keinesfalls einschätzen, und der gilt ja schon als Prototyp eines Kapitäns neuerer Prägung.
So, Martin, das ist jetzt (endgültig?!) Dein Verein. Meiner nicht mehr.

Sobald die DFL und die Gerichte die Übernahme bestätigt haben, trete ich aus.

Noch 2016 hätte ich mir nicht vorstellen können, dass das Ende von 50+1 zugleich das Ende meiner Beziehung zu 96 sein könnte. Aber zuviel ist zuviel.

Registrierungsdatum: 10. Januar 2007

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1 678

Montag, 7. April 2014, 21:19

Für mich ist Cherundolo, der hier zum Teil als Idealbild stilisiert wird, übrigens auch ein Kapitän der "modernen Zeit". Von dem habe ich kaum jemals Klartext gehört und hätte ihn auch in der aktuellen Situation nicht erwartet. Ebenfalls eher ein Typ Weichspüler, aber einer, der eben schon immer hier war und deshalb ein entsprechendes Standing hat. Härter als Lahm würde ich ihn keinesfalls einschätzen, und der gilt ja schon als Prototyp eines Kapitäns neuerer Prägung.


Was intern gelaufen ist kann keiner sagen...
Sicherlich war er niemand der andere Spieler auf dem Platz zusammengefaltet hat aber sein Wort hat Gewicht in der mannschaft gehabt ...
96-DER PRÄSIDENT! :doh:

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1 679

Montag, 7. April 2014, 22:49

Stimmt, Stindl ist genausowenig ein guter Kapitän wie Andreasen. Hätten die bloß Bittencourt genommen, DER ist Führungsspieler.
Was mich fertig macht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen.

Registrierungsdatum: 9. Mai 2005

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Wohnort: Dresden

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1 680

Montag, 7. April 2014, 23:09

Ist doch völlig Latte, wer am Ende diese beschissene Binde spazieren trägt. Wozu braucht es denn einen Kapitän? Damit mit einen hat, der die Seitenwahl bestreiten kann.
Führungsspieler sind in der Mannschaft anerkannt, oder eben nicht. Dir als Fußballer ist es doch völlig wumpe, wer offiziell Kapitän ist. Es gibt in jeder intakten Mannschaft ca. 2-3 Spieler die vorangehen und eine gewisse Vorbildfunktion haben. Die bekommt man am ehesten durch konstante Leistungen oder wenigstens Einsatzbereitschaft und ein bisschen charakterliche Eigenschaften.

Ich finde die Rolle des offiziellen Kapitäns ist völlig überbewertet im Fußball.
Nichts ist größer als der Verein!