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Tobias

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Montag, 4. Oktober 2004, 17:00

Bild: Die rettende Hand für Lienen

Leandro

Die rettende Hand für Lienen

Brasilianer macht das wichtigste Tor der Saison

Trainer gewinnt sein Endspiel 3:1 in Rostock



Aus Rostock berichten LARS BEIKE und WINFRIED LEINWEBER

Bis zum Rauswurf waren es nur 90 Minuten. Dann kam eine rettende Hand...

Ewald Lienen und sein „Endspiel" in Rostock. Das Ergebnis war überzeugend, die Leistung auch.

Nach dem 3:1-Sieg bei seinem Ex-Klub darf sich Lienen sicherer fühlen. Denn seine Mannschaft legte ein
fast perfektes Auswärtsspiel" (Lienen) hin.

Manager Ilja Kaenzig bringt es auf den Punkt: „Hansa war schlecht. Und uns ist es heute gelungen, diese Chance zu nutzen. Wir können jetzt durchatmen. Die Diskussion um den Trainer ist damit erst einmal beendet. Die wäre ohne den Sieg sicher weiter gegangen."

Weiter ging Lienens Rotations-Masche - aber diesmal hat er das richtige Händchen. Mit Dabrowski, Barnetta, Krupnikovic und Leandro wieder vier Neue rein. Und der bisher enttäuschende Brasilianer Leandro packt gleich richtig zu.

Krupis Freistoß segelt in den Strafraum. Leandro verpaßt mit dem Kopf, erwischt die Kugel aber trotzdem - von Oberkörper und linkem Oberarm prallt sie ins Netz. 1:0 für die „Roten"! Ein reguläres Tor, weil der Arm nicht zum Ball geht.

Dieses Führungs-Tor - das bisher wichtigste Tor der Saison. Und was danach kommt, nicht weniger bemerkenswert.

Denn es folgt die Leo-Demo. Der Torschütze sprintet 60 Meter zur Bank, zeigt dabei auf Lienen. Und umarmt den Trainer. Tut Ewald sichtlich gut.

Lienen: „Es gibt verschiedene Arten zu demonstrieren. Da haben wir auch schon anderes erlebt." Er meint Mathis " Frust-Jubler vom Schalke-Spiel. „Aber der Charakter bei Leo ist offensichtlich anders...", sagt Lienen.

Anders als zuletzt auch der Gegner. Rostock (vorher schon drei Heim-Pleiten) einfach schlecht. Spielt wie ein Absteiger. Das schnelle 2:0 (Barnetta/23.) schon die Entscheidung im Spiel - und für Lienen.

Der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr. Und endgültig perfekt, als Stendel sogar noch das 3:0 (85.) nachlegt. Der Treffer von Tjikuzu (88.) ärgert nicht mal Lienen wirklich groß...

Die „Roten" raus aus dem Keller, rauf auf' Platz 10. Und am Ende gibt es in Rostock so gar noch die Annäherung an die Fans (riefen gegen Bielefeld „Lienen raus"). Lienen in der Kurve, klatscht Beifall. Und bekommt zumindest von Teilen der rd. 300 Fans Beifall zurück.

Lienen verspricht: „Wir versuchen, dem Publikum etwas zu bieten. Die Einstellung von heute, dazu vernünftigen Fußball."

Rostock war ein Anfang. Aber es war der neue Tabellen-Letzte. In zwei Wochen wird's schwerer. Da kommt Wolfsburg.

Der Tabellen-Führer...
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

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