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Mittwoch, 27. Oktober 2004, 10:07

sport1.de: Jara immer mehr in Not

Jara immer mehr in Not

Hannover - Nach der fünften Niederlage aus den letzten sechs Pflichtspielen wird die Luft für Trainer Kurt Jara beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern immer dünner.

Die seit fünf Wochen auf ein Erfolgserlebnis wartenden Pfälzer stehen nach dem 1:3 bei Hannover 96 mit dem Rücken zur Wand und sportlich im Tabellenkeller.

Jara bleibt vorerst Trainer

Nach Aussage von Kaiserslauterns Vorstandsvorsitzenden Rene C. Jäggi wird Jara aber auch am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld auf der Trainerbank der Pfälzer sitzen.

"Ich habe das Gefühl, dass er die Mannschaft noch erreicht, und glaube, dass wir da gemeinsam unten rauskommen", sagte der Schweizer unmittelbar nach der Niederlage.


Der Trainer kämpft

Jara selbst gab sich gelassen: "Wer die Mannschaft gesehen hat, hat gemerkt, dass sie die Diskussionen um meine Person nicht belastet. Herr Jäggi hat mir gesagt, dass ich am Sonntag auf der Bank sitzen werde. Davon bin ich auch ausgegangen."

Er fügte hinzu: "Ich bin ein Mann, der immer kämpft, wenn man mich lässt".

Die Mannschaft steht anscheinend auch noch zu ihrem Coach: "Das ist doch alles dummes Geschwätz", sprach sich Torschütze Ioannis Amanatidis für Jara aus. Bei dem Griechen scheint der persönliche Knoten geplatzt: Mit seinem ersten Tor für den FCK hatte er die Gäste in Führung (26.) gebracht.

Lautern hadert mit Schicksal

Der Trainer zeigte sich umso verärgter mit der Entscheidung des Schiedsrichters Hermann Albrecht, als kurz vor dem 2:1 für Hannover zwei Spielgeräte auf dem Rasen waren. "Die Spieler haben nach dem zweiten Ball gesehen. Das war jetzt das zweite Spiel, nach dem Handtor in Gladbach, dass wir so verloren haben", erklärte Jara.

Seine Mannschaft nahm er hingegen in Schutz: "Das Team hat die Partie ausgeglichen gestaltet, sich gut präsentiert und gekämpft. Dass wir nicht immer die Qualität haben, ist klar", so der Österreicher.

Er betonte aber auch: "Wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man auswärts aber nicht gewinnen. Die Mannschaft war einfach nicht clever genug".

"Alles gegen uns verschworen"

Und es gab noch mehr Lob. "In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gemacht, waren dem 2:1 näher", meinte Jäggi trotz des Negativstartrekords: Erstmals verlor der FCK sieben von zehn Spielen.

Die "öminöse Szene" beim zweiten Gegentreffer ließ auch ihn nicht kalt. "Das ist nun das zweite Mal binnen weniger Tage. Da hat man den Eindruck, dass sich alles gegen uns verschworen hat", glaubt Jäggi.

Fest steht jedenfalls: Der FCK kann sich keine weitere Niederlage erlauben. Gegen Bielefeld muss ein Sieg her. Um den Job von Jara zu retten und sich sportlich aus dem Tabellenkeller zu schießen.



Rekord Für Hannover

Ganz anders sieht die Welt derweil in Hannover aus. Die 96er haben erstmals in der Vereinsgeschichte vier Spiele in Folge gewonnen und schnuppern nun am internationalen Wettbewerb.

"Die Saison ist noch früh. Wir haben 17 Punkte, alles andere ist uninteressant", so Trainer Ewald Lienen, der im zehnten Spiel den ersten Erfolg gegen Lautern einfuhr. "Es ist toll, dass wir nach dem Auswärtssieg in Gladbach nachlegen konnten", stellte der 96-Coach aber auch fest.

"Wir haben aber auch Glück gehabt, das Spiel stand zeitweilig auf des Messers Schneide. Mir hat gefallen, dass wir gut nach vorn gespielt haben. Nicht gefallen hat mir, dass wir Probleme in der Defensive hatten".

Tobias Goldbrunner
Gott ist auch ein Roter

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