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Mittwoch, 27. Oktober 2004, 10:07

HAZ: Stendel spielt ganz groß auf

Stendel spielt ganz groß auf

So war 96 gegen Kaiserslautern in Form. Die Einzelkritik.

Robert Enke: Zehntes Spiel, zehnte blitzsaubere Leistung. Hielt zweimal sensationell gegen Amanatidis (44. Minute) und Carsten Jancker (55.). Auch sonst war der Schlussmann immer da, wenn er gebraucht wurde.

Silvio Schröter: Fast nur im Vorwärtsgang, sorgte für ungeheuren Druck über die rechte Seite. Bereitete das 1:1 nach einer kurz ausgeführten Ecke vor. Mehr als ein Ersatz auf dieser Position für den verletzten Steve Cherundolo.

Per Mertesacker: Musste gegen den wuchtigen Jancker oder den beweglichen Amanatidis viel tun, löste diese Aufgaben aber mit gewohnter Konsequenz. Lediglich beim 0:1 sah er nicht gut aus, als er nicht nah genug bei Amanatidis stand.

Dariusz Zuraw: Der Pole agierte oft sehr unsicher. Kam einige Male zu spät gegen die Kaiserslauterer Stürmer, unter anderem kurz vor der Halbzeit, als Amanatidis fast das 1:2 geköpft hätte. Leistete sich einige leichtfertige Fehlpässe im eigenen Strafraum.

Michael Tarnat: Machte eines seiner besseren Spiele, schaltete sich oft ins Angriffsspiel ein, wurde dafür mit seinem Kopfballtor (26.) belohnt. Seine langen Diagonalpässe sorgten oft für Gefahr.

Altin Lala: Fand anfangs überhaupt nicht ins Spiel, brachte kaum einen Ball zum eigenen Mann. Steigerte sich dann aber ohne zu glänzen.

Julian de Guzman: Erfüllte seine Aufgabe im defensiven Mittelfeld, aber das 96-Spiel lief diesmal ziemlich an ihm vorbei. Hatte kaum Aktionen, die in Erinnerung blieben.

Nebojsa Krupnikovic: Brauchte etwa zehn Minuten, dann war er da. Trat mit ungeheurem Selbstvertrauen auf, scheiterte mit einem tollen Weitschuss an Tim Wiese (32.).

Daniel Stendel: Machte ein famoses Spiel. Immer anspielbereit, viele gute Pässe und Torvorlagen, klasse Dribblings. Dazu sein unermüdlicher Einsatz. Klasse.

Thomas Christiansen: Wie immer ein Vorbild in kämpferischer Hinsicht. Vor dem gegnerischen Tor tauchte er jedoch nur zweimal gefährlich auf, als er nach einem Pass von Stendel den Ball nicht richtig traf (1.) und als er schoss, statt den besser postierten und allein vor dem Tor stehenden Krupnikovic anzuspielen (72.).

Jiri Stajner: Egal, was er versuchte, er entschied sich eigentlich immer für das Falsche. Das war lange der vorherrschende Eindruck. Doch dann machte er zweimal das Goldrichtige: Erst tanzte er Ingo Hertzsch aus und traf zum umjubelten 2:1 (65.), dann spitzelte er den Ball zum 3:1 (86.) ins Netz. Dafür wurde er von den Fans mit Sprechchören gefeiert, seine vielen schlechten Szenen verziehen ihm die 96-Anhänger gerne.

Roman Wallner: Kam kurz vor Abpfiff für den glücklosen Christiansen.

Vinicius: Wurde in der Schlussminute für de Guzmann eingewechselt.

Jörg Grußendorf
96 alte Liebe - Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau !

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