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Freitag, 5. November 2004, 07:47

NP: Vorsicht, 96 ! Das macht Bayern wütend und aggressiv

Vorsicht, 96! Das macht Bayern wütend und aggressiv

VON GUNTHER NEUHAUS
HANNOVER. Man hätte sich lustig machen können über den jüngsten Fehlgriff von Oliver Kahn, aber für Ewald Lienen war am Tag danach „Häme nicht angesagt. Wenn ein Torhüter so wenig zu tun bekommt und dann plötzlich ran muss, kann er schon mal einen kleinen Fehler machen“, nahm der 96-Trainer gestern Bayerns Nummer eins in Schutz.
Dennoch scheinen Hannovers Stürmer gut beraten, Kahn morgen so oft es geht unter Beschuss zu nehmen. Zwar genießt der frühere Werder- und Schalke-Greifer Oliver Reck gewissermaßen Titelschutz, doch mutiert auch der frühere Tor-Titan zunehmend zum Pannen-Olli.
Den folgenschwersten Patzer leistete sich Kahn im Finale der WM 2002, als er einen Schuss von Rivaldo nach vorne abprallen ließ – Ronaldo staubte ab. Im Februar dieses Jahres folgte eine ganze Pannenserie, beginnend mit dem Distanzschuss von Aachens Stefan Blank, den Kahn im Pokal-Viertelfinale (beim 1:2) widerstandslos ins Tor flutschen ließ. Beim 2:1 gegen Kroatien zwei Wochen später unterlief er einen Eckball, was zum Gegentor führte; und im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid ließ Kahn einen 30-Meter-Freistoß von Roberto Carlos unter seinem Bauch ins Tor rutschen. Schließlich bediente Kahn im Mai Werders Ivan Klasnic vor dem 0:1, der Ball glitt ihm aus den Händen.
Das jüngste Versagen brachte Bayern also eine neue Champions-Pleite. 96-Trainer Lienen ist darüber „nicht gerade glücklich. Dadurch sind sie ein noch gefährlicherer Gegner geworden“, fürchtet er. „Noch konzentrierter“ und „noch aggressiver“ erwartet Lienen die Bayern, deren Trainer Felix Magath schon entsprechende Forderungen formuliert und Emotionen schürt: „Die Spieler müssen ihre ganze Wut und Enttäuschung reinlegen, das muss Hannover zu spüren bekommen.“
Damit die Begegnung mit dem aufgestachelten Verfolger nun nicht wehtut, sollen die 96-Profis rechtzeitig griffig werden und „Spannung aufbauen“. Lienen erteilte zudem ein Selbstgefälligkeitsverbot: „Wir müssen alle Lobhudeleien beiseite schieben und dürfen uns nicht im Punktestand oder in der Aufmerksamkeit anderer sonnen.“
Allzu viel Respekt hält er allerdings auch für schädlich, weil „viele Mannschaften deswegen bei den Bayern nicht ihr Top-Leistungsvermögen abrufen. Man kann aber jedes Spiel gewinnen – auch gegen Bayern München.“
96 alte Liebe - Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau !

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