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Mittwoch, 10. November 2004, 10:26

NP: Zwei Elfer, aber kein Drama für Hannover

Zwei Elfer, aber kein Drama für Hannover

96 boomt im Pokal. Schröter hoch im Kurs.

Hannover darf vom Pokalfinale in Berlin träumen. Im Viertelfinale schoss 96 Borussia Dortmund verdient mit 1:0 raus.
VON GUNTHER NEUHAUS
HANNOVER. Nichts als Häme schlägt Dortmunds Millionarios in diesen harten Zeiten entgegen. Das hässliche Wort „Insolvenz“ mussten sie gestern auf einem Plakat im 96-Fanblock lesen. So weit ist es natürlich (noch) nicht gekommen, obwohl die Aktiengesellschaft Borussia wirtschaftlich wie sportlich eine massive Baisse durchleidet.
Gestern aber waren die Dortmunder wohl mit dem hehren Vorsatz nach Hannover gekommen, die Jahresbilanz mit zusätzlichen Pokaleinnahmen im kommenden Viertelfinale aufzupolieren. Die erste Option auf einen Erfolg zog allerdings 96, Daniel Stendel legte im Strafraum quer, der Ball wurde aber abgeblockt. Nach dem folgenden Eckstoß scheiterte auch Steven Cherundolo mit einem Volley-Versuch.
Die Stimmung in der mit 38 764 Zuschauern ordentlich gefüllten AWD-Arena war damit befruchtet, die 96-Fans schienen diesen Pokalabend gebührend feiern zu wollen.
Hauptanteilseigner an dem munteren Spiel war fortan 96, auch wenn Nebojsa Krupnikovic anfangs noch mit den Attacken seines Bewachers Sebastian Kehl (früher 96) zu kämpfen hatte. Dortmund dagegen sparte mit seinen Offensivaktionen, allein Ewerthon wurde wiederholt gefährlich – etwa, als er Altin Lala und Julian de Guzman links weglief und Robert Enke mit einer brillanten Fußabwehr retten musste. Das Dortmunder Spiel krankte an mangelnder Kreativität, zumal Tomas Rosicky schon in der 33. Minute, geplagt von einem Rückenleiden, für Sahr Senesie raus musste.
96 hatte seine Hauptaktiva in Spielmacher Krupnikovic und in dem forsch dribbelnden Silvio Schröter, der Dortmunds Verteidiger wiederholt narrte. In der ersten Halbzeit trat er den Ball nach einem strammen Zuspiel von Michael Tarnat noch über das Tor, in der zweiten aber landete sein zweiter wuchtiger Schuss im rechten Torwinkel. Nach einem Einwurf war Daniel Stendel an der Grundlinie so frei gewesen, Schröter an der Strafraumgrenze zu bedienen. Der 96-Flügelstürmer umkurvte Niclas Jensen und traf – ein Traumtor, das die 96-Fans schon von „Berlin, Berlin“ träumen ließ.
Doch es wurde noch turbulent. Nach Steilpass von de Guzman stürmte Stendel in Dortmunds Strafraum, vorbei an Roman Weidenfeller – und flog plötzlich. Eine hübsche Schwalbe. Schiedsrichter Franz-Xaver Wack gab Strafstoß, doch Thomas Christiansen trat den Ball links oben am Tor vorbei (81.). Nur zwei Minuten später flatterte auch Kehl zu Boden, leicht gerempelt von de Guzman – und wieder zeigte Zahnarzt Wack zum Punkt, eine Konzessionsentscheidung. Die Partie drohte zu kippen. Ewerthon schnappte sich den Ball – und schoss links unten vorbei.
Es war ein Elfmeterdrama ohne Verlängerung, in dem 96 schließlich die feindliche Übernahme der AWD-Arena abwehrte. „Wir fahren nach Berlin“, wärmten die Fans ihren Lieblingshit an diesem famosen Abend noch einmal auf. Hannover überwintert nun im DFB-Pokal – bis zum Finale sind es nur noch zwei Siege …
96 alte Liebe - Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau !

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