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Sonntag, 14. November 2004, 03:40

[Sport1.de]Hannover schnuppert Höhenluft

Hannover - Hannover 96 hat sich im Duell der Überraschungsteams gegen den 1. FSV Mainz 05 souverän durchgesetzt und mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen seinen Erfolgskurs in der Liga fortgesetzt.

Nach gut einem Drittel der Saison haben sich die Niedersachsen von einem Abstiegskandidaten zu einem Anwärter auf den Einzug ins internationale Geschäft entwickelt.

"Von der Leistung her sind wir momentan eine Spitzenmannschaft", sagte 96-Manager Ilja Kaenzig nach dem 2:0 (1:0)-Sieg über den FSV Mainz 05. Zu große Euphorie wollte der Schweizer jedoch vermeiden. "Es wäre aber vermessen, schon nach 13 Spielen höhere Ziele zu formulieren."

Dennoch zeigte sich Kaenzig von der neuerlichen Topleistung seiner Mannschaft beeindruckt:

"Die Souveränität der Spieler ist ja schon fast unheimlich. Man hat gesehen, dass wir es uns fast schon leisten können, hochkarätige Chancen auszulassen. Auch danach bleiben alle Spieler ruhig. Den Leuten gelingt fast alles."

Schröter trifft und trifft...

Besonders zu Hause dominieren die Niedersachsen ihre Gegner seit Wochen oft nach Belieben. Auch die zwischenzeitliche 0:3-Schlappe bei Rekordmeister Bayern München warf die Mannschaft nicht aus der Bahn.

Unter der Woche erreichten die Niedersachsen zudem durch einen 1:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund erstmals seit ihrem DFB-Pokal-Triumph 1992 wieder das Viertelfinale des Wettbewerbs.

Silvio Schröter, der gegen den BVB das Siegtor erzielt, und gegen Mainz die 1:0-Führung von Thomas Christiansen (34.) zum 2:0 ausgebaut hatte (51.), brachte das neugewonnene Selbstvertrauen auf den Punkt. "Momentan brauche ich den Ball nur aufs Tor bringen - und schon ist er drin."

"Momentan passt einfach alles"

"Die Sicherheit wird immer größer", sagte Routinier Michael Tarnat. "Bis zum Ende der Halbserie wollen wir noch so viele Punkte wie möglich holen. Dann sehen wir, wo wir stehen und was in dieser Saison drin ist."

Selbst Trainer Ewald Lienen scheint sich sicher zu sein, dass sein Klub den Höhenflug fortsetzen kann. "Momentan passt alles. Die zweite Halbzeit gegen Mainz war eine ganz klare Angelegenheit für uns. Die Mannschaft hat sich nach der schwierigen englischen Woche mit den Spielen in München, gegen Dortmund und gegen Mainz ein großes Lob verdient."


Mainz seit drei Spielen ohne Sieg

FSV-Trainer Jürgen Klopp, dessen Team durch die Niederlage erstmals in dieser Saison in drei Spielen nacheinander ohne Sieg blieb, fand hingegen kaum Gutes.

"Das Positivste ist, dass sich niemand verletzt hat", meinte der Coach, der vor 31.078 Zuschauern in der AWD-Arena auf fünf Stammspieler hatte verzichten müssen.

"Wir können aus diesem Spiel aber viel lernen und müssen es nächste Woche gegen den VfL Bochum besser machen", glaubt Klopp.

Mainz hadert mit Schiedsrichter Fleischer

Den Unmut der Mainzer hatte sich vor allem Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer zugezogen. Der Unparteiische aus Dachau verweigert einen Treffer von Conor Casey wegen eines angeblichen Foulspiels die Anerkennung (29.).

Für den vermeintlichen Torschützen eine unverständliche Entscheidung. "Es war ein reguläres Tor, ich weiß nicht was der Schiedsrichter in dieser Situation gesehen hat." Und auch sein Gegenspieler Per Mertesacker merkt an: "War freundlich, dass der Schiedsrichter gepfiffen hat."

Für FSV-Manager Christian Heidel war die Entscheidung des Schiedsrichters spielentscheidend. "Er ist zweifellos ein guter Schiedsrichter, aber das war eine klare Fehlentscheidung. Wenn wir in Führung gehen, läuft das Spiel ganz anders."

Quelle:Sport1.de
geht aber!

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