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Mittwoch, 24. November 2004, 07:45

HAZ: 96-Fans bitten zur Blutspende

96-Fans bitten zur Blutspende

Die Liste der Hilfsaktionen in den Fan-Foren der Bundesliga ist lang. Bayer Leverkusen, Werder Bremen, Borussia Dortmund und viele andere Vereine haben in den vergangenen Wochen auf Initiative von Hertha BSC Spenden für den leukämiekranken Hannoveraner Benjamin Bienert (20) gesammelt und Fans zur Blutgruppentypisierung gebeten. Bisher war die Mühe jedoch in einem entscheidenden Punkt ergebnislos – der dringend gesuchte Knochenmarkspender für den Hertha-BSC-Fan konnte nicht gefunden werden.

Das ist auch der Grund, aus dem Michael Schorler (42) und Robin Krakau von der 96-Fan-Vereinigung „Rote Kurve“ am Sonntag ausnahmsweise nicht auf das gelassene Abwehrspiel von Per Mertesacker oder die blitzschnellen Schüsse Silvio Schröters achten werden. Stattdessen hoffen die beiden Hannoveraner inständig, dass mindestens 1500 Fans auf dem Weg in die AWD-Arena in das Courtyard Mariott-Hotel neben dem Stadion kommen und sich typisieren lassen. „Wir suchen den genetischen Zwilling von Benjamin Bienert. Nur das Knochenmark von einem Spender mit gleicher Gen-Struktur kann ihm helfen“, sagt Schorler.

Von 11 bis 17.30 Uhr stehen in den Räumen des Hotels mehr als 80 Helfer aus der 96-Fan-Gemeinde und vom Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenspender-Register (NKR) bereit, um in einem Raum des Hotels jeweils bis zu 20 Freiwilligen gleichzeitig Blut abnehmen zu können. Für die Typisierung sind nach Angaben des NKR nur fünf bis sieben Milliliter Blut notwendig. „Jeder im Alter von 18 bis 59 Jahren, der uns einen Tropfen Blut gibt, erhöht Benjamins Chance aufs Überleben“, betont Schorler. Der Organisator vermutet, dass die Aktion pro Spender nicht länger als fünf Minuten dauern wird. Er hofft, dass bereits am Vormittag viele Freiwillige zum Spenden kommen, damit es vor dem Spiel nicht zu Wartezeiten kommt.

Die entnommenen Proben werden von medizinischen Mitarbeitern des NKR getestet. Sollten die Gene eines Spenders denen von Bienert gleichen, würde die Medizinische Hochschule den Freiwilligen zu weiteren schmerzlosen Untersuchungen bitten. Auf einer Station des Krankenhauses unterzieht sich der krebskranke Bienert zurzeit einer Chemotherapie. Eine Knochenmarkspende ist für ihn lebensnotwendig. ds

Weitere Informationen: www.rotekurve.de
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