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Dienstag, 14. Dezember 2004, 17:30

NP: Passt Olm besser zu den 96-Junioren als Sievers?

Passt Olm besser zu den 96-Junioren als Sievers?


96-Jugendleiter Marcus Olm soll mehr aus den A-Junioren herausholen.
VON FRANK WINTERNHEIMER

HANNOVER. Sonntag leitete Marcus Olm sein erstes Training als A-Jugend-Coach. Es sollte eigentlich eine lockere Einheit werden. Doch Olm sah, dass „vor allem Spieler, die hinten anstehen, ganz schön zu Werke gegangen sind“. Das hätte auch die Stammspieler angespornt.

Weht da schon ein frischer Wind beim 96-Nachwuchs, der trotz Platz vier in der Bundesliga bislang unter den Erwartungen spielte? „Positive Eigenschaften“ könnte ein Trainerwechsel immer haben, so Olm vorsichtig – hier zeigen sie sich offenbar schon einen Tag nach dem Rücktritt von Vorgänger Jörg Sievers. Über ihn hieß es im Umfeld der Mannschaft, er sei zu still und „zu weit weg“ von den Jungs.

Olms Vorteil: Der 33-Jährige ist seit zehn Jahren bei 96 in der Nachwuchsarbeit (seit fünf Jahren hauptberuflich). Er kennt die Spieler aus seiner Zeit als B-Jugend-Trainer, hatte mit einigen schon Erfolge, wie den Gewinn der norddeutschen Meisterschaft.

Aber mutet er sich nicht doch zu viel zu? Nebenbei ist Olm noch ehrenamtlicher Kreislehrwart. Und Jugendleiter bei 96 bleibt er auch. Zur Erinnerung – Vorgänger Sievers hörte offiziell wegen Überlastung auf.

„Mir ist die Doppelbelastung bewusst“, so der C-Lizenz-Inhaber Olm. Es sei ja nur eine Interimslösung, und Unterstützung erhalte er von Kotrainer Thomas Joedecke (A-Lizenz). Außerdem sei der neue Job ja „nicht abendfüllend“. Sein Nachfolger müsse ebenfalls weitere Aufgaben im Verein übernehmen, formuliert er schon mal ein Jobprofil.

Denn im Sommer ist für Olm bei der A-Jugend Schluss. Zusammen mit Manager Ilja Kaenzig und dessen Assistent Carsten Linke fahndet er bereits nach einem neuen Coach.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

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