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Tobias

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Dienstag, 14. Dezember 2004, 17:30

NP: Merte darf in Asien viel einkaufen

Merte darf in Asien viel einkaufen


FRANKFURT/YOKOHAMA. 30 Flugstunden, drei Länder, zweimal Zeitumstellung und dazu noch extreme Klimawechsel: Der Asientrip wird für die Nationalspieler zur Tortur – und trotzdem will Jürgen Klinsmann keine Klagen mehr hören.

„Wir freuen uns sehr auf diese Reise. Sie ist ein weiterer Lernbaustein auf dem Weg zur WM“, entgegnete der Bundestrainer gestern vorm Abflug zur Testspiel-Reise nach Japan, Südkorea und Thailand allen Kritikern.

Abgesehen von den 270 Länderspiel-Minuten in Yokohama, Busan und Bangkok („Da wollen wir Gas geben“) möchte Klinsmann den Zehn-Tage-Trip nach Fernost mit „viel Freizeit und Weihnachtsshopping“ so angenehm wie möglich gestalten. Schön vor allem für Per Mertesacker – der 96-Star hat noch keine Geschenke für die Lieben besorgt.

Entspannen konnte sich die 17-köpfige Reisegruppe nach einem Waldlauf am Morgen schon auf dem anschließenden Elf-Stunden-Flug zur ersten Station Tokio.

Während sich die Spieler in der ersten Klasse des Lufthansa-Jumbos ausbreiteten, begnügten sich Klinsmann und Team-Manager Oliver Bierhoff mit Plätzen in der Business Class. An Bord fehlte neben den Stuttgartern Timo Hildebrand, Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel und Philipp Lahm, die erst nach ihrem UEFA-Cup-Spiel mit dem VfB morgen gegen Dinamo Zagreb zum zweiten Spiel in Südkorea nachreisen werden, auch der Schalker Christian Pander. Eine Kernspintomografie bei dem Debütanten ergab, dass ein leichter Bandscheibenvorfall Ursache für seine Muskelprobleme ist.

„Regeneration steht im Vordergrund. Wir werden mehr Training im Fitness-Raum der Hotels machen“, beschrieb Klinsmann das Programm. Der bis zum Japan-Spiel nicht auszugleichende Jetlag durch acht Stunden Zeitverschiebung gilt dabei für Klinsmann („Da muss man durch“) ebenso wenig als Ausrede wie die Unerfahrenheit des Kaders. In dem stehen auch nach dem Ausfall von Pander mit Patrick Owomoyela, Marco Engelhardt, Christian Schulz und Aushilfstorhüter Simon Jentzsch immer noch vier Debütanten.

Erstmals dabei ist der Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann. „Er wird Schritt für Schritt ein paar Dinge erkunden. In anderen Sportarten ist der Einsatz von Psychologen seit zig Jahren normal. Im Fußball ist ihre Einbindung überfällig“, meinte Klinsmann.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

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