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Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:06

NP: 96 testet neue Preise

Sie gelten ab sofort. Entlastung vor allem für Familien.

96 senkt zur Rückrunde die Preise, aber nicht bei allen Spielen und nicht dauerhaft. Die größte Entlastung gibt es für Familien.

VON ANDREAS WILLEKE
HANNOVER. So ein schönes neues Stadion, dazu eine erfolgreiche Mannschaft – und dennoch war die AWD-Arena in der Hinrunde nicht einmal ausverkauft. Für die Fans ist die Erklärung einfach – 96 ist zu teuer. Auf die Kritik reagiert nun der Verein und bietet zur Rückrunde ein neues Preissystem an. Das wird jedoch nur als „Pilotprojekt“ gestartet. „Wir wollen testen, ob bei einer Absenkung des Preises mehr Zuschauer kommen“, sagt Klubchef Martin Kind. „Sollte sich das nicht bestätigen, werden wir sie zur nächsten Saison wieder erhöhen.“

Kind ist ja der 96-Kaufmann, der bestimmte „Planzahlen einhalten muss“. In der Hinrunde hat 96 „die im Haushalt vorgesehenen Ziele erreicht“, weiß Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier. 96 könnte also auch auf Autopilot schalten und die von Fans ausgelösten Turbulenzen ignorieren.

Der Klub geht aber auf Schmusekurs und steuert neue Ziele an. Damit die Preisreduzierung aber nicht zu Verlusten im 96-Etat führt, „müssten 5000 Fans im Schnitt mehr kommen“, sagt Schnitzmeier, „dann rechnet sich das.“

Das heißt: In den acht Heimpartien will 96 im Schnitt 37 500 Zuschauer (zurzeit 32 500) in die Arena locken. Kommen weniger, hätte sich die Umstellung für den Verein nicht gelohnt. Allerdings könnte man auch in anderen Kategorien denken – zum Beispiel der, den Fans Fußball-Unterhaltung zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen.

Neu ist nun jedenfalls die Einteilung der Gegner in gut und teuer (Bayern, Werder, HSV), geht so und nicht ganz so teuer (Leverkusen, Dortmund, Gladbach) sowie schlecht und billig (Rostock und Nürnberg). Bei den drei Topgegnern verändert sich bei den Preisen schon mal gar nichts. „Da wollen wir das Potenzial voll abschöpfen“, sagt Kind. Knapp 50 000 passen ins fertige Stadion, bisher waren es etwa 40 000.

Bleiben fünf Heimspiele, für die es verbilligte Karten gibt. Das beste Angebot besteht dabei für Familien. Zwei Erwachsene und zwei Kinder zahlen auf der Südtribüne 52 statt bisher 76 Euro.

Überhaupt hofft Kind, „dass die Südtribüne stärker akzeptiert wird“. Man zahlt dort in bestimmten Blöcken 19 statt 26 Euro, auch auf West- und Osttribüne verbilligen sich einige Bereiche um fünf Euro (siehe Tabelle).

Grundsätzlich jedoch sind die Preiskorrekturen „nicht so dramatisch“, wie Kind zugibt. Auch die Preise bei den bereits verkauften 2000 Rückrunden-Dauerkarten ändern sich nicht.

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