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Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:09

NP: Das Risiko mit Tarnat

Lienen überlegt, im Winter einen Vertreter zu holen

Michael Tarnat (35) leidet im Herbst seiner Karriere wiederholt unter Beschwerden. 96 prüft, ob schon im Winter ein Vertreter für den Risikopatienten verpflichtet werden muss.

VON GUNTHER NEUHAUS
HANNOVER. Zurück in der Vergangenheit – mit seiner Frau Nicole und Sohn Niklas (6) besucht Michael Tarnat in diesen ruhigen Tagen vor Weihnachten seine Eltern in Hilden (bei Düsseldorf), wo er einst beim SV Hilden-Nord das Fußballspielen gelernt hatte. Tarnat kommt die Weihnachtspause gelegen, „ich bin froh, dass ich mich jetzt mal auskurieren kann. Es bringt nichts, dauernd mit Schmerztabletten zu spielen.“ In den letzten Wochen hatte er über Knie- und Adduktorenprobleme geklagt.

Der Einsatz gegen Hertha (0:1) war „extrem“ für Tarnat, „ich habe Zeichen gegeben, dass ich ausgewechselt werden muss“. Bis zur 77. Minute biss er sich durch. Ewald Lienen aber sah „einige Fehlpässe, weil Michael nicht sicher war im Knie. Die überraschenden langen Diagonalbälle über 70 Meter kommen schon seit Wochen nicht mehr, leider Gottes.“ Der 96-Trainer ist „sehr zufrieden mit Michael. Aber er hat zuletzt häufig gewackelt.“ Gegen Schalke (1:0) und Stuttgart (0:0) wurde Tarnat von Julian de Guzman hinten links vornehm vertreten. Der Kanadier fehlte allerdings zugleich im zentralen Mittelfeld.

Zwar ist der 96-Kader auf fast allen Positionen doppelt oder sogar dreifach besetzt – ein fester Vertreter für Tarnat aber fehlt. „Es ist völlig klar, dass wir im Sommer was machen müssen. Darauf bereiten wir uns schon vor“, sagt Lienen, zweifelt aber noch, „ob wir jetzt schon was machen müssen. Das werden wir uns genau anschauen.“

Wackelkandidat Tarnat hat sich vor seiner Abreise aus Hannover noch einmal von 96-Doc Wego Kregehr untersuchen lassen. „Im Knie ist nichts kaputt“, weiß er, „nur die Muskulatur streikt bisweilen.“ Der ehemals malade Rücken aber „ist so gut wie noch nie“. In München, der nächsten Station seines Weihnachtsurlaubs, lässt er sich nun von einem Physiotherapeuten der Bayern behandeln, um schmerzfrei in die Vorbereitung starten zu können. Das Risiko aber bleibt, dass Tarnat die Rückrunde nicht beschwerdefrei übersteht.

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