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Montag, 17. Januar 2005, 10:56

NP: Probleme mit der 96-Lebensversicherung

Probleme mit der 96-Lebensversicherung

… jetzt schwächelt auch noch die Defensive

Das läuft noch nicht bei 96 – 2:3 gegen Esbjerg im letzten Test vor dem Rückrundenstart. Hinten steht die Abwehr offen, und vorne werden die Torchancen nicht genutzt.

VON ANDREAS WILLEKE
ILTEN. Die Frage musste kommen, denn es ist die entscheidende nach der Vorbereitung auf die Rückrunde: Müssen wir uns Sorgen um 96 machen, Herr Lienen? Der Trainer flüchtete bei seiner Antwort in einen Allgemeinplatz. „Wer weiß, wozu es gut ist.“

Wozu kann das 2:3 gegen Esbjerg gut sein? Dazu, dass „wir nun wissen, dass wir noch leidenschaftlicher arbeiten müssen“, wie Lienen fordert. Der Coach hatte gestern in Ilten seine derzeit beste Mannschaft auf den Platz gestellt. Aus dem erfolgreichen Vorrunden-Team fehlte nur der verletzte Silvio Schröter, der auch bis zur Partie gegen Leverkusen nicht fit wird. Lienen baute anfangs Leandro für Schröter ein. Der Brasilianer war aber erneut ein Totalausfall. Der in der 54. Minute für Leandro eingewechselte Jiri Stajner sorgte für deutlich mehr Unruhe in der Dänen-Abwehr als Leandro, dennoch erklärte Lienen nachher: „Das Rennen zwischen beiden ist offen“ um den letzten freien Platz in der Startelf für den kommenden Sonntag.

Ansonsten hat Lienen ein altes und ein neues Problem. Bekannt ist – die Torquote ist zu gering. „Wir sind keine Mannschaft, die aus acht Torchancen fünf oder sechs Tore macht“, erklärt Lienen. „Wir machen daraus zwei bis drei“, das hat 96 auch gestern geschafft gegen das Mittelklasse-Team aus Dänemark. Leichtfertig wurden viele weitere Möglichkeiten vergeben. Vor allem Daniel Stendel, Steven Cherundolo und Dariusz Zuraw hätten weitere Treffer erzielen können.

Die neue Schwierigkeit – 96 ist hinten offen. „Die Defensive ist unsere Lebensversicherung“, sagt der Coach. Da hat 96 wohl nicht genug Prämien eingezahlt, oder die Vertragsbedingungen stimmen nicht. Durch „ärgerliche Fehler“ kassierte die Mannschaft zwei der drei Gegentore. „Wir müssen schauen, dass wir hinten keinen reinkriegen“, verlangt Lienen die Rückkehr zur alten 96-Stärke.

Der Fußballpädagoge sieht aber auch Positives: „Körperlich und balltechnisch sind die Spieler gut drauf, das Spiel stimmt.“ Aber 96 hat vor 2700 Zuschauern gestern das Ziel nicht erreicht. „Wir wollten gewinnen“, und damit bleibt festzustellen: „Wir haben keine Ergebnisse produziert“, keine guten zumindest in der Vorbereitung.

Den einzigen Sieg in fünf Tests gab es gegen Sechstligist Langreder/Egestorf. Möglicherweise muss man sich also Sorgen machen um 96.
96 alte Liebe - Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau !

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