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Dienstag, 18. Januar 2005, 16:35

Bild: Jetzt wird der Poker brutal

Krupi

Jetzt wird der Poker brutal

Kaenzig sagt Vertragsgespräch ab

Berater verhandelt in Japan

Und alles fünf Tage vor dem Start gegen Leverkusen



Von LARS BEIKE

Bisher war's die übliche Zockerei um eine Vertrags-Verlängerung.

Spielmacher Nebojsa Krupnikovic beschwerte sich über das (zu schlechte) Angebot. Für 96-Manager Ilja Kaenzig war die Schmerzgrenze dagegen längst erreicht. Alles im Normal-Bereich. Die werden sich schon einigen, dachten alle.

Aber jetzt wird der Poker brutal! Trennung im Zoff nicht mehr ausgeschlossen!

Was ist passiert?

Kaenzig hat das Vertrags-Angebot für Krupi zurückgezogen. Sagt knallhart: „So was gilt nicht ewig. Die Haltbarkeit ist abgelaufen."

Krupnikovic reagiert sauer: „Ich weiß nicht, was der Verein machen will. Ich kann es nicht ändern..."

Sein Berater Fali Ramadani sollte diese Woche zu Abschluß-Verhandlungen nach Hannover kommen. Sagt: „Den Termin hat Herr Kaenzig abgesagt. Die Verhandlungen liegen auf Eis."

Hat sich Krupi verzockt?

Ramadani gelassen: „Wir nehmen das zur Kenntnis. Ich werde jetzt Gespräche mit anderen Klubs aufnehmen." Ein Angebot aus Japan ist bekannt, auch europäische Erstligisten sollen Interesse haben.

Kaenzig versöhnlich: „Ein normaler Vorgang. Das heißt nicht automatisch, daß Krupnikovic gehen muß. Nur die Zahlen sind vom Tisch. Es muß alles neu verhandelt werden." Und die „Roten" schauen intensiv nach Ersatz für Krupi.

Vertrags-Poker brutal - und mit hohem Risiko. Einen unzufriedenen Spielmacher kann sich 96 nur fünf Tage vorm Rückrundenstart gegen Leverkusen eigentlich nicht leisten. Aber für Kaenzig ist wichtiger: „Wir müssen unsere Linie durchziehen."

Dafür geht es beim Lienen-Vertrag voran. Kaenzig: „Ich habe keinen Zweifel, daß es bis zum Wochenende klappt." Morgen die Abschluß-Gespräche.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

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