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Freitag, 28. Januar 2005, 07:31

np: Stolperverbot für 96 auf der Alm

Stolperverbot für 96 auf der Alm

Sorgen um Cherundolo. So fühlt sich Lienen.

Ewald Lienen feilt an der Sicherheitstaktik für das Spiel morgen in Bielefeld. 96 darf sich auf der Alm nicht überrennen lassen.

VON GUNTHER NEUHAUS

HANNOVER. Natürlich ist es „ein besonderes Ereignis“ für Ewald Lienen, wenn er in seinem 200. Spiel als Bundesligatrainer nach Bielefeld zurückkehrt – auch wenn „21 Jahre vergangen sind“ seit seinem Abschied, Lienen „ungefähr 17-mal wieder da gewesen“ ist und „ungefähr 15-mal befragt“ wurde nach seinen Gefühlen.

1974 bis 1977 und 1981 bis 1983 hatte er für Arminia gestürmt. „Dort stehen viele Ordner, Betreuer und Verantwortliche, die schon ewig da sind. Schön, sie wiederzusehen“, findet Lienen. „Ganz abgesehen von Freunden und Bekannten, ich bin ja in der Nähe (in Schloss Holte, d. Red.) geboren.“

Logisch, dass Lienen nun in Bielefeld nicht verlieren will, zumal 96 nach dem frustrierenden Hinspiel etwas gutzumachen hat. Delron Buckley war nach einer überfallartigen Attacke das einzige Tor gelungen. Bielefeld wurde zur gefürchteten Konter-Mannschaft, gewann häufiger auswärts (viermal) als in der Schüco-Arena (dreimal), die im letzten Jahr noch hübsch Almstadion hieß.

Dort darf sich nun auch 96 nicht überrollen lassen. Wie aber können sie den schnellsten Linksaußen der Bundesliga ausbremsen? Um Steven Cherundolo, der im direkten Duell auf Buckley (zehn Tore) treffen soll, gibt es noch Sorgen. Er war am Dienstag im Training umgeknickt. Lienen hofft, dass Buckleys Bewacher heute wieder einsteigen kann.

Lienen sieht ohnehin die „gesamte Mannschaft“ gefordert, da Bielefeld „noch mehr schnelle Leute hat mit Küntzel, Owomoyela und dem neuen linken Verteidiger Wisio – dazu den spielstarken Vata und Skela“. Er baut im defensiven Mittelfeld eine zusätzliche Absicherung ein. Julian de Guzman kehrt nach seinem Vertreterjob links hinten zurück vor die Abwehr, Christoph Dabrowski bleibt in der Mannschaft.

Wichtiger als die veränderte Grundordnung (4-4-2) ist nun aber die Sicherheitstaktik. Lienen fordert eine „sichere Ballzirkulation. Um Kontern vorzubeugen, müssen wir sehr kompakt stehen, unsere Angriffe abschließen, um dann wieder in unsere eigene Ordnung zurückzukehren.“ Wenn aber doch ein Konter laufe, „gelten andere Regeln.

Alibigrätschen und komische Zweikämpfe sind dann nicht gefragt. Man muss vor allem auf den Beinen bleiben und mitrennen.“ Stolperverbot also auf der Alm. Sollte 96 dennoch zu Fall kommen, wäre Bielefeld bis auf einen Punkt heran.
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