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Montag, 14. Februar 2005, 21:21

haz: Klubchef legt die Latte höher

Klubchef legt die Latte höher

Die jüngsten Ergebnisse in der Fußball-Bundesliga waren schwach, die dazugehörigen Auftritte nicht besser. Beim 0:0 in Freiburg schoss das Team von Hannover 96 ein einziges Mal aufs Tor. Trotzdem: Martin Kind traut Hannover 96 noch einiges zu.

„Das war zuletzt wahrlich keine Offenbarung“, sagt Martin Kind, „trotzdem haben wir uns einen weiteren Punkt von den Abstiegsrängen abgesetzt.“ 32 Zähler nach 21 Spielen – die Gefahr eines Absturzes in die 2. Liga sei verschwindend gering, findet der 96-Klubchef. Darum will er das Ziel für dieses Spieljahr, das bislang noch Nicht-Abstieg heißt, nach oben korrigieren: „Wir müssen über neue, realistische Ziele nachdenken.“

Dass die Mannschaft derzeit völlig verunsichert ist, dass es vorn und hinten nicht passt, das stört Martin Kind wenig. „Wir haben eine hohe Planungssicherheit für die neue Saison“, sagt der 60-Jährige, „und die Mannschaft braucht eine klare Orientierung.“ Das Jahr könne man nicht schon jetzt ausklingen lassen. Die Entscheidung über die neue Zielsetzung will der Klubchef der Sportlichen Leitung überlassen, also Trainer Ewald Lienen und Manager Ilja Kaenzig. Er nennt aber die Qualifikation für den UI-Cup-Wettbewerb - die Plätze 6 bis 8 - „durchaus realistisch“.

Manager Kaenzig gibt sich erheblich zurückhaltender. „An unserer Zielsetzung hat sich nichts geändert“, sagt er. Er ist vielmehr bemüht, die Leistungen der Mannschaft ins rechte Licht zu rücken. „Man darf doch jetzt nicht so tun, als hätte es diese tolle Hinrunde nie gegeben“, sagt der 31-Jährige. Die Sportliche Leitung habe Vertrauen in die Spieler und glaube an die Stärke des Teams. Zusätzlich unter Druck setzen will er die Mannschaft aber nicht. „Wir müssen erst einmal sehen, dass wir wieder den guten und erfolgreichen Fußball des vergangenen Jahres spielen“, sagt Kaenzig. Damals waren 96 fünf Siege in Folge gelungen. „Wir hatten einen Lauf und Selbstvertrauen“, sagt Altin Lala im Rückblick.

Der Kapitän räumt zugleich ein: „Die letzten vier Spiele waren nicht so glanzvoll.“ Bei Fragen nach den Gründen zeigt Lala bekannte Defensivqualitäten: „Na klar, auch ich würde am liebsten Meister werden“, sagt er. „Aber das ist nun einmal nicht möglich.“ Dass der Spielführer - getreu der offiziellen Leitlinie - vor allem den Abstand zu den Abstiegsplätzen im Blick hat, passt beim Bundesliga-Achten ins Bild. 13 Spiele vor dem Saisonfinale fehlt es an forschem Herangehen, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Der Augenblick wäre günstig: Am Sonnabend ist Werder Bremen zu Gast. Wiedergutmachung mit gutem Fußball gegen den deutschen Meister, so lautet Kaenzigs Wunsch. Anderen würde es schon reichen, wenn 96 auf dem Platz zumindest das Gefühl vermittelt, nicht nur Besitzstände verwalten zu wollen.
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