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Montag, 21. Februar 2005, 12:32

Die Welt: Kritik an Hannovers Trainer Lienen nach vierter Heimpleite in Serie

Kritik an Hannovers Trainer Lienen nach vierter Heimpleite in Serie
von Hubert Meyer

Hannover - Noch vor wenigen Wochen waren sich Hannover 96 und Werder Bremen so nah. Punktgleich und als Tabellennachbarn starteten die beiden Bundesligaklubs in die Rückrunde. Doch spätestens seit der 1:4 (1:2)-Heimniederlage der Niedersachsen gegen den Meister und Pokalsieger, ist alles anders. "Werder Bremen spielt eben in einer anderen Liga", sagte Ewald Lienen nach dem Nordderby und teilte diese bittere Erkenntnis mit Klubchef Martin Kind, der - als hätte er sich mit seinem Trainer abgesprochen - exakt die gleichen Worte für den erneuten Rückschlag fand.


Nur vier von 15 möglichen Punkten errangen die Hannoveraner nach der Winterpause. Nach der vierten Heimniederlage in Folge haben die Niedersachsen ihre gute Ausgangsposition, die sie sich im vergangenen Jahr mit 28 Vorrundenpunkten verschafft hatten, in kurzer Zeit verspielt. Die Aussichten auf eine Teilnahme am Europapokal sind Vergangenheit. Statt dessen ist die Tristesse der Mittelmäßigkeit wieder allgegenwärtig.


Das spüren auch die enttäuschten Anhänger. Mit Pfiffen quittierten sie die schwache Vorstellung ihres Teams, das gegen die Bremer chancenlos war. Trainer Ewald Lienen flüchtete sich nach dem Spiel in den Konjunktiv: "Wenn das 0:2 nicht gefallen wäre, hätten wir etwas mehr erreichen können. Wir hatten sogar Chancen auf den Ausgleich." Teilen wollte diese Einschätzung aber niemand mit ihm. Lienen ist keine vier Wochen nachdem sein Vertrag bis 2007 verlängert wurde, schon wieder in die Schußlinie geraten.


Sein Wunschstürmer Veljko Paunovic, in der Winterpause trotz großer Bedenken der Vereinsführung von Atletico Madrid verpflichtet, enttäuschte im Angriff bei seinem dritten Einsatz erneut. "Er hat sich zwar gut bewegt, ist aber noch nicht in der Verfassung, in der er uns helfen kann", räumte Lienen ein. Für den Serben blieben zunächst die Publikumslieblinge Jiri Stajner und Thomas Christiansen auf der Ersatzbank. Der aus Österreich geholte Stürmer Roman Wallner spielt schon seit Wochen keine Rolle mehr im Konzept des glücklosen Trainers.


Auch die taktische Maßnahme von Lienen, nach dem Ausfall des an einem Virus erkrankten Per Mertesacker in der Abwehr von der erfolgreichen Viererkette auf eine Dreierkette umzustellen, konnten angesichts der vielen Fehler in der Defensivarbeit und der vier Gegentore nur wenige nachvollziehen. "Das war eine vernünftige Entscheidung", verteidigte sich der Trainer und wirkte in der Defensive genauso unsicher wie zuvor seine Spieler auf Platz.

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