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Freitag, 4. März 2005, 07:42

HAZ: Schröters Pech ist Stefuljs Glück

Schröters Pech ist Stefuljs Glück

„Hannover (fe/gru). Die Not ist groß bei Hannover 96, das hat gestern auch Ewald Lienen eingeräumt. So groß sogar, dass sich der Trainer des Fußball-Bundesligisten vor dem Spiel gegen den FC Hansa Rostock (morgen, 15.30 Uhr, AWD-Arena) mal wieder an Danijel Stefulj erinnert hat. Da nach Rechtsverteidiger Steve Cherundolo, der sich durch eine Gelb-Sperre selbst eine Zwangspause verordnet hat, mit dem grippekranken Silvio Schröter auch der potenzielle Vertreter ausfällt, muss wohl Stefulj ran.

Diesen Namen nannte Lienen zwar nicht; er sprach sogar davon, „ein paar Kandidaten“ zu haben. Doch schon beim Training zeigte sich wenig später, dass Stefuljs Chancen auf seinen dritten Einsatz in dieser Saison gut stehen. Der 31-Jährige spielte – wie auf der linken Seite der von einer Grippe genesene Michael Tarnat – Außenverteidiger.

Es ist die nahe liegendste Lösung des aktuellen Personalproblems. Dass Stefulj, den Lienen zu Saisonbeginn schon aussortiert hatte, gegen den FC Hansa zurückkommt, könnte zudem ein gutes Omen sein: Im Hinspiel hatte der Kroate, der als Allrounder gilt, beim 3:1 für 96 sein Saisondebüt gegeben.

Bei einer anderen Personalie gibt sich der 96-Trainer weit weniger experimentierfreudig. Auf die Frage in der Pressekonferenz, ob mit der Rückkehr von Vinicius als Innenverteidiger an Stelle des zuletzt schwachen Dariusz Zuraw zu rechnen sei, reagierte Lienen verschnupft. Es sei nicht seriös, einen Spieler zu fordern und gleichzeitig einen anderen zu kritisieren. „Diese Entscheidung werden wir allein treffen“, sagte er.

Für Lienen hat die Lösung der Defensivprobleme, in deren Folge 96 immer noch auf den ersten Heimsieg in der neu eröffneten AWD-Arena wartet, ohnehin weniger mit einzelnen Spielern zu tun. „Das Abwehrverhalten ist Thema der ganzen Mannschaft“, sagte er. „Verteidiger machen dann Fehler, wenn das Defensivkonzept insgesamt versagt.“

Immerhin kehrt morgen Tarnat zurück – und mit dem 35-Jährigen viel Erfahrung. Wie fit er nach rund sechs Wochen Pause ist, muss sich noch zeigen.
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