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Dienstag, 19. April 2005, 14:39

SID: Bundesligisten nagen finanziell am Hungertuch

Bundesligisten nagen finanziell am Hungertuch
Di 19 Apr, 13:14 Uhr


(sid) Droht der Fußball-Bundesliga in naher Zukunft der finanzielle Kollaps? Laut eines Berichts des ZDF-Magazins "Frontal 21" befinden sich einige Klubs der höchsten deutschen Spielklasse in einer prekären wirtschaftlichen Lage. "Die Situation ist überaus angespannt und kritisch. Für die Bundesliga ist es fünf vor zwölf", erklärte die auf Unternehmens-Insolvenzen spezialisierte Anwältin Angelika Amend, die im Auftrag des Magazins wenige Tage vor der Lizenzentscheidung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH die Jahresabschlüsse der Erstligisten untersucht hat.

Gutes Zeugnis für Freiburg und Bayern

Laut Amend seien die meisten Klubs bilanziell überschuldet, den hohen Verbindlichkeiten stünden keine ausreichenden Vermögenswerte gegenüber. "Dem überwiegenden Teil der Vereine geht es richtig schlecht", meinte Amend, die den Klassenprimus Bayern München und dem Tabellenletzten SC Freiburg das beste Wirtschaftszeugnis ausstellte.

Zudem drohen nach Recherchen von "Frontal 21" der DFL und drei Bundesligisten Ordnungsstrafen von bis zu 25.000 Euro, weil sie ihre Jahresabschlüsse angeblich nicht offen gelegt haben. Bayer Leverkusen, Arminia Bielefeld, Hannover 96 und die DFL seien als Kapitalgesellschaften dazu gesetzlich verpflichtet. Nach Informationen des ZDF haben die zuständigen Amtsgerichte die vier Unternehmen bereits aufgefordert, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen und die Zahlen zu veröffentlichen.

DFL räumt Verbindlichkeiten von 698 Millionen Euro ein

Die DFL hatte unlängst Verbindlichkeiten nach der Saison 2003/2004 von 698 Millionen Euro eingeräumt. Allerdings hätten die Klubs ein so genanntes positives Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 79,9 Millionen Euro erzielt. Laut Angaben der Liga sei der Umsatz in 2003/2004 - begründet durch geringere Europapokal-Gelder - von 1,358 Milliarden auf 1,275 Milliarden Euro gesunken. "Die Klubs haben ihre Talsohle durchschritten und sind langfristig gut aufgestellt, weil sie vermehrt in die Zukunft investieren", hatte Wilfried Straub, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, erklärt. (sid)
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Nils

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2

Dienstag, 19. April 2005, 20:12

Zitat

Dementi

Die DFL hat die frontal21-Meldung dementiert, nach der eine Ordnungsstrafe von 25.000 Euro drohe, weil sie als Kapitalgesellschaft ihren Jahresabschluss noch nicht offen gelegt haben soll.
"Unseren Jahresabschluss 2003 haben wir inzwischen beim Amtsgericht Frankfurt eingereicht", sagte Geschäftsführer Christian Müller.

Auch aus Hannover, Leverkusen und Bielefeld gab es ein Dementi. "Von Ordnungsstrafen ist mir nichts bekannt", meinte 96-Manager Ilja Kaenzig.
"Das zuständige Amtsgericht in Köln hat Leverkusen am 15. April 2005 gebeten, die noch nicht eingereichten Unterlagen innerhalb einer Frist von drei Wochen vorzulegen. Noch am gleichen Tag hat Bayer 04 gegenüber dem Amtsgericht bestätigt, die noch fehlenden Unterlagen rechtzeitig dort einzureichen", teilte Leverkusen mit.
Auch die Bielefelder wiesen darauf hin, "dass eine Aufforderung des zuständigen Amtsgerichtes nicht vorliegt".


Quelle: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,2288252,00.html

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