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Mittwoch, 18. Mai 2005, 16:02

Österreichische Bundesliga: Roman Wallner in Hannover vor Scheideweg

Roman Wallner in Hannover vor Scheideweg


Der 19-fache ÖFB-Teamspieler und ehemalige Rapid-Goalgetter Roman Wallner steht nach einer völlig verpatzten Saison beim deutschen Bundesliga-Mittelständler Hannover 96 vor dem fußballerischen Scheideweg. Der 23-jährige Stürmer, der ab Sommer verliehen werden soll, spricht im APA-Interview über die raue Luft im deutschen Profi-Fußball und seine Hoffnung auf eine Rückkehr ins Nationalteam.

APA: Hannover-Manager Ilja Kaenzig hat angekündigt, Sie ab Sommer zu verleihen und dabei von einem "kleineren Klub" gesprochen. Gibt es bereits konkrete Kontakte?

Wallner: "Dass ich verliehen werden soll, weiß ich schon seit längerem. Es gibt Gespräche, aber nichts ganz Konkretes. Ich habe ja noch bis zum 31. August Zeit. Für mich ist das Wichtigste, dass ich endlich wieder spielen kann. Ich will die Freude am Fußball zurück gewinnen. Am Liebsten würde ich natürlich in der Ersten Deutschen Bundesliga bleiben."

APA: Was waren aus Ihrer Sicht die Hauptgründe dafür, dass es in Hannover bis jetzt nicht geklappt hat?

Wallner: "Es war eine riesige Umstellung und schwere Eingewöhnungsphase. Die ersten ein, zwei Monate war ich ziemlich kaputt, weil viel mehr Trainingseinheiten absolviert wurden. Noch dazu hat Hannover zu Beginn der Saison erfolgreich gespielt, was es noch schwerer machte, ins Team zu kommen. Dass es in Deutschland von Anfang an perfekt funktioniert, dazu gehört auch Glück."

APA: Haben Sie sich von Mannschaft, Trainer und Umfeld manchmal mehr Unterstützung erhofft?

Wallner: "Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und mir auch geholfen. Vom Trainer (Ewald Lienen/Anm.) hätte ich mir manchmal mehr Unterstützung erhofft. Ich hatte nicht sein ganzes Vertrauen, obwohl er mich geholt hat. Warum, weiß ich nicht."

APA: Wie gehen Sie mit Rückschlägen um? Gab es auch Momente, wo sie mental am Boden waren?

Wallner: "Sicher ist es manchmal deprimierend. Am Anfang hatte ich große Hoffnungen. Dann ist man einmal dabei, dann wieder nicht. Aber das ist nicht nur mir so gegangen. Im Training habe ich immer 100 Prozent gegeben. Mehr ist nicht gegangen."

APA: Haben Sie noch das Ziel Rückkehr ins Nationalteam, speziell die Heim-EM 2008 im Visier. Besteht Kontakt zu Teamchef Hans Krankl?

Wallner: "Zuerst muss ich wieder spielen, aber sicher ist das Team immer ein Ziel. Zum Teamchef habe ich überhaupt keinen Kontakt."
Zitat Schmiedebach: „Die Aggressivität gehört zu meiner Spielweise. Aber Leon ist da noch schlimmer als ich. Der würde am liebsten mit Messer und Gabel auf den Platz kommen und die Spieler aufessen. Aber das gehört dazu. Man darf sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Ich spiele auf der Sechs, da muss ich die Bälle erobern. Mache ich das nicht, sitze ich auf der Tribüne.“

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