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viva

96erin

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Verein: Hannover 96

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Sonntag, 21. August 2005, 20:25

HAZ: Streicheleinheiten für die Stürmer

Streicheleinheiten für die Stürmer

Beim Pokalsieg gegen die Kölner Amateure fühlen sich Trainer Ewald Lienen und Thomas Brdaric richtig wohl Sie hatten es eilig, und das lag nicht nur am miesen Wetter. Nach dem Abpfiff verabschiedeten sich die Spieler von Hannover 96 noch schnell von ihren etwa 200 mitgereisten Fans, dann ging es schnell unter die warme Dusche und mit dem Bus zurück nach Hannover. Für die meisten „Roten“ gab es keinen Grund, noch länger in Köln zu bleiben. Mit 4:0 hatte sich der Fußball-Bundesligist am Freitagabend in der 1. DFB-Pokalrunde bei den Amateuren des 1.FCKöln durchgesetzt. Aufgabe erfüllt, 2. Runde erreicht; das war’s. So richtig wohl im Kölner Südstadion hatten sich ohnehin nur Stürmer Thomas Brdaric und Ewald Lienen gefühlt. Die Begrüßung für Lienen, der zweieinhalb Jahre (1999 bis Januar 2002) den FCtrainierte, war sehr freundlich. Lienen ist hier nur „der Ewald“, man kennt und schätzt sich. In Erinnerung geblieben sind auch so manche Vorlieben des 51-Jährigen. Auf Grund eines Gewitters mit ganz viel Regen musste der Anpfiff um eine halbe Stunde verlegt werden, das Wasser stand knöchelhoch auf dem Platz. Als Lienen mit sorgenvoller Miene den Rasen betrachtete, gab es vom Platzwart den passenden Kommentar: „Was hast du denn, Ewald? Als du hier Trainer warst, wolltest du den Rasen doch immer gewässert haben.“ Dass sich die „Roten“ bei der Rutschpartie zwar nasse, aber keine kalten Füße holten, lag auch an Brdaric. Der 96-Stürmer, der im Südstadion für Fortuna Köln von 1996 bis 1999 auf Torejagd ging, fühlte sich hier sichtlich wohl und gehörte erneut zu den Besten bei 96. Das Tor zum 2:0 (51. Minute) erzielte der 30-Jährige selbst, den Führungstreffer durch Vahid Hashemian (6.) und einige gute Chancen bereitete er vor. Immer wieder ließ sich Brdaric ins Mittelfeld zurückfallen oder wich auf die Flügel aus, doch mit der Rolle des Vorbereiters mag er sich nicht anfreunden:„Ich kann nicht im Mittelfeld und Angriff gleichzeitig sein. Ich bin zu 96 gekommen, um Tore zu schießen“, sagt Brdaric. Tore schießen für 96, das sollen auch die anderen Spieler aus der Offensiv-Abteilung der „Roten“. Was in den ersten beiden Bundesligaspielen nicht klappte, funktionierte gegen den Drittligisten am Ende mühelos. Nach Hashemian verbuchten auch Chavdar Yankov (54.) und Jiri Stajner (66.) beim ersten Pflichtspielsieg der Saison ihren ersten Treffer. Dass noch weitaus mehr Tore für 96 hätten fallen müssen und die Defensive bis zur Roten Karte für den Kölner Tobias Nickenig (25.) oftmals sehr sorglos agierte und sich dabei auf die Reflexe von Torwart Robert Enke verließ, trübte den guten Gesamteindruck ein bisschen. Dem gegenüber steht die Souveränität, mit der 96 letztendlich den Gegner beherrschte und in die nächste Runde einzog. Streicheleinheiten für die Stürmer und das erste Erfolgserlebnis der Saison:Zwei gute Gründe, um am Sonnabend selbstbewusst zum Bundesligaspiel nach Hamburg zu fahren. Denn einPokalsieg des Favoriten beim Außenseiter ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Schon gar nicht in Köln.
Christian Purbs

Quelle: www.haz.de
Erst wenn die letzte Choreographie inszeniert wurde,
erst wenn das letzte bengalische Feuer erloschen ist
und der letzte Fan das Stadion verlassen hat,
dann werdet ihr merken, dass man Stimmung nicht kaufen kann!

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