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Red

96er

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Donnerstag, 1. September 2005, 21:40

HAZ: Das lange Warten

Das lange Warten

So ergeht es den ehemaligen 96-Profis

Hannover (fe). Auch gestern stand ihr Name noch auf der Transferliste – wie schon seit Wochen. Dame Diouf (27) und Thomas Schneider (32) sind die letzten früheren Profis von Hannover 96, die ohne Verein sind, nachdem ihr Vertrag ausgelaufen war. Dass Diouf sich schwer tut, einen neuen Klub zu finden, hat auch mit einer Kette von Verletzungen zu tun, die ihn immer wieder zurückgeworfen haben. Die schlimmste war ein Kreuzbandriss. Seit 2004 hat der Senegalese, der noch in Hannover wohnt, nur sechs Pflichtspiele bestritten – für den VfL Osnabrück, an den er bis Juni 2004 ausgeliehen war. Diouf sagt: „Es gibt Gespräche mit vielen Vereinen.“ Die Frage ist, ob er wirklich viele Chancen hat.
Thomas Schneider hat ganz andere Sorgen. Er leidet seit fast zwei Jahren unter den Folgen einer tückischen Borreliose-Erkrankung. Die Karriere ist inzwischen in die zweite Reihe gerückt – Vorrang hat, gesund zu werden.
Die anderen acht Profis, die 96 ohne Chance auf eine Rückkehr verlassen haben, spielen bei mehr oder minder namhaften Klubs. Eine Übersicht:
Tranquillo Barnetta: Bei Bayer Leverkusen hält man auf den 20-jährigen Perspektivspieler große Stücke. Er wurde in den bisherigen drei Bundesligaspielen jeweils in der Schlussphase eingewechselt.
Wladimir But: Der größte 96-Transferflop der letzten eineinhalb Jahre neben Abel Xavier (But spielte vergangene Saison nur eine einzige Minute) hat nach langem Suchen beim russischen Erstligisten Schinnik Jaroslawl unterschrieben.
Julian de Guzman: Die Punktspielpremiere von Deportivo La Coruña (1:0 bei RCD Mallorca) fand ohne den Kanadier statt. Zuvor spielte er zweimal im UI-Cup. „Er wird seine Chance bekommen und seinen Weg machen, trotz starker Konkurrenz“, sagt Sportdirektor Ricardo Moar.
Jiri Kaufman: Einem guten Spiel für den Karlsruher SC im DFB-Pokal (ein Tor) folgte eine schwache Punktspielleistung gegen Burghausen. Auch in der 2. Liga muss der Tscheche einige Hürden nehmen.
Nebojsa Krupnikovic: Mit 32 scheint „Krupi“ noch einmal aufzublühen. In Bielefeld. schoss er schon drei Bundesligatore und bereitete eins vor.
Leandro: Sein neuer Klub Grasshopper Zürich ist nach sieben Runden Tabellendritter – Leandro ist bislang Außenseiter (erst ein Einsatz, kein Tor).
Veljko Paunovic: Muss sich auch beim FC Getafe (1. spanische Liga) noch beweisen. Beim Saisonstart (2:0 bei Espanyol) in der 78. Minute eingewechselt.
Danijel Stefulj: Der Kapitän des Zweitligaaufsteigers SC Paderborn ist trotz des 3. Tabellenplatzes traurig: Eine Achillessehnenentzündung zwingt Stefulj seit drei Wochen zum Pausieren. Er ist mit seiner Familie nach Elsen umgezogen, hat aber noch manch anderen Unterschied zu Hannover kennen gelernt: „Zwischen Hannover und Paderborn liegen Welten.“
True Warriors are Humble Men

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