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siena

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Dienstag, 4. Oktober 2005, 12:29

Kicker: Ricardo Sousa - der Rettungsanker für 96?

www.kicker.de


Zitat

Ewald Lienen ließ nichts unversucht, das Positive herauszuziehen aus dem negativen Erlebnis gegen Duisburg. In der zweiten Halbzeit habe das Team begriffen, wie es erfolgreich sein könne. "Wir müssen die Länderspielpause nutzen, um daran zu arbeiten, dass wir künftig 90 Minuten so agressiv auftreten." Das wird bereits in Köln nötig sein. Allein schon, um des Trainers Position zu stärken.
Noch am gestrigen Montag bekannte Manager Ilja Kaenzig, "dass es mir auch mit zwei Tagen Abstand schwer fällt, mit dem Ergebnis klarzukommen." Seine Begründung: "Nach dem 2:4 gegen Wolfsburg haben wir von einem Blackout gesprochen. Jetzt gegen Duisburg gab es direkt hinterher den nächsten Rückschlag. Damit haben wir unser Konto fast aufgebraucht."


Die kurzen aber massiven "Lienen raus"-Rufe bewertet der Manager nicht, entzieht dem Trainer, zu dem ihn bekanntermaßen ein rein professionelles Verhältnis verbindet, nicht das Vertrauen. "Das ist nach wie vor da." Der Druck für Lienen aber eben auch. "Irgendwann müssen wir anfangen zu punkten. Gelingt dies auch in Köln nicht, hätten wir den Anschluss ans Mittelfeld verpasst." Und Lienen keine Jobgarantie mehr. "Ein Schicksalsspiel", sagt Kaenzig dennoch, "ist das aus unserer Sicht noch nicht."

Klar scheint, dass auch nach der Länderspielpause der "reaktivierte" Ricardo Sousa die zentrale Figur im Mittelfeld sein wird. Erstmals seit dem 25. September 2004 und seiner Ausleihe nach De Graafschap (Holland) kam der 26-jährige Portugiese unter Lienen wieder zum Zug, überzeugte bei den Standards, brachte auch sonst trotz Kunstpausen ansatzweise Linie ins Spiel. "Ein guter Beginn", urteilte Lienen. "Ihm fehlt nach der Verletzung noch die körperliche Verfassung. Aber die kann er nur über die Spiele bekommen." Das neue System mit drei Spitzen und Ricardo Sousa also hat Zukunft. Ein Hoffnungsschimmer für Lienen - im Vorjahr holte er mit Nebojsa Krupnikovic am siebten Spieltag einen Regisseur zurück und kletterte aus dem Keller. Geschichte, die sich wiederholen muss für Lienen bei nur noch einem Zähler Vorsprung auf Platz 16.

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