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Donnerstag, 6. Oktober 2005, 23:01

NP: Wie soll 96 die Wende schaffen?

Wie soll 96 die Wende schaffen?

Lienen fehlen viele Spieler, die anderen lassen sich hängen

Ewald Lienen fehlt zurzeit die halbe Mannschaft, und die andere Hälfte lässt sich hängen. Wie soll er so bloß die Wende schaffen?

VON GUNTHER NEUHAUS
HANNOVER. Der Aussagewert von Trainingsspielen mag ja umstritten sein, doch Ewald Lienen war spürbar genervt nach dem 0:5 seiner Profis gestern gegen die 96-Amateure. „Da kann man einiges draus ablesen“, befand der 96-Trainer. „Immerhin waren sechs Stammspieler auf dem Platz.“

Bei dem Spiel zehn gegen zehn über das halbe Feld standen Brdaric, Sousa, Delura, Tarnat, Zuraw und Dabrowski die Talente Großöhmichen, Hahne und Weck sowie Ersatztorwart Juric zur Seite. Sie wurden von Montabell, Schulz (je zwei Tore) und Kruse abgeschossen – und ließen die nötige Leidenschaft bei dem laschen Kick vermissen. Dagegen sei die „Gegenwehr“ der B-Elf „sehr positiv“ gewesen, lobte Lienen. „Denn damit wird klar, wo man steht und was passieren muss.“

Sie stehen nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz und lassen sich im Training hängen – das darf Lienen sich nicht gefallen lassen, auch wenn „den Toren individuelle Fehler vorausgingen“.

Unangenehm fiel insbesondere Michael Tarnat (35) auf, der Fabian Montabell fies von hinten umtrat, nachdem der 20-Jährige an ihm vorbeigestürmt war.

Dabei haben sie bei 96 doch schon einen Haufen Verletzte. Mit Christiansen, Schröter und Stendel ist überhaupt noch nicht zu planen, auch auf die Kniepatienten Cherundolo und Balitsch muss Lienen weiter warten. Außerdem fehlen ihm zurzeit die Nationalspieler Mertesacker, Lala, Yankov, Stajner und Hashemian, der schon gestern in den Iran flog und Mittwoch in Südkorea spielt.

Die Vorbereitung auf das 96-Spiel in Köln in neun Tagen ist also gestört. Jede Einheit ist aber wichtig für Lienen, der immer noch die ideale Grundordnung und die passende Taktik sucht. Vom 4-4-2-System ist er zum 4-3-3 zurückgekehrt, doch Spielmacher Sousa und Flügelstürmer Delura sind „noch nicht da, wo wir sie haben müssen“. Außerdem, so klagte Lienen, müsse man „ein Gefühl dafür entwickeln, wo wir den Gegner angreifen und zu Fehlern zwingen“. Früh und weit vorne sollen die Seinen nun attackieren.

Lienens Umstellungen müssen bald greifen, denn er braucht Erfolge in den nächsten Wochen. Beim Sportwettenanbieter Intertops ist Lienen schon Favorit auf den nächsten Trainer-Rauswurf. Aber über den Aussagewert solcher Wettangebote lässt sich ja auch streiten.
VollKontaCt :bier: 8)

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