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Freitag, 7. Oktober 2005, 08:49

Sport1.de: Sitzt Funkel Lienen schon im Nacken?

Sitzt Funkel Lienen schon im Nacken?



Seit März 2004 sitzt Ewald Lienen in Hannover auf der Bank



München - Es ist ein kurioses Verhältnis, dass die beiden Fußball-Lehrer Ewald Lienen und Friedhelm Funkel verbindet.

Immer wieder passiert es, dass Funkel von Vereinen angestellt wird, bei denen Lienen kurz zuvor geschasst worden war: Erst vom MSV Duisburg, dann von Hansa Rostock.

"Jetzt ist er in Rostock und ich in Köln", meinte Lienen im Jahr 2002: "Ich hoffe nur, dass er nicht bald nach Köln kommt." Kurz darauf war er seinen Job los. Sein Nachfolger: Friedhelm Funkel.

Ein Punkt vor der Abstiegszone

Mittlerweile ist Funkel in Frankfurt und Lienen in Hannover - und bei beiden stellt sich derzeit die Frage: Wie lange noch?

Nach acht Spieltagen ist Funkel Letzter, während Lienen mit den Hannoveranern nur noch einen Punkt von der Abstiegszone entfernt rangiert.

Brdaric entschuldigt sich

Schlimmer noch: In Lienens Mannschaft brodelt es gewaltig. Thomas Brdaric hat sich inzwischen zwar für seinen Wutausbruch nach dem Duisburg-Spiel ("Nur Egoisten im Team") entschuldigt. Doch der Eindruck bleibt, dass dem 96-Coach die Kontrolle über seine Spieler entgleitet.

Eine Strafe hat Brdaric offenbar nicht zu befürchten: "Diese Dinge sollten teamintern untereinander zu regeln sein", erklärte Manager Ilja Kaenzig.

Schock sitzt tief

Kaenzig räumt ein, dass der Schock nach dem verpassten "Dreier" gegen Duisburg tief sitzt: "Auch mit Abstand fällt es mir schwer, mit dem Ergebnis klarzukommen."

Lienen habe zwar noch sein Vertrauen, gleichzeitig stellt der Manager jedoch klar, dass seine Geduld nicht endlos ist: "Gelingt es uns auch in Köln nicht zu punkten, hätten wir den Anschluss ans Mittelfeld verpasst."

Die Geduld der Fans ist ohnehin erschöpft: "Lienen raus!", skandierte ein Teil des Anhangs nach der enttäuschenden Vorstellung gegen Duisburg.

Schwächster Start aller Zeiten

Ganz so heftig ist der Gegenwind für Funkel noch nicht. Doch nach dem schlechtesten Frankfurter Bundesliga-Saisonstart aller Zeiten gerät auch er unter Druck.

Bei der Eintracht, wo Anspruch und Wirklichkeit traditionell wenig miteinander zu tun haben, hätte der Coach wohl schon längst die Papiere bekommen, wenn nicht Heribert Bruchhagen an den Schalthebeln sitzen würde.

Bruchhagen blockt ab

"Wir werden weiter in Ruhe arbeiten, wie in der vergangenen Saison auch", so der Vorstandschef: "Ich bin mir absolut sicher, dass sich unsere Geduld auszahlen wird."

Doch auch wenn der besonnene Bruchhagen die Trainerfrage systematisch abblockt, bei einem Tabellenschlusslicht stellt sie sich nahezu automatisch.

"Spiele der Wahrheit"

Bislang kann das schwere Startprogramm als Ausrede für die magere Bilanz herhalten, doch in den kommenden Wochen geht es gegen die direkte Konkurrenz aus Duisburg und Köln.

Spätestens dann muss der schwächste Angriff der Liga Fahrt aufnehmen: Nur drei Treffer hat die Eintracht in acht Spielen erzielt, seit 270 Minuten sind die Hessen torlos.

"Jetzt kommen die Spiele der Wahrheit", weiß auch Funkel.


Jäggi erhöht den Druck

Auch Kaiserslauterns Michael Henke muss sich schon drei Monate nach Dienstantritt den ersten Diskussionen um seine Person stellen.

"Der Trainer muss sich was einfallen lassen", befand Vorstandschef Rene C. Jäggi nach dem 0:3 gegen den HSV.

Es war nach dem 1:5 gegen Bremen und dem 0:2 gegen die sonst sieglosen Mainzer das dritte Mal in Folge, dass sich der FCK im eigenen Stadion demontieren ließ.

Reihen lichten sich

Kein Wunder, dass dem Pfälzer Publikum da die Lust vergeht: Beim Spiel gegen Hamburg blieben fast 6000 Plätze unbesetzt. Der Mythos vom unbezwingbaren Betzenberg wird so endgültig begraben.

Lauterns größtes Problem: Die Mannschaft ist auch aufgrund der immensen Spielerfluktuation der vergangenen drei Jahre - 27 Zugänge, 36 Abgänge - keine Einheit.

"Jeder ist nur noch darauf bedacht, seinen eigenen Arsch zu retten", klagte Kapitän Marco Engelhardt.

Die Wechselabsichten des besten Lauterers Halil Altintop tun ihr übriges zum miserablen Binnenklima: Der türkische Angreifer, der sieben der zehn Lauterer Saisontore erzielt hat, will nach Saisonende bei einem größeren Klub anheuern.

"Habe gar keine Angst"

Henkes "Glück": Dass ein anderer Trainer viel mehr aus dem schwachen Spielermaterial herausholen kann, glaubt wohl niemand im Klub ernsthaft.

Dementsprechend sicher ist der 48-Jährige, dass sein Job nicht in Gefahr ist: "Ich habe da gar keine Angst".

Henke hat leicht reden: Er hat ja auch keinen Funkel im Nacken.

Martin Hoffmann
Die 96-Exoten am Main.... www.main96.de


Ich bin nicht dick. Es hat sich lediglich mein Biotyp geändert (Ronaldo, März 2006)

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