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Sonntag, 9. Oktober 2005, 21:47

NP: Balitsch findet Wirbel um 96 lächerlich

Balitsch findet Wirbel um 96 lächerlich

NP-Interview mit dem Neuen. Er sieht sich nicht als „Spinner“ – und das Positive.

Hanno Balitsch will Verantwortung bei 96 übernehmen. Im NP-Interview kritisiert er die Kritiker.

VON GUNTHER NEUHAUS

Sie leiden wie Steven Cherundolo unter Knieproblemen. Wer spielt in Köln rechts hinten?
Ich gehe davon aus, dass ich bis Sonntag fit bin. Über Stevies Zustand kann ich nichts sagen. Wir waren beide nach Operationen nicht hundertprozentig fit, haben uns aber schnell in den Dienst der Mannschaft gestellt. Nun tragen wir die Rechnung dafür.
Sehen Sie das 1:1 gegen Duisburg als erstes Zeichen für einen sportlichen Aufschwung?
Es war so, dass wir in der zweiten Halbzeit besseren Fußball gespielt haben und den Sieg verdient gehabt hätten. Nur weil wir den Elfmeter verschossen und Chancen vergeben haben, darf man jetzt nicht alles schlecht sehen. Wir müssen in unserer Situation das Positive herausziehen.
Trotzdem fehlen Punkte.
Das zieht sich ja wie ein roter Faden durch die Saison. Wenn wir den Elfer reinschießen, haben wir zwei Punkte mehr. Wenn wir in Nürnberg nicht zum Schluss das Ding kriegen, hätten wir auch schon zwei mehr gehabt. Es fehlt das Quäntchen Glück.
Fehlt es auch an einer intakten Hierarchie bei 96?
Das sehe ich nicht so. Nur, weil der eine oder andere meinte, er fühlte sich nicht so gut beim Elfer, muss man die Hierarchie nicht in Frage stellen. Ich konnte den Stajni auch gut verstehen. Er hat stark gespielt nach seiner Einwechslung. Wenn er dann das nötige Selbstvertrauen hat und sagt, den knall ich rein, kann ich das akzeptieren. Ich würde nie jemanden deswegen attackieren.
Was läuft also dann schief?
Wir sind in einer schwierigen Situation. Der eine oder andere Spieler ist noch nicht in Topform, weil er gesundheitlich nicht auf der Höhe ist – da schließe ich mich mit ein. Einige Leute, die uns spielerisch helfen könnten, sind länger verletzt. Und der Per muss jeden zweiten Tag spielen. Das sind einige Faktoren.
Sehen Sie sich schon als Führungsspieler, wie Sie es sich vorgenommen haben?
Schwer zu sagen. Die Mannschaft hat aber realisiert, dass da kein Spinner dazugekommen ist. Sie merkt, ich will arbeiten, und versuche, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Das ist eine Grundvoraussetzung, um Verantwortung zu übernehmen. Ich versuche, der Mannschaft zu helfen, wenn auch noch nicht auf meiner favorisierten Position.
Muss 96 sein Saisonziel überdenken?
Nein. Das Ziel (mindestens Platz neun, d. Red.) ist nicht vollkommen aus der Welt. Die ganze Diskussion, dieser Hype um den Leistungsstand der Mannschaft, das Ziel und den Trainer ist für mich hinfällig. Wenn man das an dem einen Elfmeter festmacht, finde ich das einfach lächerlich. Wenn Stajner getroffen hätte, wäre doch alles gut gewesen.
Dennoch steht 96 vor dem Spiel in Köln unter Druck …
Eine Drucksituation hatten wir schon vor dem Frankfurt-Spiel. Es geht nun darum, einer Mannschaft wie Köln Paroli zu bieten und dort die Punkte zu stehlen.
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