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Montag, 10. Oktober 2005, 22:29

NP: Nimmt Lienen Sousa raus?

Nimmt Lienen Sousa raus?

96-Trainer sucht ein robustes Team für das Köln-Spiel. Zweifel am Spielmacher.

Ewald Lienen sucht eine widerstandsfähige Elf für das 96-Spiel in Köln. Ricardo Sousa könnte darin fehlen.

VON GUNTHER NEUHAUS

HANNOVER. Ab heute, dem ersten gemeinsamen Arbeitstag der neuen Woche, laufen sich die 96-Profis warm für die Partie in Köln – und Ewald Lienen befeuert den Konkurrenzkampf. „Die Trainingseindrücke spielen eine wichtige Rolle“, sagt der 96-Trainer. „Es werden keine Erbhöfe vergeben. Es geht allein darum, am Sonntag diejenigen aufzustellen, die in der besten Verfassung sind.“
Michael Tarnat, gramgebeugt nach dem schwächlichen Einsatz gegen Duisburg, scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. Seine Frustreaktion sei „normal“ gewesen, meint Lienen. „Michael hat auch gemerkt, dass er nicht so gespielt hat, wie er sich das vorstellt und wie er es kann.“ Die Leistung beim 6:0 in Zeitz und sein Einsatz bei der Übungseinheit am Sonnabend lassen Lienen nun glauben, „der Michael bekommt das in den Griff“.
Zweifel gibt es im Trainerstab aber daran, dass der eher zart besaitete Ricardo Sousa der richtige Mann für die mutmaßlich harte Auseindersetzung in Köln ist. Lienen erwartet einen „Kampf bis aufs Messer“, in dem also körperliche Robustheit gefragt ist.
Es sei „wichtig, dass man in der Lage ist, ein solches Bundesligaspiel von der Intensität her zu bestehen“, sagt Lienen. In dieser Zwangslage nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen gehe es „nicht darum, irgendjemanden aufzubauen“.
Dass Sousa und Michael Delura aber nach längeren Verletzungspausen „noch nicht top sind“ sind, hatte Lienen schon nach dem 1:1 gegen Duisburg festgestellt. Delura wirkt inzwischen frischer. „Für Sousa ist es schwieriger, weil er vier Monate nichts gemacht hat und keinen vernünftigen Trainingsaufbau hatte“, klagt Lienen.
Sousa habe gegen Duisburg „in Ansätzen gezeigt, dass er das eine oder andere beitragen kann mit seinen Seitenwechseln“. In der 96-Offensive hing vieles an dem Portugiesen, der vor allem bei Eck- und Freistößen Gefahr heraufbeschwor und sogar einen Strafstoß herausholte.
Lienen will jedoch in Köln „die richtige Mischung auf dem Platz haben, mit der nötigen Aggressivität“. Er fürchtet, dass „die Kölner dem Ricardo jemanden auf die Füße stellen, der ihn in die Steinzeit tritt“. In der Gegenwart hat Sousa noch die Chance, seinen Trainer davon zu überzeugen, dass er sich wehren kann. Möglich aber, dass Jiri Stajner oder Chavdar Yankov ihn Sonntag ersetzen.
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