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Dienstag, 11. Oktober 2005, 22:26

NP: Machtwort vom 96-Boss

Machtwort vom 96-Boss

Vehling erwartet einen Sieg in Köln. Mannschaft soll „ihr Potenzial auf den Platz bringen“.

Karl-Heinz Vehling erhöht den Druck vor dem Spiel in Köln. Der 96-Boss erwartet nach vier erfolglosen Partien nicht weniger als einen Sieg.

VON GUNTHER NEUHAUS

HANNOVER. Dass das am Sonntag kein Spiel wie jedes andere für die Kölner wird, zeigt schon die ungewöhnliche Vorbereitung. Trainer Uwe Rapolder zog die Seinen für vier Tage in einem ehemaligen Zisterzienserkloster in Marienfeld (Ostwestfalen) zusammen, in dem inzwischen das noble „Hotel Klosterpforte“ residiert.
„Vielleicht hilft uns ja künftig der heilige Geist“, scherzte Rapolder vor der Anreise, gestern aber musste er sich mit den irdischen Widrigkeiten im Profifußball auseinander setzen. Markus Feulner, Stammkraft im offensiven Mittelfeld, erlitt einen Kreuzbandriss und fehlt sechs Monate. Nach drei Niederlagen in Folge wird von den Kölnern aber auch ohne Feulner gegen 96 Wiedergutmachung verlangt. Man spricht von einem „Krisen-Spiel“, obschon der Aufsteiger zwei Punkte mehr als 96 gesammelt hat.
Eine krisenhafte Entwicklung mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist ja auch bei 96 zu beklagen, insbesondere beim 2:4 gegen Wolfsburg und dem 1:1 gegen Duisburg in der AWD-Arena wurde man den eigenen Ansprüchen nicht gerecht, es fehlen fünf Punkte. Weil auch Fans und Sponsoren nach den Millionentransfers im Sommer mehr verlangen, hat sich 96 in eine Zwangssituation manövriert. „Der Druck entsteht immer über die Tabelle“, weiß 96-Geschäftsführer Ilja Kaenzig. „Wir müssen langsam da unten rauskommen.“
Gemeinsam mit Kaenzig leitet Karl-Heinz Vehling die Geschicke der Profifirma „96 KGaA“, er trifft zudem als Boss der 96-Dachgesellschaft „Sales & Service“ strategische Entscheidungen. Sein Wort hat Gewicht, und vor dem Spiel in Köln sagt Vehling unmissverständlich: „Ich erwarte einen Sieg.“ Alles andere sei „insofern nicht akzeptabel, dass wir in unserer jetzigen Situation Erfolge brauchen“. Das bedeutet allerdings nicht etwa, dass Lienen bei einem Unentschieden oder einer Niederlage in Köln sofort gefeuert wird. Vehling denkt in größeren Zusammenhängen und fordert einen erkennbaren Aufwärtstrend: „Ich gehe davon aus, dass es von Spiel zu Spiel besser wird und dass es der Mannschaft gelingt, ihr Potenzial auf den Platz zu bringen.“
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