Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Hannover 96 Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Tobias

Redakteur / Moderator

Registrierungsdatum: 16. Januar 2002

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

1

Sonntag, 6. November 2005, 21:55

NP: NP- Analyse

NP- Analyse


Das Personal

Sechs Tage nach dem 1:4 in Bielefeld melden sich die zuletzt leicht verletzten Michael Tarnat, Thomas Brdaric sowie Steven Cherundolo und nach elf Monaten Pause auch Mo Idrissou fit zurück. Für diese vier müssen Sören Halfar, Vahid Hashemian, Chavdar Yankov und Hendrik Hahne auf die Ersatzbank. Aus dem 96-Kader der Vorwoche werden Fabian Montabell, Johannes Dietwald und Markus Weck zum Oberligateam abkommandiert. Mainz beginnt mit derselben Elf wie beim 4:1 zuvor gegen Nürnberg. Die früheren Hannoveraner Otto Addo, Marco Rose (beide 96) und Dennis Weiland (Arminia) werden in der Schlussphase eingewechselt.

Die Taktik

Trainer Lienen ändert erneut das System – vom 4-2-3-1 zu einem 4-3-3 mit drei defensiven Mittelfeldspielern (Balitsch, Lala, Dabrowski) und drei Stürmern (Stajner, Brdaric, Idrissou). Dabrowski und Balitsch sollen sich in die Offensive einschalten, doch es fehlt an Ideen und Kombinationsfluss. Meist läuft der Spielaufbau über die Außenverteidiger Cherundolo und Tarnat. Mainz steht im gewohnten 4-3-2-1, ohne spielerische Akzente zu setzen. Nach dem 0:1 stellt Lienen zur Pause um, bringt Delura und Hashemian für Lala und Idrissou und ordnet die Seinen in einem 4-4-2 mit zwei hohen Flügeln im offensiven Mittelfeld (rechts Delura, links Stajner) an. Balitsch und Dabrowski räumen im zentralen Mittelfeld ab. Im kuriosen Finale stellt sich Balitsch hinten rein, und Mertesacker versucht sich als Mittelstürmer.

Das Spiel

Die 96-Profis scheinen um einen schwungvollen Start bemüht, doch ihre Offensivaktionen wirken verzagt und weitgehend schlecht strukturiert. Der fleißige Thomas Brdaric sorgt immerhin für etwas Unruhe in der Mainzer Abwehr. Nach einem Stajner-Eckball köpft Mertesacker oben links daneben (24.).

Zwei Minuten später erkämpft Balitsch den Ball und schickt Brdaric von der Mittellinie auf die Reise, dessen Schüsschen aber wehrt Wache mit dem Fuß ab. Vorm 0:1 durch Friedrich (Kopfball nach einer Ecke von da Silva) rutscht Bewacher Dabrowski am Fünfmeterraum aus. Der Treffer gibt Mainz mehr Sicherheit, mit Beginn der zweiten Hälfte aber erhöht 96 vorerst erfolglos den Druck. Balitsch (54. nach Solo) und Brdaric (Kopfball/55.) versuchen sich vergeblich, doch Auer schließt einen Konter zum 0:2 ab (65.).

96 scheint schon geschlagen, als Stajner dem Mainzer Demirtas an der Strafraumgrenze den Ball an die rechte Hand schießt. Brdaric verwandelt den Strafstoß (86.), in der Nachspielzeit (90.+2) schiebt Tarnat den Ball zum Ausgleich über die Linie.

Der Trend

Den erschütternden Jahresschnitt von einem Punkt pro Spiel schreibt 96 auch gegen Mainz fort. Mit viel Mühe und Torglück in der Schlussminute wird der Mainzer Überholversuch zwar abgeblockt, doch 96 kommt in der Tabelle (als 13.) nicht voran und steckt damit drei Punkte vor dem Sechzehnten weiter im Abstiegskampf. Auch das spielerische Niveau ist eines Klubs nicht würdig, der nach Millionen-Investitionen zur besseren Bundesliga-Hälfte gehören will. 96 stagniert, der Klub hat nun zwei Wochen bis zum Spiel in Stuttgart Zeit, Korrekturen vorzunehmen.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

Thema bewerten