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Tobias

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Montag, 30. Januar 2006, 11:25

NP: NP- Analyse

NP- Analyse


Das Personal

Vier Spieler fehlen 96 beim Rückrundenstart – neben Per Mertesacker (doppelter Bänderriss) auch Silvio Schröter (Mittelfußbruch), Sören Halfar (Kreuzbandriss) und Daniel Stendel (Knieprobleme). Steven Cherundolo, der vor der Winterpause wegen eines Muskelfaserrisses fehlte, steht dagegen wieder in der Startelf. Vinicius ersetzt Mertesacker in der Innenverteidigung.

Hertha muss auf den starken Abwehrspieler Joe Simunic (wegen Achillessehnenbeschwerden) verzichten. Oliver Schröder spielt rechts hinten, dafür rückt Nationalspieler Arne Friedrich neben Dick van Burik in die Berliner Innenverteidigung.

Die Taktik

Peter Neururer sortiert die 96-Profis wieder im 4-3-3-System. Die drei Spitzen Stajner, Hashemian und Brdaric sollen Druck machen und die Berliner Viererkette binden. Das gelingt nicht optimal, der 96-Mittelfeldblock sowie die Abwehrkette stehen aber sicher. Hertha hat mit Pantelic, dem frei schaffenden Künstler Marcelinho, Cairo, Bastürk und Boateng (ab 6. für Gilberto) fünf Offensivspieler auf dem Feld.

Auch nach Gelb-Rot für Lala bleibt die 96-Defensive stabil, die Offensive findet kaum noch statt. Zur Pause ersetzt Mittelfeldspieler Yankov Stürmer Stajner. Später kommen Delura für Brdaric und Sousa für Hashemian. Damit hat 96 nur noch einen Angreifer auf dem Platz.

Der Spielverlauf

Hertha startet nach der missratenen Vorbereitung zittrig mit einigen Fehlpässen. 96 hat die klareren Aktionen und nutzt in der 12. Minute einen Freistoß und damit mal wieder eine Standardsituation zur Führung durch Christoph Dabrowski. Hertha bemüht sich um Offensivschwung, bleibt im Abschluss mit Fernschüssen aber harmlos. Mit dem Platzverweis für Lala kippt die Partie. 96 gerät zunehmend unter Druck, es fehlt an Entschlossenheit und Präzision im Spiel nach vorne – und damit auch an Entlastung. In der 83. Minute schießt Pantelic im Fallen aus acht Metern über das Tor. In der Nachspielzeit gelingt Hertha doch noch der Ausgleich durch van Burik.

Der Trend

Die schöne Serie von Peter Neururer hält. Er bleibt mit 96 bei seinem zweiten Engagement (nach 1994/ 95) in der Bundesliga ungeschlagen. Der 96-Trainer hatte sich allerdings „mehr vorgenommen“, wie er später sagte, und wollte „endlich mal gewinnen“ in Berlin.

Dass daraus wegen des Last-Minute-Treffers der Berliner nichts wurde, schmälert den guten Gesamteindruck kaum. In Unterzahl einen Punkt aus Berlin zu entführen, ist aller Ehren wert. Der Fünf-Punkte-Rückstand auf Hertha und einen UEFA-Pokal-Platz bleibt damit allerdings bestehen.

Mit einem Sieg gegen Nürnberg am Sonntag kann sich 96 weiter oben etablieren.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

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