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Donnerstag, 9. Februar 2006, 03:04

NP: Sousa verpatzt es auch diesmal

Sousa verpatzt es auch diesmal

Der einzige 96-Verlierer gegen den HSV. So hat der Portugiese keine WM-Chancen.

Erst zum vierten Mal in dieser Saison stand Ricardo Sousa gestern Abend in der Anfangsformation. Genutzt hat er seine Chance nicht.

VON FLORIAN KREBS

HANNOVER. Im Trainingslager in Jerez hatte Sousa getönt: „2006 wird mein Jahr. In Portugal sind alle dafür, dass ich bei der WM dabei bin. Außer Deco gibt es auf meiner Position keinen starken Spieler.“ Gestern durfte er zum ersten Mal in diesem Jahr von Beginn an Werbung für sich machen. Beim 0:0 in Leverkusen im Dezember hatte er zum letzten Mal in der Anfangself gestanden. In Berlin (58. Minute) und gegen Nürnberg (74.) brachte Peter Neururer ihn erst in der zweiten Halbzeit.
Die Torvorlage zum 1:1 und „zwei geniale Bälle“ (Neururer) gegen Nürnberg sowie eine engagierte Trainingsvorstellung (Neururer: „Er hat signalisiert, dass es für 90 Minuten reicht“) entschieden – Sousa sollte gegen den HSV Regie führen. Die Fans bereiteten ihm einen besonders lauten Empfang. Leider ging es genauso los wie zuletzt mit Sousa auf der Bank. Die Bälle flogen übers Mittelfeld hinweg. Sousa hatte kaum Ballkontakte, auch weil er sich selten zeigte. Gegenspieler Nigel de Jong hatte es einfach. Und wenn der 27-Jährige den Ball forderte, spielten die Kollegen nicht mit. Fremdkörper Sousa. Ein Beispiel aus Minute 13: Tarnat passt auf den Portugiesen, dem Balitsch in die Quere kommt. Die Folge: wieder kein Spielaufbau, sondern Freistoß für den HSV nach Sousa-Foul an Barbarez.
Derart planlos blieb es. Beim 4:1 in Köln hatte Sousa erst- und letztmals 90 Minuten gespielt, dort sogar seinen bislang einzigen Treffer erzielt. Gestern war für ihn nach 62 Minuten Schluss. Die „überragenden Fähigkeiten“, die ihm Neururer bescheinigt, ist er in Hannover nach wie vor schuldig geblieben.
96 ist weiter auf der Suche nach einer starken Nummer 10. Und die WM muss Sousa wohl abschreiben.
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