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Donnerstag, 9. Februar 2006, 13:03

Hamburger Abendblatt: der HSV verliert beim Angstgegner

09.02.2006:
Hamburger Abendblatt

Der HSV verliert beim Angstgegner

Wieder einmal Hannover. Der HSV kann gegen seinen Angstgegner nicht gewinnen. Wie in der Vorsaison gab es eine Niederlage an der Leine. Der HSV verlor mit 1:2, obwohl er dieses Spiel niemals hätte verlieren dürfen. Wie damals wurde eine sehr gute Ausgangsposition leichtfertig aufs Spiel gesetzt. "Unser Problem zur Zeit ist, daß wir zwar optisch guten Fußball spielen, aber nicht mit dem letzten Biß zu Werke gehen", befand HSV-Trainer Thomas Doll, "es ärgert mich maßlos, daß wir Mannschaften wie Nürnberg und Hannover starkmachen, obwohl wir sie spielerisch eigentlich im Griff haben."

Harmonisch hatten sich die Fans auf das Nordduell eingestimmt. Kurz vor dem Anpfiff erklang die HSV-Hymne "Hamburg, meine Perle" aus den Lautsprechern, die Hamburger sangen lauthals mit, die 96-Anhänger schwenkten ihre Schals, klatschten Beifall. Nach Hannovers Wiederaufstieg war der große HSV ja auch ein gern gesehener Gast in der AWD-Arena: in drei Spielen zwei Niederlagen und ein Remis.

Doch zunächst ließen die Hamburger keinen Zweifel daran, die Statistik aufpolieren zu wollen. Wie Doll gefordert hatte, stand sein Team in der Defensive kompakt, agierte diszipliniert und ballsicher, während Hannover gehörigen Respekt vor dem Tabellendritten zu haben schien. Rückkehrer Thimothee Atouba sorgte wie gewünscht für mehr Stabilität.

Bis zum gegnerischen Strafraum schoben sich die HSV-Profis den Ball fast nach Belieben zu, aber in dieser 25minütigen Demonstration versäumten sie es, sich Torchancen zu erspielen. Wie schon bei der 1:2-Niederlage in Nürnberg. Nur bei Standards wurde es gefährlich: Bereits in der sechsten Minute hätte Daniel van Buyten freistehend nach Vorlage von Mehdi Mahdavikia einschießen können, ja müssen, aber er den Ball nicht richtig. Auffällig, wie häufig versucht wurde, Ailton in Szene zu setzen - und wie häufig beim Brasilianer Endstation der Offensivbemühungen war. Und dann das: Nach einem Zusammenprall mit Troest mußte Ailton nach 29 Minuten ausgewechselt werden. Die Diagnose im Krankenhaus: Bruch des Unterkiefers. Ailton fällt mindestens sechs Wochen lang aus.

Für ihn kam Naohiro Takahara - eine Backpfeife für Benjamin Lauth, der gegen Bielefeld aufsteigende Form gezeigt hatte. Der Spielfluß jedoch war dahin, und 96 kam durch Yankov nach einem van-Buyten-Fehlpaß zum ersten Torschuß (42.). Fahrlässig, wie leichtfertig die Hamburger ihre Überlegenheit gegen die schwachen Gastgeber ungenutzt ließen - und das rächte sich direkt nach Wiederanpfiff. Nach einer Stajner-Ecke köpfte Zuraw am langen Pfosten zum 1:0 ein, Sergej Barbarez kam zu spät. Hannovers 15. Tor nach einer Standardsituation - die Nummer eins der Liga. Und für den HSV der Anfang vom Ende. Nichts ging mehr, das Spiel nach vorn war nur brotlose Kunst - eine Enttäuschung. Die Harmlosigkeit im HSV-Angriff hat sich nicht gelegt. Einzige Torchance: Nach einem Mahdavikia-Eckstoß kam Atouba zum Kopfball, doch der Ball flog um Zentimeter am 96-Torwinkel vorbei ins Aus (67.). Die nächste Enttäuschung folgte: Hashemian, ehemaliger HSV-Stürmer, tanzte Landsmann Mehdi Mahdavikia aus, schoß aus 18 Metern ins lange Eck, 2:0 (71.).

Hoffnung keimte für den HSV auf, als Sergej Barbarez in der 81. Minute nach Jarolim-Flanke zum 1:2-Anschluß einköpfte. Und es folgte ein dramatischer Schlußspurt des HSV, aber es folgte kein 2:2 mehr.

Hannover: Enke - Troest, Vinicius, Zuraw, Tarnat - Balitsch, Dabrowski - Sousa (62. Brdaric), Jankow (88. Hahne) - Stajner, Hashemian (82. Delura). -

Hamburg: Wächter - Mahdavikia, van Buyten, Boulahrouz, Atouba - de Jong - Jarolim, Beinlich (64. Lauth) - Trochowski - Ailton (29. Takahara), Barbarez. -

Tore: 1:0 Zuraw (47.), 2:0 Hashemian (72.), 2:1 Barbarez (81.). -

SR: Kircher (Rotenburg). - Zuschauer: 40 053. - Gelb: de Jong (3), Lauth (3).
Die 96-Exoten am Main.... www.main96.de


Ich bin nicht dick. Es hat sich lediglich mein Biotyp geändert (Ronaldo, März 2006)

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