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Mittwoch, 21. Juni 2006, 21:35

NP: Harmonie nach 96-Krisengipfel

Harmonie nach 96-Krisengipfel

Es dauert vier Stunden

Der 96-Krisengipfel endete mit der großen Harmonie. Dafür brauchte es allerdings vier Stunden intensiver Gespräche.

VON FLORIAN KREBS

HANNOVER. Am Ende strahlten Trainer Peter Neururer, Sportmanager Carsten Linke, die Geschäftsführer Ilja Kaenzig und Karl-Heinz Vehling um die Wette. „Es ist alles ausgeräumt“, sagte Kaenzig und zog zufrieden an seiner Zigarette. Aus dem Krisengipfel wurde ein Friedensgipfel – zumindest offiziell.
„Katastrophale Zustände“ hatte Neururer im Verein ausgemacht und aus seinem Urlaub die Transferpolitik kritisiert. Vereinschef Götz von Fromberg hatte gestern in der NP zurückgeschossen: „Er redet schneller, als er denkt.“ Das bedurfte einer gründlichen Klärung.
Vier Stunden dauerte der Krisengipfel, zu dem Aufsichtsratsboss Harrald Wendt und von Fromberg geladen hatten. Kaenzig traf als Erster in Wendts Autohaus an der Podbielskistraße ein. Um 13 Uhr fuhren Linke und Vehling vor. Neururer folgte um 13.40 Uhr, telefonierte noch zehn Minuten im Auto, ehe er sich ins Gebäude begab. Ab 14 Uhr gings rund, erst um 17.56 Uhr war die Sitzung beendet. „Ich bin froh, dass wir die Sitzung jetzt gemacht haben. Eine Sitzung, die eh geplant war“, sagte Trainer Neururer, der seine Äußerungen in den vergangenen Tagen nie als Rücktrittsdrohung verstanden haben wollte. Seine Kritik habe sich auch nicht gegen die Gesellschafter gerichtet. „Es gab keine Attacke auf die Geldgeber“, so Kaenzig.
Neururer bekam trotzdem einen Rüffel (siehe Kaenzig-Interview links) und wurde bei der Transferpolitik auf Kurs gebracht. Kaenzig: „Es wurde nochmal Klarheit hergestellt, in welchem Rahmen wir uns bewegen können. Jetzt sind alle auf dem gleichen Wissensstand, hier dürfen keine Irritationen mehr auftreten.“
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