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Mittwoch, 21. Juni 2006, 21:37

NP-Interview: Kaenzig zu Neururer-Kritik: „Es war ein Missverständnis“

NP-INTERVIEW

Kaenzig zu Neururer-Kritik: „Es war ein Missverständnis“

Trainerkritik, Transferplanung – die NP sprach mit 96-Manager Ilja Kaenzig.

Herr Kaenzig, gabs einen Rüffel für den Trainer? „Katastrophale Zustände“ – das ist starker Tobak.
Das ist ausgeräumt. Er distanziert sich nicht von der Aussage, aber es war ein Missverständnis. „Katastrophale Zustände“ bezieht sich nicht auf die aktuellen Handlungen, sondern ist vielleicht ein bisschen aus der Ungeduld heraus gekommen. Da bleibt nichts hängen. Auch Harrald Wendt und Götz von Fromberg haben kein Problem mit dem Trainer.
Muss Peter Neururer ein bisschen leiser werden?
Das ist nicht gewünscht und auch nicht möglich. Aber im Endeffekt verstummen all die Diskussionen, wenn es wieder losgeht und der Kader steht. Intern haben wir uns sowieso nicht einander auf die Köpfe gehauen. Wir haben täglich telefoniert.
Also spielt der Trainer eine wichtige Rolle bei dem Versuch, die Ziele in der neuen Saison zu erreichen?
Ja klar, auf alle Fälle. Und sicher auch jeder Spieler. Man kann Michael Tarnat beruhigen. Es wäre naiv von ihm zu glauben, dass wir mit Mannschaften wie Hertha oder Dortmund um den UEFA-Cup spielen können. Wir versuchen, dieses Mittelding zu fahren. Und letztlich liegt es ja an den Spielern, dass der Verein nach oben geht und nicht nach unten. Aber Abstiegssorgen sind nicht angebracht.
Kommt noch ein Kracher?
Es muss diesen Kracher erst einmal geben. Er ist aber zurzeit nicht in Sicht. Wenn jemand diesen Spieler sieht, der finanzierbar ist und der auch zu 96 kommen will, kann er sich bei uns melden. Wir beschäftigen uns nicht mit Fantasien.
fk
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