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Montag, 10. Juli 2006, 21:25

NP: Was sagt wer, wo wie und warum?

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Was sagt die 96-Führung

Wenn ich etwas kaufen will, muss ich mich äußern“, sagt 96-Sportmanager Carsten Linke. Ähnlich formuliert es Gesellschafter Martin Kind: „Man sollte sprechen.“ Im Klartext: Wenn die Bremer Merte unbedingt wollen, dann müssen sie erst einmal ihr Angebot auf den Tisch legen. Manager Ilja Kaenzig schließt nicht aus, Merte an Werder abzugeben: „Es gibt keinen Spieler auf der Welt, wo ein Wechsel kategorisch auszuschließen ist.“ Der Ball liege jetzt aber bei Werder.
Allerdings sei 96 nur dann zu einem Verkauf bereit, wenn ein adäquater Ersatz gefunden wird. Der ist aber derzeit nicht in Sicht. Kaenzig: „Ich könnte Ihnen keinen nennen. Die Kader stehen jetzt, die Spieler sind weg.“ 96 hatte sich zwar seit Monaten darauf vorbereitet, Merte ersetzen zu müssen und „ein halbes Dutzend Spieler“ (Kaenzig) im Blick: „Die sind jetzt aber alle vom Markt.“

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Wie geht Werder weiter vor

Bisher hatte Werder 2,5 Millionen Euro geboten, 96 fünf Millionen gefordert. In den nächsten Tagen werden die Bremer 96 ein neues Angebot unterbreiten. Werder-Manager Klaus Allofs: „Per hat sich klar geäußert. Von daher ist es sinnvoll, dass man zusammenkommt. Natürlich werden wir versuchen, ihn zu verpflichten. Aber wenn es nicht klappt, dann eben im nächsten Jahr.“
Ob Werder das Angebot nach Mertes starker WM erhöhen wird, will Allofs nicht sagen: „Zu Inhalten oder Strategien der Verhandlungen werden wir nichts sagen.“ Nach NP-Informationen will Werder jedoch nicht mehr als 3,5 Millionen zahlen. Im nächsten Jahr käme der Jungstar schließlich für den Schnäppchenpreis von etwas mehr als einer Million. Eine Verrechnung mit Frank Fahrenhorst ist kein Thema. Der ehemalige Lieblingsschüler von Peter Neururer will in Bremen bleiben und Werder ihn halten – auch wenn Merte schon jetzt kommt.

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Was sagen Trainer und Spieler

Mächtig sauer auf Per Mertesacker war Peter Neururer: „Ganz ehrlich, das finde ich scheiße. Er hat mir das nicht mitgeteilt.“ Bis gestern Nachmittag hatte der 96-Trainer vergeblich versucht, seinen Jungstar telefonisch zu erreichen. Der Ärger wäre schnell verflogen, wenn sein Abwehrchef bleibt: „Er ist einer der herausragenden Spieler der Bundesliga. Wenn wir nicht imstande sind, ihn zu halten, ist das traurig. Gleichwertigen Ersatz zu finden, ist schwer.“
Die Mannschaft war wenig überrascht über Mertes Bekenntnis für Werder. Kapitän Altin Lala: „Es war klar, dass er den Weg in die Champions League sucht. Wir wünschen ihm alles Gute. Aber ich wäre nicht böse, wenn er bleibt.“ Auch Michael Tarnat hofft, dass er bleibt, weiß aber auch: „Irgendwann muss er in der Champions League spielen, wo er sich Woche für Woche mit den Weltbesten messen kann und sich weiter entwickeln kann.“
There´s a land, where the mountains are nameless,
And the rivers run, God knows where

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