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Montag, 10. Juli 2006, 21:54

Haz: Die Stunde des stillen Brasilianers

Die Stunde des stillen Brasilianers
Mertesacker operiert, Zuraw und Troest angeschlagen – Edelreservist Vinicius muss mal wieder ran

Bad Pyrmont. Als wäre eine Hiobsbotschaft nicht genug: Da äußert Per Mertesacker seinen Wunsch, Hannover 96 am besten gleich zu verlassen, und schon gibt es um den zweiten Stamm-Innenverteidiger des Klubs neue Sorgen. Statt sich für den Bundesligastart am 13. August gegen Werder Bremen im Trainingslager in Form zu bringen, unternimmt Dariusz Zuraw heute einen Abstecher nach München. Sein Ziel ist die Klinik von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt: Der Arzt der deutschen Nationalmannschaft soll Zuraws rechtes Knie in untersuchen, das den 33-Jährigen weiterhin am Trainieren hindert. „Wir wollen Schlimmeres ausschließen“, sagt der viel beschäftigte 96-Mannschaftsarzt Wego Kregehr. Mit Jonas Troest, der sich das linke Knie gestaucht hat, macht ein weiterer Innenverteidiger Sorgen.
Zwischen Bangen und Hoffen: Dieses Gefühl drängt sich viereinhalb Wochen vor dem ersten Punktspiel beim Blick auf die zentrale 96-Abwehr auf. Der Verlust von Mertesacker, der dann möglicherweise in Hannover gegen seinen „alten“ Klub spielen würde, ist nicht auszuschließen; der denkbare Ersatzmann für ihn wäre nur notdürftig integriert – und nun Zuraws Aussetzer auf Grund von Innenbandbeschwerden, der für das nächste Fragezeichen sorgt.
Es könnte wieder einmal die Stunde von Vinicius schlagen. Die des stillen Brasilianers, der sich immer wieder ohne zu klagen in die Reservistenrolle gefügt hat, seit er im Winter 2003 zu den „Roten“ gewechselt ist. Und der es einfach nicht fertigbringt, mal ein Egoist zu sein.
Als er jetzt gefragt wurde, ob es vielleicht ein Vorteil für sein Fortkommen als Fußballprofi sei, wenn Per Mertesacker nach Bremen ginge, da schüttelte Vinicius den Kopf. „So habe ich noch nie gedacht“, sagte er. „Und so will ich auch nicht denken.“ Dazu sei Mertesacker viel zu wichtig für die Mannschaft – und die steht für Vinicius über allem, wie er sagt. Deshalb hofft er auch, dass Mertesacker dem Klub erhalten bleibt.
Einen Typen wie Vinicius kann 96 in der jetzigen Situation gut gebrauchen. Kein Vordrängler, aber zur Stelle, wenn es sein muss: Wie etwa in der vergangenen Saison, als er den verletzten Mertesacker einige Male vertreten musste. Auf seine solide, unspektakuläre Art. Vinicius habe gezeigt, „dass er ein guter Innenverteidiger ist“, sagt Trainer Peter Neururer. „Er ist mehr als ein Ersatzspieler“, betont Manager Ilja Kaenzig.
Zum „neuen“ Mertesacker wird es Vinicius dennoch nicht bringen. Das weiß er, und da macht er sich nichts vor. Geht der junge Mann aus Pattensen, dann wird Ersatz geholt – das ist Teil der 96-Politik für die Abteilung Torverhinderung. Die Geduld von Vinicius, dessen Vertrag noch ein Jahr gilt, wird weiter auf die Probe gestellt.
VollKontaCt :bier: 8)

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