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Mittwoch, 12. Juli 2006, 21:46

NP: Wann rollen wieder Köpfe bei 96?

Wann rollen wieder Köpfe bei 96?

Kind will Chefposten neu besetzen

Martin Kind räumt bei 96 auf. In der Chef-Abteilung sollen weitere Köpfe rollen, nachdem Vereinsboss Götz von Fromberg zurückgetreten ist.

VON GUNTHER NEUHAUS UND ANDREAS WILLEKE

HANNOVER. Zehn Monate lang hat Martin Kind mehr oder minder stillgehalten nach seinem Rücktritt als 96-Boss im Spätsommer vorigen Jahres. Der Unternehmer verfolgte die für ihn unbefriedigende Entwicklung in der Fußballfirma 96 mit einigem Argwohn aus dem Hintergrund, ehe er nun als Mehrheitsgesellschafter wieder die Macht übernahm.
Kind, der 96 in den vergangenen Jahren mit hohem persönlichen wie auch finanziellen Engagement in der Bundesliga wieder hoffähig gemacht hatte, macht sich große Sorgen um die Zukunft. „Wir müssen aufpassen, dass wir das, was wir in vier Jahren hier aufgebaut haben, nicht leichtfertig zerstören“, warnt Kind. Er fürchtet, das 96-Team könnte wegen fehlender personeller Qualität in der neuen Saison nicht konkurrenzfähig sein.
Außerdem treibt ihn der schwelende Konflikt in der sportlichen Führung um, die Atmosphäre zwischen Trainer Peter Neururer und Manager Ilja Kaenzig ist vergiftet – eine gedeihliche Zusammenarbeit bei der Kaderplanung scheint kaum möglich. Es wirkt wie ein Gezerre, bei dem der eine die Vorschläge des anderen torpediert.
Kind will den Klub nun nicht seinem Schicksal überlassen, er drängt mit Macht in die Verantwortung, wie er einige Vertraute wissen ließ. Allerdings möchte der 62-Jährige „nicht mehr ins operative Geschäft“. Er plant stattdessen, als Chef im Aufsichtsrat der Profifirma „96 KGaA“ die Kontrolle zu übernehmen und einen neuen Macher zu installieren. Der Kandidat steht offenbar bereit: René C. Jäggi, dessen Vertrag als Vorstandsvorsitzender in Kaiserslautern zum 31. Juli ausläuft, soll einen Chefposten bei 96 übernehmen. Rolf Rüssmann wäre zweite Wahl.
Jäggi pflegt seit längerem ein freundschaftliches Verhältnis zu Kind. Der frühere Adidas-Boss hat sich als knallharter Sanierer profiliert, in Lautern endete der Sparkurs nun allerdings in der zweiten Liga. Der Machtmensch Jäggi wäre nicht kompatibel zu Kaenzig und Geschäftsführer Karl-Heinz Vehling, mit deren Arbeit Kind ohnehin unzufrieden ist. Vehling sei „ein guter Mann für die zweite Reihe“, hat Kind festgestellt, doch als Finanzboss hat Vehling die Kosten mit einem großen Verwaltungsapparat in die Höhe getrieben. Kaenzig misstraut Kind wegen der zu geringen Erfolgsquote bei den Transfers.
Einem Geheimplan zufolge sollen Vehling und Kaenzig noch vor Saisonbeginn ihre Posten räumen, der Umbruch in der 96-Führung wird allerdings teuer. „Wenn das kommt“, hat Kaenzig schon Ende vorigen Jahres nach seiner Vertragsverlängerung (bis 2008 ) über ein Engagement von Jäggi gesagt, „müssen sie mir noch Geld zahlen, dass ich gehe.“ Geschätzte 400 000 Euro plus Prämien verdient Kaenzig bei 96 pro Jahr, 800 000 Euro stünden ihm also noch zu. Bei Vehling wird es einfacher, er ist ein Chef auf Abruf. 96 kann ihm mit einer sechsmonatigen Frist kündigen.
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