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Mittwoch, 19. Juli 2006, 21:25

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Kontakt!
Nächste Runde im Mertesacker-Poker: Was hat Werder auf der Hand?

Von Volker Wiedersheim
Hannover. Das Ende des Vorspiels: Die Fußball-Bundesligisten Hannover 96 und Werder Bremen verhandeln wieder im direkten Kontakt über den Wechsel von Per Mertesacker. Seit Dienstagabend gehen wieder Vorschläge, Faxe und Telefonate hin und her. Und die ersten Zahlenspiele zur Ablösesumme – die beiden Klubs hatten schon im März verhandelt und versuchen nun zum zweiten Mal, sich auf Konditionen für Mertesackers Abschied von den „Roten“ zu einigen, wie das 96-Management gestern in Hannover und Bremens Sportdirektor Klaus Allofs im Trainingslager seines Teams im österreichischen Schruns bestätigten. Zugleich erteilte der Bremer Manager originellerweise dem von Hannover 96 nicht geäußerten Wunsch eine Absage, im Tausch gegen Mertesacker den Bremer Verteidiger Frank Fahrenhorst abzugeben: „Fahrenhorst ist keine Manövriermasse. Wir wollen den Mertesacker-Transfer für sich über die Bühne bringen,“ sagte Allofs.
Dass der Mertesacker-Deal dennoch gelingt, ist sehr wahrscheinlich. Ein Scheitern der Verhandlungen hätte zwar die zunächst positive Folge, dass der „Weltmeister der Herzen“ eine weitere Spielzeit für Hannover 96 verteidigt – dann aber wegen einer besonderen Vertragsklausel für die nicht annähernd leistungsgerechte Ablösesumme von knapp über einer Million Euro 96 verlassen könnte. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Personalwechsel bei Hannover 96 könnten jedoch dieser Ausgang des Pokers Egos und Eitelkeiten vieler 96-Entscheidungsträger empfindlich berühren. So will der neue „starke Mann“ Martin Kind auf keinen Fall beim ersten dicken Geschäft schwächeln. Der Mehrheitsgesellschafter und neue Klubchef gilt nicht nur als Fan des langen Pattensers, er folgt auch der Expertenmeinung, wonach Mertesackers Karriere nicht bei Hannover 96 enden darf.
Überdies ist Kind ein Fan solide gefüllter Kassen. Und im Transferquittungsblock der „Roten“ stehen für die letzten Jahre praktisch nur Ausgaben. Auch diese Gründe werden Kind bewogen haben, sich in der Öffentlichkeit diplomatisch und im Kreis von Vertrauten sogar glasklar für den Mertesacker-Transfer auszusprechen – wenn der Preis akzeptabel ist. Wie gewünscht wurden diese Äußerungen als Gesprächseinladung an den Bremer Klub verstanden, der nach der ersten Absage gefordert hatte, 96 müsse den nächsten Vorstoß starten.
Kein leichtes Spiel für 96-Manager Ilja Kaenzig. Kind hat den Schweizer zudem mit eindeutiger Kritik und zweideutigem Lob praktisch zum Manager auf Abruf gestutzt und in eine unkomfortable Verhandlungssituation manövriert: Nachdem Kaenzig die Bremer Unterhändler im März bereits einmal empört hat, muss er nun Kreide fressen, um ein präsentables Ergebnis im Verhandlungsrahmen zu liefern, den ein heimlicher Pendeldiplomat in den vergangenen Tagen bereits zwischen Martin Kind und den Werder-Oberen ausgelotet hat. Gerecht oder ungerecht, vieles spricht dafür, dass ein Scheitern oder ein Verkauf unter Wert als Makel an Kaenzig hängen bliebe. Den erwarteten erfolgreichen Transfer hingegen würden sich sicher andere auf ihre Fahnen schreiben.
Unterdessen droht den „Roten“ die Zeit wegzulaufen. 96-Trainer Peter Neururer will spätestens im zweiten Trainingslager, das am Dienstag in Österreich beginnt, die Innenverteidigung einspielen, die dann auch in die Saison startet. Tempo machen – so lautet also bei 96 die Devise. Und auch Allofs verspricht „so oder so eine schnelle Lösung“. Ein denkbares Modell: Hannover gibt Per Mertesacker für fünf Millionen ab, Werder Bremen bezahlt mit Bargeld und einem Spieler. Und wenn das nicht Fahrenhorst ist, könnte er ja vielleicht Petri Pasanen oder Leon Andreasen heißen.
VollKontaCt :bier: 8)

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