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Montag, 7. August 2006, 09:34

Kreiszeitung: Plötzlich zögert Werder

Plötzlich zögert Werder

Fahrenhorst mit Hannover einig, aber das bringt noch nichts

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War Frank Fahrenhorst (links) gegen Owen Hargreaves‘ Bayern zum letzten Mal für Werder im Einsatz? Foto: Witters

BREMEN (kni) Der Wechsel-Poker um Per Mertesacker entwickelt sich immer mehr zur Posse. Nun liegt es plötzlich an Werder, dass der Deal mit Hannover 96 doch noch platzen könnte. Die Bremer sind bislang nicht bereit, Frank Fahrenhorsts Bedingungen für einen Wechsel an die Leine zu erfüllen. Das ist aber die Voraussetzung dafür, dass Hannover Mertesacker für angeblich knapp fünf Millionen Euro Ablösesumme Richtung Weser ziehen lässt.

"Wir sind uns mit Hannover einig", verkündete gestern Fahrenhorsts Berater Dr. Wilbert Engeln. Dem Vernehmen nach soll der Abwehrspieler in Hannover das gleiche Gehalt bekommen wie in Bremen und einen Vertrag bis 2009 erhalten. Sein Kontrakt in Bremen läuft bis 2008. Den will Fahrenhorst aber nur lösen, wenn er dafür von Werder finanziell entschädigt wird, wie Engeln verriet. Schließlich würde sich sein Klient durch den Wechsel von einem Champions-League-Teilnehmer zu einem mittelmäßigen Bundesliga-Club verschlechtern. So habe er das auch Werder-Sportchef Klaus Allofs mitgeteilt. "Aber es gibt keine Einigung, dabei liegen wir gar nicht weit auseinander", wunderte sich Engeln.

Bei Werder sieht man das anders, hält die geforderte Abfindung für viel zu hoch. Allofs wollte sich dazu gestern Abend allerdings nicht äußern: "Das Thema ist mir viel zu öffentlich behandelt worden. Wir werden nur noch etwas sagen, wenn es Vollzug gibt - egal wie der aussieht." Zuvor hatte er allerdings mit einer neuen Idee im Mertesacker-Poker für Verwirrung gesorgt. "Wenn es zu keinem Tausch kommt, muss man sehen, wie der Transfer trotzdem möglich wäre. Eine finanzielle Aufstockung ist dann denkbar", hatte Allofs im DSF gesagt. Martin Kind war davon derart überrascht, dass sich der sonst so redegewandte 96-Boss außer Stande fühlte, Allofs Vorhaben zu kommentieren. Denn er hatte eigentlich damit gerechnet, dass das Pokerspiel durch Fahrenhorsts Ja-Wort beendet sei. Doch das geht munter weiter . . .

[07.08.2006]

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