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Dienstag, 8. August 2006, 08:49

HNA: Finanziell ein sehr lukratives Geschäft

Fußball-Bundesliga: Mertesacker vor einem Wechsel zu Werder Bremen - Fahrenhorst im Tausch

HANNOVER. Der Wechsel des Fußball-Nationalspielers Per Mertesacker von Hannover 96 zu Werder Bremen rückt näher. Beide Bundesligavereine haben sich grundsätzlich auf den Transfer des 21 Jahre alten Verteidigers geeinigt. Unklarheiten gibt es nur noch über die Wechsel-Modalitäten. 96-Trainer Peter Neururer will unbedingt einen adäquaten Ersatz haben. Im Gegenzug für Mertesacker will er am liebsten Werder-Abwehrspieler Frank Fahrenhorst holen.

Neururer kennt den zweimaligen Nationalspieler aus gemeinsamen Zeiten beim VfL Bochum. Fahrenhorst hatte zwar bereits vor einigen Monaten einem Tauschgeschäft eine Absage erteilt, mittlerweile ist er einem Engagement bei den "Roten" aber nicht mehr abgeneigt. Sein Berater Wilbert Engeln hat bereits mit beiden Vereinen verhandelt. "Wir sind uns mit 96 einig", sagte Engeln. Noch keine Einigung besteht dagegen über die Höhe der Abfindung, die Fahrenhorst bei einer Vertragsauflösung in Bremen erhält.

Rekord-Ablöse für 96

Sollte ein Tauschgeschäft nicht klappen, will Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs das fehlende Ja-Wort durch ein höheres finanzielles Angebot für Mertesacker ausgleichen. "Wenn es zu keinem Tausch kommt, muss man sehen, wie der Transfer trotzdem möglich wäre. Eine finanzielle Aufstockung ist dann denkbar", erklärte Allofs. Bisher steht ein Angebot von rund fünf Millionen Euro für den Mertesacker im Raum. Der Werder-Manager hatte bereits am Sonntag die prinzipielle Einigung mit Hannover 96 bestätigt.

Die Bremer wollen nach eigenen Angaben keinen Druck auf Fahrenhorst, der beim 2:0-Sieg im Ligapokal-Endspiel über Bayern München über 90 Minuten zum Einsatz kam, ausüben. "Er zeigte wieder ein gutes Spiel, aber mit Mertesacker hätten wir eine andere Situation in unserem Kader", sagte der Werder-Geschäftsführer. Die endgültige Entscheidung über eine Verpflichtung Mertesackers muss laut Allofs bis zum 15. August gefallen sein, um den Defensivmann für die Champions League melden zu können.

Für 96 wäre Mertesackers Weggang sportlich ein enormer Verlust, finanziell aber ein lukratives Geschäft. Rund fünf Millionen Euro würden die "Roten" für Mertesacker kassieren. Dazu müsste Werder noch einige Sonderzahlungen, die je nach Erfolg an 96 zu zahlen sind, leisten. Gleichzeitig käme Fahrenhorst (Ablöse rund 1,5 Millionen Euro) zum Nulltarif. Ansonsten könnte der 21-Jährige im kommenden Jahr für die festgeschriebene Ablösesumme von rund einer Million Euro vorzeitig aus seinem bis 2008 gültigen 96-Vertrag aussteigen.

Den Ablöserekord bei 96 hält Jan Simak. Bayer Leverkusen ließ sich den Wechsel des Tschechen einst sechs Millionen Euro kosten. (rwx/lni)
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