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Red

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Mittwoch, 9. August 2006, 09:28

WK: "So ist das Geschäft"


"So ist das Geschäft"

Trotz lange Zeit ablehnender Haltung wechselt Fahrenhorst zu 96

BREMEN (STI). Noch Freitag ergab sich am Weserstadion folgendes: Ein Journalist sprach Frank Fahrenhorst an, "auch wenn ich zum 18. Mal frage", meinte er, "was ist dran an einem Wechsel nach Hannover?" Fahrenhorst legte Wert darauf, "zum 18. Mal zu sagen, dass das kein Thema ist". Gestern, vier Tage später, absolvierte er einen medizinischen Check in Hannover, heute unterschreibt er dort einen Vertrag bis 2009.

Den Sinneswandel begründete er gestern mit einer simplen Erkenntnis: "Ich bin auch nicht mehr der jüngste und ich will lieber in Hannover Fußball spielen, als in Bremen auf der Bank zu sitzen." Dass ihm diese Aussicht drohe, wird Werder dem 28-Jährigen noch einmal verdeutlicht haben in den vergangenen Tagen. Sportchef Klaus Allofs räumte gestern ein: "Die Sache mit Per Mertesacker wäre ohne den Wechsel von Frank Fahrenhorst nicht möglich gewesen."

Der Ablauf lässt sich mittlerweile wie folgt rekonstruieren: Noch im Trainingslager in Schruns, erzählte Fahrenhorst gestern, habe Allofs ihm erklärt, "die Saison mit mir zu planen". Erst nach der Rückkehr hätte sich 96 konkret bei ihm gemeldet, erst in der vergangenen Woche hatte er noch einmal ein Gespräch mit Werder-Coach Schaaf. "Wir geben ihn nur ungern ab", meinte Schaaf gestern, der Verein wird es ihm aber trotzdem sehr nahe gelegt haben. 96 wich nicht ab von der Forderung, einen Millionenbetrag plus Frank Fahrenhorst für Per Mertesacker haben zu wollen.

Dass Fahrenhorst sich so lange so deutlich ablehnend geäußert hat, hält Allofs für "taktisch bedingt". Er kassiert eine Abfindung von Werder und hat auch bewirkt, den eigenen Preis zu erhöhen. "Menschlich nicht einfach", nennt Allofs den Ablauf des Fahrenhorst-Wechsels. "Aber so ist das Geschäft".
True Warriors are Humble Men

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Red« (9. August 2006, 09:28)


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