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Sonntag, 13. August 2006, 21:33

NP: Immer diese Bremer

96 spielt gut und führt bis zur 79. Minute. Am Ende gibts Frust und Enttäuschung.

Das ist bitter: Trotz einer lange starken Vorstellung verlor 96 gestern vor 49.000 Zuschauern den Bundesliga-Auftakt gegen Werder mit 2:4.
VON FLORIAN KREBS
HANNOVER. Am Ende war nur noch Frust und Enttäuschung. Spätestens nach dem 2:3 herrschten in der Abwehr Auflösungserscheinungen. Im Mittelfeld klafften plötzlich riesige Lücken, die Bremens neuer Regisseur Diego mit genialen Pässen brutal aufdeckte. 96 versuchte alles, dieses unglaubliche Spiel nicht doch noch zu verlieren und warf alles nach vorn. Vergeblich.
Als Schiedsrichter Franz-Xaver Wack abpfiff, ließen die 96-Fans ihren Frust am Spielleiter aus. Wack hatte zwar keinen großen Tag erwischt, an der Niederlage aber hatte er letztlich keine Schuld.
Ratlosigkeit bei den Fans. Bis zur 79. Minute hatten sie eine große Party gefeiert. WM-Stimmung. Ausverkauft. Trainer Peter Neururer hatte aufgefordert, „als zwölfter Mann“ hinter der Mannschaft zu stehen. Die Fans taten wie befohlen: „Hier regiert der 96“ sangen sie. Gänsehaut-Atmosphäre, als Per Mertesacker nach elf Jahren bei den Roten mit einer Mitgliedschaft auf Lebenszeit und warmen Beifall nach Bremen verabschiedet wurde. Die Unverbesserlichen, die pfiffen, wurden überstimmt.
So stimmungsvoll ging es auch auf dem Platz zu. 96 lieferte dem Meisterfavoriten Werder einen Kampf auf Augenhöhe, steckte selbst den Rückstand weg. Als Stajner den Ausgleich erzielte (41.), glich die AWD-Arena einem Freudenhaus. Und es ging noch besser, noch lauter, noch ausgelassener. Als Robert Enke Borowskis Elfmeter parierte, schrien die Fans so laut, als wenn sie Hannovers Nummer eins zur Nationalmannschaft brüllen wollten. Vorangegangen war Schiedsrichter Wacks umstrittenste Entscheidung: Nach Miroslav Kloses Flug über Enke hätte nicht jeder auf Elfer entschieden.
96 machte Lust auf mehr, sprühte vor Spielfreude und Offensivelan. Zur Halbzeit gab es lauten und warmen Applaus.
Auch nach dem Wechsel immer wieder Beifall und Jubel. Ob ein gewonnenes Kopfballduell von Frank Fahrenhorst, gute Pässe von Jiri Stajner oder stramme Schüsse von Szabolcs Huszti – die Fans waren zufrieden. Spätestens als Vahid Hashemian das 2:1 erzielte, wurde der Jubel zum Orkan.
Zu früh gefreut: Nach der Führung gings bergab. Trainer Peter Neururer wechselte Arnold Bruggink aus, „ich wollte einen frischen Mann bringen“. Der Holländer hatte kein großes Spiel abgeliefert, war aber im Mittelfeld ein großer Ruhepol. Die Strategie, das Spiel Bremen auszukontern, ging nicht auf. Die Partie kippte. Klose, Diego und der eingewechselte Hugo Almeida spielten in den Schlussminuten Katz und Maus mit 96.
Die Negativserie hält damit an. Seit elf Heimspielen hat 96 nicht mehr gegen Werder gewonnen, auch im dritten Bundesliga-Auftakt blieb man ohne Sieg. Am Ende blieb nur Frust und Enttäuschung – nach einem unglaublichen Spiel.
VollKontaCt :bier: 8)

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