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Sonntag, 13. August 2006, 21:37

NP: Auch den Verlierer feiern

Anstoss

Auch den Verlierer feiern

VON GUNTHER NEUHAUS
Der Rausch kehrt zurück“, titelte gestern eine Zeitung, die uns am Sonntag die Welt erklären will, auf ihrer ersten Sportseite. Es ging dabei nicht etwa um einen Rückfall von Paul Gascoigne. Auch nicht um Oliver Pocher, der seinen WM-Hit „Schwarz und Weiß“ gestern vor dem Spiel als 96-Version „H-S-V“ vortrug und dabei etwa so seidig klang wie Tom Jones mutmaßlich nach einer durchzechten Nacht.
Die Überschrift sollte vielmehr suggerieren, dass Deutschland mit dem Saisonstart wie schon zu WM-Zeiten wieder freudetrunken Fußball-Partys feiert. Die Bundesliga aber ist anders, kein vorübergehendes gesamt-gesellschaftliches Party-Phänomen. Die meisten Ehefrauen wollen vom Fußball plötzlich nichts mehr wissen, und es gibt keine Fanmeilen mehr. Im Stadion stehen (oder sitzen) sich zwei Fanparteien feindselig gegenüber, und Tim Borowski trifft nicht mehr beim Elfmeter.
Dafür allerdings war der Unterhaltungswert gestern in der AWD-Arena höher als bei den vielen stark von taktischen Zwängen geprägten WM-Partien. 96 spielte beim Neustart wie von Trainer Peter Neururer erhofft über weite Strecken attraktiver als in der Vorsaison. „Flanke, Kopfball, Tor – so stellen wir uns die Roten vor“, diese von Pocher gekrächzte Angriffsvariante blieb 96 gestern schuldig, was nicht weiter wild war.
Mit dem schuss- und dribbelstarken Szabolcs Huszti links hat das 96-Offensivspiel Qualität hinzugewonnen. Arnold Bruggink scheint zumindest die Fähigkeit zu besitzen, im zentralen Mittelfeld das Spiel zu beruhigen. Unklar nur, warum Neururer seine Mannschaft nach dem 2:1 dieser Möglichkeit beraubt hat. Am Ende geriet manches in Unordnung gegen die starken Bremer mit ihrem grandiosen neuen Spielmacher Diego. Das muss 96 aber keine allzu großen Sorgen bereiten, und so war es schließlich doch fast wie bei der WM. Die Fans feierten auch die Verlierer.
VollKontaCt :bier: 8)

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