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Dienstag, 12. September 2006, 12:34

Kicker.de: Nun wird Kind Geschäftsführer

Hannover: Hecking plant ohne Co-Trainer Kristl

Nun wird Kind Geschäftsführer
In Dresden saß Dieter Hecking noch nicht auf der Bank, hatte aber im Vorfeld für die Aufstellung von Interimscoach Michael Schjönberg Grünes Licht gegeben. Anschließend beobachtete der neue Trainer die nächsten 96-Gegner Wolfsburg und Leverkusen bei ihren Pokal-Auftritten, ehe er am Montag seine Arbeit in Hannover aufnahm.

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Neuer Job: Martin Kind muss viele Personalien regeln - auch seine.
© imago

750000 Euro zahlten die Niedersachsen für Hecking an Aachen. Bei 96 erhält der Mann, der am Dienstag bei seiner Frau und seinen fünf Kindern im nahen Bad Nenndorf seinen 42.Geburtstag feiert, einen Rekordvertrag bis 2010 - so lange ist kein anderer Kollege in der Ersten Liga gebunden. "Ein deutliches Signal des Vertrauens und der Kontinuität ", erläuterte Martin Kind. Der Klubboss muss jetzt die weiteren Personalien regeln, auch seine eigene. Nach dem Jäggi-Rückzieher will der 62-Jährige nun Geschäftsführer der Profi-Abteilung werden, kann somit nicht in deren Aufsichtsrat einziehen. Doch ist gesichert, dass dort Kinds Interessen vertreten werden: Vier der sechs Mitglieder werden von jenen Gesellschaftern gestellt, in deren Mitte Kind als Mehrheitsgesellschafter steht.

Anschließend geht es darum, einen Verwaltungsmitarbeiter für den "Back-Office-Bereich" zu finden, so Kind, der trotz aller Hinweise, dass 96 einen neuen Manager für den sportlichen Bereich sucht, die Position Ilja Kaenzigs erneut stützte: "Er hat Vertrag (bis 2008, d. Red.). Ich gehe davon aus, dass er und der Trainer professionell zusammenarbeiten."

Als Co-Trainer soll derweil Dirk Bremser seinem bisherigen Chef aus Aachen folgen. Hecking: "Ich gehe davon aus, dass er kommt." Ablösemodalitäten sind hier jedoch mit Alemannia noch zu klären. Im Fall der bisherigen 96-Co-Trainer Schjönberg und Thomas Kristl deutete Kaenzig eine Abfindungs-Regelung an: "Da wird man eine finanzielle Lösung finden." Hecking hat Kristl am Dienstag "mitgeteilt, dass ich nicht mehr mit ihm plane". Der 43-Jährige hat bei 96 noch einen bis zum Saisonende 2007 datierten Vertrag, ihm soll bis Ende der Woche eine andere Tätigkeit im Verein angeboten werden.

Bevor wieder richtig Normalität einkehren kann, geht es sportlich sogleich in die Vollen, Freitag steht das erste Spiel in Wolfsburg an. Große taktische Änderungen gibt es nicht. "Ich favorisiere ein 4-3-3 oder 4-4-2, aber egal - wichtig ist, dass wir wieder kompakter stehen, die Mannschaft wieder als Ganzes arbeitet", so Hecking.

Personell stehen vor allem zwei Entscheidungen des Trainers im Fokus: Der von Vorgänger Peter Neururer zuletzt auf die Tribüne verbannte Thomas Brdaric könnte nach seinem Tor in Dresden als Erster profitieren und zurückkehren. Kein Politikum wird der von Neururer geholte Frank Fahrenhorst, im Pokal nur auf der Bank. Er kommt wohl für den in der Liga gesperrten Michael Tarnat wieder ins Team, wenn Dariusz Zuraw dessen Part als linker Außenverteidiger übernimmt.

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