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Mittwoch, 20. September 2006, 21:46

HAZ: Der schwere Weg zur Normalität

Der schwere Weg zur Normalität

Gedenken an Lara Enke beim Bundesligaspiel von 96 gegen Leverkusen

Hannover (fe). Es sind bei weitem nicht nur Anhänger von Hannover 96, die Anteil nehmen am Tod der kleinen Lara, Tochter des 96-Torwarts Robert Enke. Die Zweijährige war am Sonntag an plötzlichem Herztod gestorben. Deutschlandweit bekommen der 29-Jährige und seine Frau Teresa das Mitgefühl vieler Menschen zu spüren, die dieser Schicksalsschlag betroffen gemacht hat. Das helfe den Eltern, sagte Jörg Neblung, der dem Fußballspieler als Berater besonders nahe steht.

Mit Robert Enke hat Neblung auch darüber gesprochen, welchem Zweck das Geld zu Gute kommen könnte, das die 96-Fans am Sonnabend beim Bundesligaspiel zwischen den „Roten“ und Bayer Leverkusen sammeln wollen beziehungsweise das auf ein Spendenkonto eingezahlt werden kann. Das Geld soll zunächst an den Verein „Kinderherz Hannover“ gehen, der es wiederum je zur Hälfte an die Intensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover und die Kinderherz-Chirurgie der MHH weiterleiten wird. Hier war auch die kleine Lara über viele Monate liebevoll betreut worden. Robert Enkes Mannschaftskamerad Steve Cherundolo gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Kinderherz Hannover“ und hat selbst schon so manche Hilfsaktion unterstützt.

Cherundolo wird am Sonnabend in der AWD-Arena gegen Leverkusen spielen – nach dem traurigen Ereignis für die Familie Enke dürfte es auch ihm und allen anderen 96-Bundesligafußballern nicht leicht fallen, zur Normalität zurückzufinden. Damit dann trotzdem der Sport im Mittelpunkt stehen kann, wie Neblung sagte, soll der toten Lara an den Eingängen zum Stadion gedacht werden – so die Absprache. Hier werden neben dem Bild des Mädchens Kondolenzlisten ausliegen, und hier soll auch um Spenden gebeten werden. Zu diesem Zweck werden 15 junge Leute mit Sammelbüchsen im Einsatz sein, wie der Fanbeauftragte Sebastian Kramer sagte. Die Aktion wird von Hannover 96 und dem Fan-Dachverband Rote Kurve organisiert.

Im Innenraum des Stadions – darauf haben sich Neblung und die 96-Verantwortlichen verständigt – soll nach Möglichkeit von Trauerbekundungen Abstand genommen werden. „Das wäre unsere Bitte“, sagte Martin Kind. Spezielle Aktionen auf den Rängen wären für den Torwart in dieser angespannten Situation eher belastend, meinte der Klubchef.
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