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Mittwoch, 20. September 2006, 21:54

NP: Hannover wünscht sich eine Festung

Hannover wünscht sich eine Festung

96-Fans nicht verwöhnt. Ritter Hecking soll es ändern.

Seit dem Bundesliga-Aufstieg 2002 litt 96 unter drei Trainern an einer chronischen Heimschwäche. Macht Dieter Hecking die AWD-Arena endlich zur Festung?

VON ANDREAS WILLEKE UND C. BOHNENKAMP

HANNOVER. Gewünscht haben es sich alle 96-Trainer. Ob Ralf Rangnick, Ewald Lienen oder Peter Neururer – sie alle wollten ein heimstarkes 96 den Zuschauern präsentieren. „Die AWD-Arena muss zur Festung werden“, diese Forderung wurde seit dem Bundesliga-Aufstieg 2002 aber noch nicht erfüllt.
Das Ergebnis der Bemühungen ist dürftig (siehe auch Übersicht unten). Die AWD-Arena ist danach ein Selbstbedienungsladen. Die Fans in Hannover bekamen mehr Niederlagen und Unentschieden zu sehen als Siege.
Rangnick gelangen im ersten Bundesligajahr (Saison 2002/03) nur vier Heimsiege – bei 17 Partien. 2003/04 schaffte der 96-Aufstiegstrainer drei Heimerfolge, wurde dann entlassen. Sein Nachfolger Ewald Lienen legte zwei dazu – macht also fünf Heimsiege aus 17 Spielen.
Lienen ist auch der erfolgreichste Heimtrainer. In der Saison 2004/05 verwöhnte er das hannoversche Publikum mit geradezu unglaublichen acht Siegen. Acht aus 17 – die beste Heimsieg-Quote.
In der Saison 2005/06 gewann Lienen aber nur einmal zu Hause – wurde dann gefeuert. Es kam Peter Neururer. Der zog sich rote Schuhe und merkwürdige Jacken an, aber die Gegner ließen sich davon nicht beeindrucken.
Nur drei Heimsiege schaffte Neururer in der letzten Saison. Rechnet man den von Lienen dazu, sind das vier aus 17.
Die Rangliste: Lienen gewann 38 Prozent der Heimspiele, Rangnick 25 und Neururer 23 Prozent.
Karten-Verkaufsargumente sind das nicht. Und so hofft 96-Chef Martin Kind, dass „wir uns mit Dieter Hecking zu Hause stärker präsentieren“.
Am Sonnabend feiert der neue Trainer nun seine Heimpremiere gegen Leverkusen. Es kann nur besser werden – 96 hat in dieser Saison null Heimpunkte. Wird Hecking nun der langersehnte 96-Ritter, der die Arena zur Festung ausbaut?
Versprechen will er nichts. Er sagt nur: „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen.“ Gemeint ist, „nicht naiv zu spielen wie gegen Bremen“. Oder auch „gegen Aachen, als die Mannschaft nach dem 0:2 auseinandergefallen ist“. Hecking erwartet, „dass mit Leidenschaft alles versucht wird“.
Dass 96-Teams auswärts meist erfolgreicher waren als in Hannover, „liegt auch am Spielansatz, auswärts muss man nicht das Spiel machen, da tun sich viele Mannschaften leichter“.
Hecking wird mit 96 einen neuen Ansatz versuchen, „aber in der kurzen Zeit kann man nicht so viel umstellen“. So müsse 96 auch gegen Leverkusen „erstmal gut stehen“ und dann versuchen, den „negativen Lauf ins Positive zu wenden“.


Seine heimschwachen Vorgänger

Ralf Rangnick
28 Heimspiele / 7 Siege / 11 Unentschieden / 10 Niederlagen
Ø 1,14 Punkte pro Heimspiel

Ewald Lienen
29 Heimspiele / 11 Siege / 8 Unentschieden / 10 Niederlagen
Ø 1,41 Punkte pro Heimspiel

Peter Neururer
13 Heimspiele / 3 Siege / 5 Unentschieden / 5 Niederlagen
Ø 1,08 Punkte pro Heimspiel
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