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Samstag, 21. Oktober 2006, 21:44

bundesliga.de: Befreiungsschlag für "Königsblau"

Schalke 04 schlägt Hannover 06 vor heimischem Publikum mit 2:0 und bleibt Spitzenreiter Werder Bremen auf den Fersen.

Die "Königsblauen" setzten sich nach ihrer Schwächeperiode im Uefa-Cup mit dem zweiten Dreier hintereinander vorab in der Spitzengruppe fest. Die Niedersachsen kassierten unter ihrem neuen Trainer Dieter Heckingen die erste Niederlage und bleiben auf einem Abstiegsplatz.

Erst die Führung, dann das Bangen

Vor 61.000 Zuschauern in der Veltins-Arena sicherten Zlatan Bajramovic (18.) und Lewan Kobiaschwili (27.) jeweils mit ihrem ersten Saisontor den dritten Sieg im vierten Heimspiel. Allerdings musste die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka nach deutlich überlegen geführter erster Halbzeit noch zittern, nachdem Jan Rosenthal in der 52. Minute den Anschlusstreffer erzielt hatte.

Beide Teams mit personellen Umstellungen in die Partei

Schalke-Coach Mirko Slomka musste neben den verletzten Fabian Ernst, Sören Larsen, Gerald Asamoah und Mathias Abel auch seinen grippekranken Kapitän Marcolo Bordon ersetzen. Für den Brasilianer beorderte er den 21-jährigen Tim Hoogland, der erstmals seit Februar 2005 wieder ein Bundesliga-Spiel bestritt, in die Innenverteidigung.

Sein Kollege und Freund Hecking setzte auf verstärkte Defensive: für Spielmacher Arnold Bruggink bot der 96-Trainer in Frank Fahrenhorst einen weiteren Abwehrspieler auf, für ihn rückte Vinicius als zweiter "Sechser" neben Hanno Balitsch ins Mittelfeld.

Schöne Tore der "Knappen"

Zudem ließ Hecking erstmals den 20-jährigen Rosenthal von Beginn an spielen. Der Youngster musste allerdings beim Schalker 1:0 Lehrgeld zahlen, als ihn Bajramovic im Strafraum ausspielte und die Führung der Gastgeber erzielte. Noch schöner als der Außenrist-Treffer des Bosniers war das 2:0 durch Kobiaschwili.

Der Georgier überwand 96-Torwart Robert Enke, nachdem ihn Spielmacher Lincoln per Hacke angespielt hatte. Der Brasilianer bot vor allem in der ersten Halbzeit als Regisseur des Schalker Spiels eine ganz starke Leistung, baute allerdings wie die meisten seiner Kollegen nach dem Seitenwechsel ab.
"Und ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen! Freunde der Sonne!" - Stefan Effenberg

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